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Sonntag, 16. Februar 2025

Das Auto sieht mehr

Intelligente Sensortechnologien machen den Verkehr in der Stadt sicherer

Die neueste Generation von Sensoren macht es möglich,
präziser, schneller und robuster Personen und Objekte
zu erkennen, um dann rechtzeitig - wenn erforderlich -
zu bremsen und so einen Auffahrunfall zu verhindern.
Foto: djd/Bosch
(djd). Solange alleinfahrende Autos noch auf sich warten lassen, helfen Fahrerassistenzsysteme Autofahrern sicher und komfortabel, an ihr Ziel zu kommen. Vor allem in der Stadt müssen die elektronischen Helfer eine komplexe Aufgabe bewältigen. Ob Autos, Lastwagen, Motorradfahrer, Fußgänger, Radfahrer, E-Biker oder E-Scooter - sie alle tummeln sich im dichten und bisweilen chaotisch wirkenden Gewimmel.

Überblick behalten im Stadtgewimmel

So verschieden die Verkehrsteilnehmer im Stadtverkehr sind, so unterschiedlich schnell bewegen sie sich auch vorwärts. Hinzu kommt, dass die Verkehrsdichte laufend ansteigt, eine große Anzahl geparkter Autos an Straßenrändern die Sicht einschränkt sowie Spurmarkierungen beschädigt sind. Damit Fahrerassistenzsysteme bestmöglich unterstützen und automatisierte Autos hier in Zukunft einmal sicher unterwegs sein können, muss das Auto zu jeder Zeit exakt wissen und verstehen, was im Umfeld passiert. Automobilzulieferer wie Bosch setzen für diese sogenannte Umfelderfassung auf eine Kombination verschiedener Sensortechniken wie Radar- und Videotechnik und statten sie mit künstlicher Intelligenz aus. So kann das automatisierte Auto auch in komplexen Situationen das Umfeld erfassen, präzise und schnell Personen und Objekte erkennen und notfalls automatisch bremsen.

Neue Sensoren für mehr Sicherheit

Eine neue Generation von Radarsensoren kann das Fahrzeugumfeld noch besser erfassen, selbst bei schlechten Wetter- oder Lichtverhältnissen. So ist das Verfolgen mehrerer Objekte gleichzeitig eine besondere Stärke des Radars - wichtig im quirligen Stadtverkehr. Der Radar erkennt im unübersichtlichen Verkehrsgeschehen relevante Objekte und kann sie voneinander unterscheiden - beispielsweise im Fall eines plötzlich querenden Fahrradfahrers. Dies ermöglicht automatischen Notbremssystemen noch zuverlässiger, auf besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer zu reagieren. Als künstliches Auge des Fahrzeugs dient wiederum die Frontkamera. Neben einem breiten Öffnungswinkel und klassischen Algorithmen zur Bildverarbeitung kommt dabei auch künstliche Intelligenz bei der neuen Bosch-Kamera zum Einsatz. Auf diese Weise lassen sich auch teilweise verdeckte Fußgänger und Radfahrer schneller und zuverlässiger erkennen, um noch schneller eine Warnung oder Notbremsung auszulösen. Die Kamera erkennt auch bei fehlenden Fahrbahnmarkierungen, ob ein Fahrbahnrand befahrbar ist oder nicht. Der Autofahrer erhält dadurch noch mehr Unterstützung beim Spur halten. Die Daten der neuen Sensoren fließen auch in die hochauflösenden Karten für das automatisierte Fahren ein. Damit weiß das automatisierte Auto dezimetergenau, wo es sich gerade auf der Straße befindet.

Mittwoch, 16. Oktober 2024

Beim Scheibentausch auf Experten vertrauen

Die Frontkamera muss nach einem Tausch neu kalibriert werden

Damit die Kamera in der Frontscheibe korrekte
Informationen liefert, muss sie exakt eingestellt sein -
wichtig ist dies etwa nach einem Scheibentausch.
Foto: djd/www.carglass.de/Timo Roth
(djd). Fahrerassistenzsysteme sind in modernen Autos schon fast zum Standard geworden. Sie helfen uns dabei, jederzeit in der Fahrspur zu bleiben, den Abstand zum Vordermann zu halten oder in kritischen Situationen so schnell wie möglich zu reagieren. Auch die automatische Erkennung von Verkehrsschildern ist bereits weit verbreitet. Sicherheit fährt schließlich vor - und stellt für drei von vier deutschen Autofahrern das wichtigste Kriterium rund um den fahrbaren Untersatz dar. Allerdings weiß nur etwa jeder Zweite, dass mehrere Fahrerassistenzsysteme über eine Kamera funktionieren, die an der Windschutzscheibe montiert ist. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts respondi im Auftrag von Carglass. Das Unwissen kann riskante Folgen haben. Wenn ein Austausch der Frontscheibe erfolgt, muss zwingend auch die Kamera neu kalibriert werden - andernfalls liefert sie womöglich falsche Informationen.

Notwendigkeit der Kalibrierung ist vielen unklar

Das Auge des Autos in Form einer Kamera erfasst laufend Informationen, die dann von den Fahrerassistenzsystemen verarbeitet werden können. Viele Neuwagen verfügen bereits über diese Ausstattung - abhängig vom jeweiligen Fahrzeugsegment. Während unter Fahrern der Kompaktklasse nur jeder Zehnte angibt, eine Kamera zu besitzen, liegt die Quote laut Umfrage in der Mittelklasse bei etwa einem Fünftel (20,3 Prozent). Bei SUVs sind es sogar fast ein Drittel (29 Prozent). Unabhängig davon, um welches ein Auto es sich handelt, haben alle eines gemeinsam: Ist eine Frontkamera an Bord, ist diese nach einem Scheibentausch zu kalibrieren. Immerhin mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller befragten Autofahrer können sich unter dem Begriff Kalibrierung etwas vorstellen. Aber 4,1 Prozent verbinden damit etwas anderes - und 40,9 Prozent haben keine Vorstellung, was damit gemeint ist.

Geringe Abweichung mit riskanten Folgen

Dabei ist die fachgerechte Kalibrierung nach einem Scheibentausch unerlässlich für die korrekte Funktionsweise der Fahrerassistenzsysteme. Kunden erhalten daher etwa bei Carglass schon jetzt bei jedem Scheibentausch einen schriftlichen Nachweis der erfolgreichen Kalibrierung. Er liefert im Falle eines Unfalls ein wertvolles Indiz, um falsch eingestellte Fahrerassistenzsysteme als Ursache auszuschließen.

Freitag, 20. September 2024

Sonne im Tank

Elektroautos unter einem Carport mit Solarzellen umweltfreundlich aufladen

Stellplatz und Elektrotankstelle in einem: Carportdächer
mit integrierten Solarzellen bieten einen doppelten Nutzen.
Foto: djd/www.solarcarporte.de
(djd). Elektroautos kommen in Deutschland zunehmend in Fahrt. Mit 63.300 zugelassenen Stromern wurde in 2019 ein neuer Rekordwert erzielt, berichtet das Kraftfahrtbundesamt. Das steigende Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz dürfte bei dieser Entwicklung ebenso eine Rolle spielen wie die Zuschüsse für den Kauf eines E-Autos. Seit Jahresbeginn 2020 zahlt der Staat nochmals mehr Geld: 6.000 Euro beträgt der Zuschuss bei einem Listenpreis des Neuwagens bis 40.000 Euro, darüber gibt es immerhin noch 5.000 Euro. Vor dem Kauf ist allerdings eine grundlegende Frage zu beantworten: Wo kann das E-Auto unkompliziert und sicher aufgeladen werden? Praktisch ist das Aufladen über Nacht, etwa unter dem heimischen Carport.

Ökostrom direkt vom Dach

Wirklich emissionsfrei und umweltfreundlich ist der alternative Antrieb nur, wenn die Energie zum Aufladen der Batterie aus erneuerbaren Quellen stammt. Gute Möglichkeiten dafür bietet heutige Solartechnik, sie arbeitet zuverlässig und effizient. Besonders kostengünstig ist es, die Sonnenenergie selbst zu produzieren, etwa indem man das Carportdach mit Solarzellen als privates Mini-Kraftwerk nutzt. Auf diese Weise amortisiert sich der neue Carport mit der Zeit von ganz alleine. Die Systemlösungen zum Beispiel der Solarterrassen & Carportwerk GmbH beinhalten alle dafür notwendigen Komponenten für den Aufbau und Betrieb. Die solide Konstruktion entweder aus Holz oder Aluminium sorgt für hohe Stabilität und Langlebigkeit. Größe, Farbe und Design des neuen Carports lassen sich individuell passend auswählen.

Auftanken an der eigenen E-Tankstelle

Für umweltfreundlichen Solarstrom sorgen die Kollektoren nicht nur bei strahlendem Sonnenschein. Auch an bewölkten Tagen reicht das Tageslicht zur Energieproduktion aus. Empfehlenswert ist ein Energiespeicher, um den selbst gewonnenen Ökostrom tagsüber zu sammeln und nachts dann zum Auftanken des Elektroautos zu nutzen. Dafür ist zusätzlich eine sogenannte Wallbox notwendig, an die das Fahrzeug angeschlossen wird. Unter www.solarcarporte.de gibt es mehr Informationen, eine Kontaktmöglichkeit und einen Online-Konfigurator für die individuelle Planung des Carports. Die Dachkonstruktion ist nicht nur für den Autostellplatz geeignet, auch Terrassenflächen lassen sich mit Solardächern neu gestalten. Somit erhält das Freiluftwohnzimmer einen stabilen Wetterschutz sowie Schattenspender und wird gleichzeitig zur Quelle für klimaneutrale Energie.

Sonntag, 23. Juni 2024

Automatisiertes Fahren: 3 Technologien für die exakte Lokalisierung

Wo bin ich gerade, wohin fahre ich? Ohne eine exakte Lokalisierung ist ein automatisiertes Fahren  nicht vorstellbar. Wir stellen 3 Technologien vor.

Beim automatisierten Fahren werden verschiedene
Technologien genutzt, um jederzeit eine exakte
Positionsbestimmung des Fahrzeugs zu ermöglichen.
Foto: djd/Bosch/Getty
(djd). Das Automobil der Zukunft fährt vollautomatisiert. Erprobungen befinden sich in vollem Gange, in wenigen Jahren wollen Hersteller die ersten komplett selbstfahrenden Fahrzeuge vorstellen. Wichtig für das automatisierte Fahren ist eine exakte Lokalisierung, für deren Realisierung verschiedene Technologien ineinandergreifen. "Nur die Kombination aus Hardware, Software und Services führt zu sicheren, automatisierten Fahren", sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Wir stellen drei wichtige Lokalisierungs-Technologien vor.

1. Straßensignatur: Umfeldsensorik zur Orientierung beim automatisierten Fahren

Um selbstständig und sicher fahren zu können, müssen automatisierte Fahrzeuge die Umgebung immer im Blick behalten. Die sogenannte Straßensignatur hilft bei der Lokalisierung von selbstfahrenden Autos. Dabei erfassen Video- und Radarsensoren des Autos unterwegs stationäre Merkmale auf und neben der Straße - zum Beispiel Spurmarkierungen, Verkehrsschilder und Leitplanken. Über ein Kommunikationsmodul im Auto gelangen die Informationen in die Cloud. Dort wird die sogenannte Straßensignatur, eine eigenständige Kartenebene, erstellt und laufend aktualisiert. Sie dient als Referenz zur Positionsbestimmung. Ein automatisiert fahrendes Auto erfasst seinerseits die Straßenmerkmale und vergleicht, ob die von ihm erkannten Verkehrsschilder oder Leitplanken mit den in der Karte hinterlegten übereinstimmen. Dies erlaubt es den Fahrzeugen, sich selbst dezimetergenau in der Fahrspur zu lokalisieren.

2. Positionsbestimmung per Satellit fürs automatisierte Fahren

Wichtige Daten liefern auch die Signale des Globalen Navigationssatellitensystems (GNSS), um die absolute Position eines automatisierten Autos zu ermitteln. Allerdings sind dabei gewisse Ungenauigkeiten zu beachten: GNSS-Satelliten fliegen in einer Entfernung von 25.000 Kilometern und mit einer Geschwindigkeit von 4.000 Metern pro Sekunde um die Erde. Ihre Signale werden durch Wolkenschichten verfälscht. Die Genauigkeit reicht zwar für heutige Navigationssysteme, aber nicht für das autonome Fahren. Mithilfe eines Korrekturservice, der unter anderem aus einem Netzwerk von exakt vermessenen Referenzstationen auf der Erde und einem Datenverarbeitungszentrum besteht, können die Ungenauigkeiten korrigiert werden.
Die GNSS-Positionssignale, Korrekturdaten, Informationen der Inertialsensorik und weiterer Sensoren sowie Software kommen im eigens entwickelten Bewegungs- und Positionssensor von Bosch [https://www.bosch-mobility-solutions.de/de/produkte-und-services/pkw-und-leichte-nutzfahrzeuge/automatisiertes-fahren/lokalisierung-für-das-automatisierte-fahren/] zusammen und ermöglichen die hochgenaue Positionsbestimmung, auf die ein automatisiertes Fahrzeug angewiesen ist.

3. Inertialsensorik

Die sogenannte Inertialsensorik - vergleichbar mit dem menschlichen Gleichgewichtsorgan - kommt zum Einsatz, wenn die Satellitenverbindung ausfällt, weil beispielsweise das Auto in einen Tunnel einfährt. So wie sich Menschen mit ihrem Tast- und Gleichgewichtssinn fortbewegen können, weiß die Sensorik ganz genau, wohin und wie schnell sich das Fahrzeug bewegt. In dieser Situation können die Drehraten- und Beschleunigungssensoren sowie die Signale der Raddrehzahlfühler und des Lenkwinkels einige Sekunden lang die Bewegungsrichtung weiterverfolgen. Ist die Satellitenverbindung länger unterbrochen, steht dem selbstfahrenden Auto die Straßensignatur zur Verfügung.

Donnerstag, 16. November 2023

Mein Auto - mein individuelles Design

Spezielle Folien ermöglichen eine neue Farbgebung auf Zeit
Eine neue Außenhaut fürs Auto: Spezialfolierungen ermöglichen
einen flexiblen und kostengünstigen Farbwechsel -
etwa im angesagten matten Look.
Foto: djd/3M
(djd). Einfach nur ein fahrender Untersatz oder doch viel mehr? Das Auto bleibt das Lieblingskind der Deutschen. Jedes Ausstattungsdetail wird individuell konfiguriert, und am liebsten wäre vielen ein Fahrzeuglook, der sich auf den ersten Blick von der Masse abhebt. Viele Autofahrer wünschen sich ein besonderes Design für die Außenhaut ihres Fahrzeugs. Besonders im Trend liegt aktuell eine matte und damit edel wirkende Optik. Allerdings: Geschmäcker können sich mit der Zeit auch ändern, und spätestens beim Wiederverkauf müsste das Auto womöglich erneut in die Lackiererei. Deutlich flexibler und kostengünstiger als mit Lack lässt sich eine individuelle Optik auf Zeit mit speziellen Autofolierungen erzielen.

Ein Wrap fürs Auto

Bei Taxen und auch Behördenfahrzeugen ist es seit Jahren üblich, die gewünschte Farbgebung nicht mehr per Speziallack, sondern einfach mit einer langlebigen und widerstandsfähigen Autofolierung aufzutragen - das geht schneller und ist deutlich preisgünstiger als eine Komplettlackierung. Und auch Privatkunden entdecken zunehmend die Möglichkeiten für sich. Deutschlandweit gibt es rund 800 sogenannte Car-Wrapper, Tendenz weiter steigend. Einige von ihnen haben als Fahrzeug-Verschönerer längst Kultstatus erlangt und verfügen über eine feste Fangemeinde. In Sachen Kreativität lassen die Autofolierungen alle Freiheiten, ganz gleich ob uni oder metallic, mit matten, glänzenden oder strukturierten Oberflächen. Selbst kreierte Designs lassen sich per Digitaldruck auf eine spezielle Folie aufbringen und anschließend verkleben. Gefällt das Design später nicht mehr, wird die Folie vom Verarbeiter rückstandsfrei wieder entfernt. Der Lack bleibt dabei unbeschadet, weshalb meist von einem höheren Wiederverkaufswert auszugehen ist.

Vor Lackschäden schützen

Grundsätzlich lassen sich alle Fahrzeugtypen folieren. Die Folienschicht kann dabei kleine Lackschäden kaschieren sowie neue, etwa durch Steinschlag, verhindern. Kleine Luftbläschen unmittelbar nach dem Auftragen sind normal, da die Folie einige Tage braucht, um auszugasen - die Bläschen sollten mit der Zeit von selbst verschwinden. In jedem Fall gilt die Folie als kostengünstige Alternative zur Lackierung. Eine professionelle Vollfolierung für einen Kleinwagen ist ab etwa 1.500 Euro in örtlichen Betrieben möglich. Ein Tipp noch für interessierte Autobesitzer: Viele Car-Wrapper werden von Herstellern wie 3M speziell geschult und zertifiziert, derartige Qualitätsnachweise erleichtern die Auswahl eines kompetenten Ansprechpartners.

Sonntag, 10. September 2023

Alles eine Frage des Profils

Das sollten Autofahrer bei der Wahl der passenden Reifen beachten
Reicht die Profiltiefe der Reifen noch aus? Das sollten
Autofahrer regelmäßig kontrollieren, ebenso wie den Fülldruck.
Wenn neue Reifen fällig werden, helfen Onlinetools bei der Suche.
Foto: djd/Delticom/Holger Jacoby
(djd). Mit steigenden Temperaturen beginnt wieder die Wechselsaison: Spätestens wenn der Nachtfrost endgültig verschwunden ist und das Thermometer dauerhaft mehr als sieben Grad Celsius anzeigt, wird es höchste Zeit, das Auto auf Sommerreifen umzurüsten. Falls sich der bisherige Reifensatz bereits der Verschleißgrenze nähert, ist dies gleichzeitig die beste Gelegenheit, für sicheren Ersatz zu sorgen. Denn ab einem Restprofil von drei Millimetern empfehlen Reifenhersteller und Automobilclubs einen Austausch - schon allein aus Gründen der Sicherheit. Nur welches Modell passt aufs eigene Auto, welche Reifen sind zugelassen, wie findet man passende Modelle? Verbraucher, die sich bei diesen Fragen unsicher sind, erhalten online schnell und einfach Antworten.

Durchblick im Zahlendschungel der Autoreifen

Viele Angaben braucht es im Grunde nicht, um eine Reifenvorauswahl zu treffen. "Entweder orientieren sich die Reifenbesitzer einfach an den Angaben auf den Seitenwänden der alten Reifen oder - das ist die sichere Methode - sie schauen in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 nach", erklärt Steffie Bastiaanse von ReifenDirekt.de. Das Papier, umgangssprachlich noch als Kfz-Schein bekannt, enthält Angaben unter anderem zur Herstellernummer und dem Typschlüssel, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen für das jeweilige Auto zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

Reifenwechsel vom Sofa aus

Mit diesen Angaben gut vorbereitet, können Autofahrer den Reifenwechsel etwa unter www.reifendirekt.de bequem vom heimischen Sofa aus vorbereiten. Dazu lässt sich einfach mit den Angaben zur Reifengröße in wenigen Sekunden eine Suche starten. Alternativ bietet der Shop auch die Möglichkeit, direkt über das eigene Fahrzeugmodell eine Vorauswahl zu treffen. Dazu wird der Autofahrer intuitiv mit einzelnen Fragen durch die Reifenselektion geführt. In beiden Fällen erhält er eine Ergebnisliste, kann Modelle von verschiedenen Reifenherstellern vergleichen und direkt bestellen. Wer sich dabei die Mühe des Reifenwechsels per Hand ersparen möchte, kann die Montage direkt bei über 9.000 Servicepartner im gesamten Bundesgebiet auswählen. Umso sicherer ist man dann im Frühjahr und Sommer unterwegs.

Sonntag, 27. August 2023

5 häufige Fragen zum Autoreifenkauf












Das Aufziehen neuer Reifen gehört in Profihände.
Beim Onlinekauf von Autoreifen etwa können Sie
bereits einen passenden Servicepartner vor Ort auswählen.
Foto: djd/ReifenDirekt.de/Holger Jacoby
(rgz). Sie stellen die einzige Verbindung zwischen Auto und Fahrbahn her und sollten sich daher stets in einem guten Zustand befinden: Autoreifen sind entscheidend für die Fahrsicherheit. Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um den Kauf von Autoreifen.

1. Wann muss ich neue Autoreifen kaufen?

Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Wie schnell Autoreifen verschleißen, hängt von der jährlichen Laufleistung, der Pflege und unter Umständen auch von der eigenen Fahrweise ab. Entscheidend ist dabei die Profiltiefe: Der Gesetzgeber schreibt einen Wechsel der Sommerreifen spätestens bei einem Wert von 1,6 Millimetern vor. Experten von Reifenherstellern und Automobilclubs hingegen empfehlen einen Wechsel bereits deutlich früher, bei gut drei Millimetern. Je mehr Profil, umso besser auch der Grip und die Haftung auf der Fahrbahn.

2. Welche Reifengröße kann ich für mein Auto kaufen?

Natürlich passt nicht jeder Reifen auf jedes Auto - oder ist gar nicht für das jeweilige Fahrzeug zugelassen. Entscheidend sind die Reifendimensionen. Diese Angaben finden Sie entweder auf den Seitenwänden der alten Reifen oder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, besser bekannt unter der früheren Bezeichnung Kfz-Schein. Hier finden Sie Angaben unter anderem zur Herstellernummer und zum Typschlüssel des Fahrzeugs, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

3. Wie finde ich passende Reifen für mein Auto?

Einen fälligen Reifenwechsel können Sie heute bequem vom Sofa aus vorbereiten. Onlineshops wie etwa ReifenDirekt.de bieten eine große Auswahl aller gängigen Reifenformate. Dabei haben Sie stets die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern und Preiskategorien, können Tests einsehen und sich umfassend informieren. Mit der Eingabe der benötigten Reifengröße oder noch einfacher der Auswahl Ihres Fahrzeugs können Sie eine Suche [https://www.reifendirekt.de/Advice/] starten. Die meisten Reifen sind direkt ab Lager verfügbar.

4. Die neuen Reifen selbst montieren oder montieren lassen?

Neue Reifen selbst aufzuziehen, bedeutet einen großen Kraftaufwand - und setzt vor allem auch Erfahrung und Know-how voraus. Deutlich bequemer ist es, die Reifen von einem Fachmann aufziehen zu lassen. Das spart Ihnen viel Zeit und gibt zugleich die Sicherheit, dass die neuen Reifen ab dem ersten Kilometer richtig montiert sind. Beim Onlinekauf können Sie diese Möglichkeit direkt mit auswählen, bei über 9.000 Servicepartnern im gesamten Bundesgebiet. Die Betriebe vor Ort können Sie auch zu weiteren Fragen beraten.

5. Was muss ich bei der Reifenpflege beachten?

Profiltiefe und Reifenfülldruck - diese beiden Werte sollten Sie regelmäßig, etwa bei einem Stopp an der Tankstelle, kontrollieren. So erkennen Sie frühzeitig, wenn das Profil nachlässt und ein Reifenersatz fällig wird. Zudem ist es empfehlenswert, von Zeit zu Zeit die Seitenwände der Reifen auf feine Risse oder mögliche Beschädigungen, zum Beispiel nach einem Bordsteinkuss, zu kontrollieren. Hat eventuell ein größerer Stein oder ein Nagel die Lauffläche beschädigt? Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Dienstag, 13. Juni 2023

Gängelung bei der Autosuche unerwünscht

Umfrage: Autobörsen-Nutzer möchten von den Plattformen nicht beeinflusst werden

Immer mehr Bundesbürger nutzen im Vorfeld eines Fahrzeugkaufs
Online-Autobörsen - sie wollen von diesen Plattformen allerdings
nicht beeinflusst werden.
Foto: djd/deineautobörse.de/VadimGuzhva – stock.adobe.com
(djd). Online-Autobörsen erfreuen sich großer Beliebtheit: 37 Prozent der Bundesbürger nutzen sie bereits für den Fahrzeugkauf oder sehen sie grundsätzlich als Option. Geschätzt wird an den Börsen die große Auswahl, die Vergleichsmöglichkeit sowie die bequeme Recherche. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Die Nutzer sehen sich von den Betreibern der Plattformen oftmals gegängelt: Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Insa-Consulere im Auftrag der neuen Autobörse deineautobörse.de. Auf Ablehnung stoßen dabei vor allem alle Maßnahmen seitens der Betreiber, die darauf abzielen, auf die Kaufentscheidung der Interessenten Einfluss zu nehmen.

"Top-Angebote" und fragwürdige Bewertungen kommen nicht gut an

Viele Autobörsen versuchen, die Kaufinteressenten zu beeinflussen - und das kommt bei diesen nicht gut an. Fast zwei Drittel der Befragten geben an, dass sie von automatisierten Hinweisen genervt sind, die Einfluss auf die Kaufentscheidung nehmen sollen. 62 Prozent stören sich an sogenannten Top-Angeboten in den Ergebnislisten, die gar nicht den Suchkriterien entsprechen. Preisbewertungen finden 42 Prozent der Befragten nicht hilfreich - denn sie sind davon überzeugt, dass in das Bewertungstool nicht alle preisrelevanten Details einfließen. Auch Bewertungen der Händler durch Autobörsen-Nutzer werden von vielen Usern sehr skeptisch betrachtet - die Bewertungen gelten oft als intransparent und ungerecht.

Autosuche ohne "Schnickschnack"

Die neue Autobörse deineautobörse.de verzichtet bewusst auf sogenannte Top-Angebote, auf Werbung und auf Pop-ups. Die User erhalten zudem weder Versicherungs- und Finanzierungsangebote noch intransparente Händler- und Preisbewertungen. Den Nutzern soll nur das gezeigt werden, wonach sie wirklich suchen - das günstigste Angebot nach den jeweiligen Suchkriterien steht immer an erster Stelle.

Samstag, 20. Mai 2023

Jederzeit elektro-mobil

E-Autos auf dem Weg zum Massenverkehrsmittel


Strom tanken kann man bereits heute
flächendeckend in ganz Deutschland.
Foto: djd/E.ON
(djd). Flüsterleise, volles Drehmoment aus dem Stand, ohne "Schaltlöcher" unterwegs: Das besondere Fahrgefühl von Elektroautos überzeugt auch jenseits der Umweltvorteile reiner Stromfahrzeuge. E-Autos sind entsprechend keine Exoten mehr im Straßenbild. Das Konzept steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen, die Zulassungen steigen, wenn auch noch nicht so schnell wie von der Regierung gewünscht. "Das könnte sich bald ändern", sagt Christoph Somborn, Experte für Elektromobilität bei E.ON, "denn viele Kinderkrankheiten, die Verbraucher bisher zögern ließen, sind am Ausheilen. Beispielsweise steigen die Reichweiten der Fahrzeuge und die Ladeinfrastruktur in Deutschland wird immer dichter."

Wie teuer ist E-Mobilität?

Im Anschaffungspreis sind E-Mobile im Vergleich zu Dieseln oder Benzinern zwar immer noch teurer, doch durch Steuererleichterung, staatliche Förderung und niedrigere Betriebskosten rechnen sich die Mehrausgaben schon nach ein paar Jahren. Die Energiekosten liegen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren in der Regel bei weniger als der Hälfte. Und auch die Wartungskosten sind günstiger, da Bremsbeläge langsamer verschleißen und keine Öl- und Filterwechsel anfallen.

Wie weit komme ich und wo finde ich eine Ladestation?

Mit Reichweiten zwischen 150 und 400 Kilometern sind "Stromer" heute zwar noch keine Streckenkönige, für die meisten Fahrten aber definitiv alltagstauglich. Denn laut Kraftfahrtbundesamt fahren Pkw in Deutschland im Schnitt weniger als 50 Kilometer am Tag - kein Problem mit E-Autos. Geladen werden Elektroautos meist über Nacht zu Hause, idealerweise über eine sogenannte Wallbox und nicht an herkömmlichen Schuko-Steckdosen. Das geht zwar grundsätzlich auch, in der Regel sind aber weder die Leitungen noch die Steckdosen für diese Dauerlast ausgelegt und es besteht die Gefahr von Kurzschlüssen und Kabelbränden.

Fürs Nachladen unterwegs gibt es mittlerweile mehr als 10.000 Ladepunkte in Deutschland, die sich über zahlreiche Apps wie Chargemap oder E.ON Drive mühelos finden lassen. Und die Ladeinfrastruktur wird durch Gemeinden, Unternehmen, die Automobilbranche und Energieversorger wie E.ON konsequent weiter ausgebaut. An normalen Ladestationen (AC) lässt sich der Akku in ein paar Stunden soweit aufladen, dass man das nächste Ziel bequem erreicht. So kann man zum Beispiel den Einkaufsbummel gut nutzen. An Schnellladern (DC) lässt sich der Akku der meisten E-Autos in etwa 20 Minuten zu 80 Prozent laden. Ultraschnelle Ladestationen schaffen in der gleichen Zeit bei kompatiblen Fahrzeugen eine Vollladung. Eine neue Generation von Ultraschnellladern, die nur noch wenige Minuten für eine Vollladung benötigen, steht bereits am Start.

Montag, 24. April 2023

Dashcams im Auto sind jetzt erlaubt und auch sinnvoll

BGH-Urteil: Videoaufnahmen dürfen nun auch vor Gericht ausgewertet werden

Meist wird das Filmmaterial aus der Dashcam nicht benötigt -
aber im Falle eines Falles muss es deutlich zeigen, wie sich die
Ereignisse vor, beim und nach dem Unfall entwickelt haben.
Foto: djd/NEXTBASE
(djd). Aufzeichnungen von Videokameras im Auto dürfen zur Aufklärung von Unfällen nun auch von Gerichten ausgewertet werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) im Mai 2018 in einem Grundsatzurteil entschieden. Der BGH sieht solche Videobeweise als überaus wertvoll bei Haftungsfragen an. Denn häufig herrsche in den entsprechenden Verfahren eine Beweisnot aufgrund der Schnelligkeit des Verkehrsgeschehens. Auch Unfallgutachten würden häufig nicht weiterhelfen. Aktuell akzeptieren schon zahlreiche deutsche Kfz-Versicherer im Schadensfall Videomaterial, das mit einer sogenannten Dashcam aufgenommen wurde, um Streitfälle zu lösen. Nach der Entscheidung des BGH dürfte der Einsatz von Dashcams hierzulande weiter stark zunehmen - bereits jetzt sind sie die am schnellsten wachsende Kategorie innerhalb der Consumer-Electronics-Sparte.

Dashcams müssen nötige Qualität haben

Hauptfunktion einer Dashcam ist die Aufzeichnung von Ereignissen, die sich auf der Straße abspielen. Meist wird das Filmmaterial nicht benötigt - aber im Falle eines Falles muss es deutlich zeigen, wie sich die Ereignisse vor, beim und nach dem Unfall entwickelt haben. Dieser Videobeweis kann entscheidend sein, wenn es darum geht, dem Fahrer oder Halter zu helfen, die Schuldfrage zu klären und einen Versicherungsanspruch geltend zu machen. Videobeweise sollten deshalb in entsprechender Qualität erfasst werden, damit Details wie die Nummernschilder anderer Fahrzeuge erkennbar sind. Dashcams müssen darüber hinaus in der Lage sein, bei Tag und Nacht sowie bei guten und schlechten Witterungsverhältnissen qualitativ hochwertige Videos aufzunehmen. Nextbase beispielsweise ist nach eigenen Angaben größter Anbieter von Dashcams in Europa, in Großbritannien liegt der Marktanteil bei 83 Prozent. Nun werden die Videokameras auch in Deutschland vertrieben und sollen für mehr Verkehrssicherheit und bessere Unfallaufklärung im Ernstfall sorgen. Die Geräte reichen vom Einstiegsmodell bis hin zum Spitzenmodell mit Ultra HD-Auflösung, Bildsensor und Aluminium-Gehäuse. Neben den neun Modellen für Autofahrer wird es auch eine Dashcam speziell für Motorradfahrer geben. Erhältlich sind die Videokameras im Online-Handel sowie bei MediaMarkt, Saturn und Euronics. Mehr Informationen gibt es unter www.nextbase.com.

Videokamera muss leicht zu installieren und zu bedienen sein

Eine hochwertige Dashcam ist leicht an- und abzubringen. Nach der Installation sollte sie grundsätzlich einfach und ohne Anstrengung - also quasi "blind" - zu bedienen sein, die Navigation durch das Menü muss einfach ausfallen. Nicht zuletzt ist es aber auch wichtig, das Filmmaterial schnell überprüfen zu können.

Freitag, 17. März 2023

Den entscheidenden Wimpernschlag voraus

Automatische Notbremssysteme im Auto reagieren schneller als der Mensch

Schon ein schneller Blick aufs Smartphone bedeutet
einen Blindflug von vielen Metern - im Stadtverkehr
buchstäblich lebensgefährlich.
Foto: djd/Bosch/Depositphotos
(djd). Mal eben den Radiosender wechseln oder kurz aufs Smartphone schauen - derartige Ablenkungen können am Steuer buchstäblich lebensgefährlich enden. Während eines nur zweisekündigen Blindflugs legt ein Auto bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern gut 30 Meter zurück, bei der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf der Autobahn sind es sogar 70 Meter. Das kann entschieden zu viel sein, wenn urplötzlich in der Stadt ein Radfahrer die Fahrbahn kreuzt oder auf der Autobahn ein vorausfahrendes Fahrzeug plötzlich abbremst.

EU will Notbremssysteme zur Pflichtausstattung machen

Ablenkung im Straßenverkehr hat laut einer Studie der Allianz den Alkohol als Todesursache Nummer eins im Straßenverkehr abgelöst. Im Jahr 2017 ging zwar die Zahl der Verkehrstoten in Europa um zwei Prozent auf 25.300 zurück - das entspricht 49 Verkehrstote pro eine Million Einwohner. "Das Ziel der EU, bis 2020 die Zahl der Verkehrstoten zu halbieren, kann aber wohl nicht erreicht werden", sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Er würde sich für ein Plus an Sicherheit eine zunehmende Verbreitung von automatischen Notbremssystemen wünschen. Die elektronischen Helfer reagieren im Fall der Fälle schneller als der Mensch und können somit helfen, Kollisionen zu verhindern. Nach Auswertungen des Unternehmens hatte 2016 schon mehr als jeder dritte neu zugelassene Pkw in Deutschland ein Notbremssystem an Bord. Der Bestand an Altfahrzeugen ohne dieses Sicherheitsextra ist allerdings noch hoch. "Bei einer rascheren Verbreitung könnten auch mehr Unfälle verhindert werden", so Steiger weiter. Aus diesem Grund schlägt nun die Europäische Kommission vor, automatische Notbremssysteme als Serienausstattung neu zugelassener Pkws in der EU gesetzlich vorzuschreiben.

Bremsreaktion im Millisekundenbereich

Sobald der Sensor des Notbremssystems die drohende Kollision erkannt hat, dauert es beispielsweise mit dem elektromechanischen Bremskraftverstärker "iBooster" von Bosch nur 190 Millisekunden - weniger als zwei Wimpernschläge - bis die volle Bremsleistung aktiviert ist. Auf diese Weise lassen sich Auffahrunfälle häufig vermeiden oder zumindest die Unfallfolgen erheblich reduzieren. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer, mit mehr Sicherheit und Komfort für den Autofahrer und erhöhtem Schutz für Radfahrer und Fußgänger. Die Bedeutung von Notbremssystemen für die Verkehrssicherheit hat auch EuroNCAP erkannt. Seit 2018 hat die Verbraucherschutzorganisation in ihre Bewertungskriterien für die Sternevergabe die Notbremsung auf Fahrradfahrer aufgenommen. Fußgänger-Notbremssysteme gehören schon seit 2016 dazu.

Donnerstag, 2. Februar 2023

E-Mobilität für den Alltag

Rein elektrisch angetriebene Leichtmobile verbinden Ökologie mit hohem Nutzwert

Leichtmobile verbinden moderne Technik und hohen
Nutzwert mit geringen Kosten. Bei einem elektrischen
Antrieb ist die individuelle Mobilität zudem emissionsfrei
und umweltfreundlich.
Foto: djd/Leichtmobile
(djd). Wird das nächste Auto noch einen konventionellen Verbrennungsmotor haben - oder schon rein elektrisch angetrieben sein? Diese Frage stellen sich immer mehr Verbraucher angesichts der Diskussionen um Feinstaub, Emissionen und Co. Hinzu kommt das stetig steigende Angebot an "Stromern" und das auch bei den beliebten und bezahlbaren Leichtkraftfahrzeugen. Gerade wer hauptsächlich kurze Strecken zurücklegt, viel in Innenstädten unterwegs ist oder nur 20, 30 Kilometer mit dem Auto zum Büro fährt, findet mit Elektroautos eine umweltfreundliche und zukunftssichere Alternative.

Abgasfrei ab dem ersten Kilometer

Mal eben ein paar Einkäufe erledigen, die Kinder zur Schule bringen oder die paar Kilometer zur Arbeitsstelle zurücklegen: Hier sind die Elektroautos klar im Vorteil. Denn bei jedem Kaltstart und auf kurzen Strecken sind die Emissionen von Verbrennungsmotoren besonders hoch, während ein reines Elektroauto schon ab dem ersten Kilometer ganz ohne Abgase unterwegs ist. Für die alltägliche Nutzung auf kurzen und mittleren Distanzen sind etwa die "eCity"-Modelle des französischen Leichtauto-Spezialisten Aixam ausgelegt. Auf unter drei Metern Länge bieten sie jede Menge Platz für zwei Personen und beispielsweise den Wocheneinkauf. Der Elektromotor mit einer stufenlosen Automatik ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern - mehr als genug für den Stadtverkehr. Mögliche Fahrverbote in Innenstädten und ähnliche Zukunftsszenarien brauchen den Besitzer eines Elektroautos dabei nicht zu schrecken. Unter www.aixam.de gibt es mehr Informationen und Händleradressen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Aufladen an der Haushaltssteckdose

Auch der Besuch an der Tankstelle gehört der Vergangenheit an. Aufgeladen wird der kompakter Elektroflitzer mit europäischer Technik an jeder normalen 220-Volt-Haushaltssteckdose zum Beispiel in der Garage - ohne dass man in spezielle Elektroinstallationen investieren müsste. Eine Komplettladung ist schon in dreieinhalb Stunden erledigt, eine volle Batterie reicht durchschnittlich für eine Distanz von 80 Kilometern. Mit einem Energiebedarf von nicht mehr als 10 Kilowatt auf 100 Kilometer - das entspricht etwa drei Euro - ist die Mobilität zudem preisgünstig. Auf den Akku des elektrischen Leichtautos gibt es eine fünfjährige Hersteller-Garantie.

Samstag, 21. Januar 2023

Elektronische Parkhelfer stark gefragt

Fahrerassistenzsysteme für das Auto befinden sich weiter auf dem Vormarsch 
 

Fahrerassistenzsysteme für das Einparken
sind besonders stark gefragt.
Foto: djd/Bosch
(djd). Wer heutzutage in Deutschland oder Europa einen Neuwagen kauft, legt großen Wert auf elektronische Helfer. Vor allem Park- und Spurassistenzsysteme sowie Notbremssysteme werden immer beliebter. Zwei von drei der 2016 in Deutschland neu zugelassenen Pkw (62 Prozent) verfügen bereits über einen Parkassistenten - angefangen bei Parkpiepsern bis hin zu automatischen Parkassistenten, die das Rangieren komplett übernehmen. Auf Rang zwei der Beliebtheitsskala liegen automatische Notbremssysteme, die den Fahrer warnen oder ein Auto zur Not bis zum Stillstand abbremsen. Mehr als jeder dritte Neuwagen (38 Prozent) kann auf diese Weise dem Fahrer helfen, Unfälle zu vermeiden. Bei über einem Viertel dieser Fahrzeuge ist das Notbremssystem sogar serienmäßig an Bord. Auf Platz drei rangiert die Fahrermüdigkeitserkennung - sie ist in 37 Prozent aller Neu-Pkw 2016 vorhanden. Zu diesen Resultaten kommt eine Bosch-Auswertung auf Basis der Neuzulassungsstatistik von 2016 und IHS Markit-Daten.

Spurassistenz mit größtem Wachstum

Die elektronischen Helfer, die das Autofahren sicherer und komfortabler machen, sind damit in wenigen Jahren schon fast zum Standard in Neuwagen geworden. "Fahrerassistenzsysteme werden bald so selbstverständlich zur Ausstattung von Autos gehören wie Radio und ESP", sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Interessant dabei: Den größten Zuwachs verzeichnen aktuell Spurassistenzsysteme. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie 2016 in doppelt so vielen Neuwagen an Bord. Interessant auch die Entwicklung des Abstandstempomaten ACC: 2013 gerade in vier Prozent der neuzugelassenen Autos in Deutschland enthalten, steckt die Funktion 2016 bereits in fast jedem fünften Neuwagen (19 Prozent).

Das Autofahren sicherer machen

Fahrerassistenzsysteme unterstützen Autofahrer in unübersichtlichen oder kritischen Verkehrssituationen - ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit auf der Straße. So könnten bis zu 72 Prozent aller Auffahrunfälle mit Personenschaden allein in Deutschland vermieden werden, wenn alle Fahrzeuge ein Notbremssystem an Bord hätten. Die technische Entwicklung geht derweil immer weiter in Richtung des automatisierten Fahrens. Die Auswertung zeigt, dass mit dem Stauassistenten inzwischen auch die erste teilautomatisierte Funktion am Markt angekommen ist. Im Stau folgt das Auto damit automatisch dem Vordermann, übernimmt das Anfahren und Beschleunigen ebenso wie das Bremsen und Lenken innerhalb der eigenen Fahrspur. Von den in Deutschland mit ACC ausgestatteten Neuwagen hat fast die Hälfte auch die Funktion des Stauassistenten an Bord. Das sind neun Prozent aller neu zugelassenen Pkw.

Freitag, 11. November 2022

Elektronische Parkhelfer stark gefragt

Fahrerassistenzsysteme für das Auto befinden sich weiter auf dem Vormarsch

Fahrerassistenzsysteme für das Einparken
sind besonders stark gefragt.
Foto: djd/Bosch
(djd). Wer heutzutage in Deutschland oder Europa einen Neuwagen kauft, legt großen Wert auf elektronische Helfer. Vor allem Park- und Spurassistenzsysteme sowie Notbremssysteme werden immer beliebter. Zwei von drei der 2016 in Deutschland neu zugelassenen Pkw (62 Prozent) verfügen bereits über einen Parkassistenten - angefangen bei Parkpiepsern bis hin zu automatischen Parkassistenten, die das Rangieren komplett übernehmen. Auf Rang zwei der Beliebtheitsskala liegen automatische Notbremssysteme, die den Fahrer warnen oder ein Auto zur Not bis zum Stillstand abbremsen. Mehr als jeder dritte Neuwagen (38 Prozent) kann auf diese Weise dem Fahrer helfen, Unfälle zu vermeiden. Bei über einem Viertel dieser Fahrzeuge ist das Notbremssystem sogar serienmäßig an Bord. Auf Platz drei rangiert die Fahrermüdigkeitserkennung - sie ist in 37 Prozent aller Neu-Pkw 2016 vorhanden. Zu diesen Resultaten kommt eine Bosch-Auswertung auf Basis der Neuzulassungsstatistik von 2016 und IHS Markit-Daten.

Spurassistenz mit größtem Wachstum

Die elektronischen Helfer, die das Autofahren sicherer und komfortabler machen, sind damit in wenigen Jahren schon fast zum Standard in Neuwagen geworden. "Fahrerassistenzsysteme werden bald so selbstverständlich zur Ausstattung von Autos gehören wie Radio und ESP", sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Interessant dabei: Den größten Zuwachs verzeichnen aktuell Spurassistenzsysteme. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie 2016 in doppelt so vielen Neuwagen an Bord. Interessant auch die Entwicklung des Abstandstempomaten ACC: 2013 gerade in vier Prozent der neuzugelassenen Autos in Deutschland enthalten, steckt die Funktion 2016 bereits in fast jedem fünften Neuwagen (19 Prozent).

Das Autofahren sicherer machen

Fahrerassistenzsysteme unterstützen Autofahrer in unübersichtlichen oder kritischen Verkehrssituationen - ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit auf der Straße. So könnten bis zu 72 Prozent aller Auffahrunfälle mit Personenschaden allein in Deutschland vermieden werden, wenn alle Fahrzeuge ein Notbremssystem an Bord hätten. Die technische Entwicklung geht derweil immer weiter in Richtung des automatisierten Fahrens. Die Auswertung zeigt, dass mit dem Stauassistenten inzwischen auch die erste teilautomatisierte Funktion am Markt angekommen ist. Im Stau folgt das Auto damit automatisch dem Vordermann, übernimmt das Anfahren und Beschleunigen ebenso wie das Bremsen und Lenken innerhalb der eigenen Fahrspur. Von den in Deutschland mit ACC ausgestatteten Neuwagen hat fast die Hälfte auch die Funktion des Stauassistenten an Bord. Das sind neun Prozent aller neu zugelassenen Pkw.

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Nicht jede Reparaturmethode ist erlaubt

Ratgeber zum Thema Alufelgen-Aufbereitung


Bei der Werkstattwahl sollte man vorsichtig sein -
es gibt klare Vorgaben, wann und wie Alufelgen
aufbereitet werden dürfen.
Foto: djd/Cartec
(djd). Der Markt mit Leichtmetallrädern boomt - inzwischen hat fast jedes neu zugelassene Auto Alufelgen drauf. Diese gibt es in vielen ausgefallenen Designs, vor allem die glanzgedrehten Modelle sind beliebt. Ärgerlich wird es allerdings, wenn die schicken Räder durch Bordsteinrempler oder Korrosion beschädigt sind. Bei Leasingfahrzeugen etwa wird die beschädigte Alufelge durch ein Neuteil ersetzt - und das kostet richtig Geld. Außerdem steht die HU-Plakette auf dem Spiel, da aus oberflächlich harmlos aussehenden Kerben Risse mit fatalen Folgen für die Fahrsicherheit entstehen können. So groß wie der Alufelgen-Markt ist daher auch das Reparaturangebot.

Vorsicht bei der Werkstattwahl

Allerdings sollte man bei der Werkstattwahl und Aufbereitungsvariante vorsichtig sein. Denn es gibt klare Vorgaben, wann und wie Alufelgen repariert werden dürfen und wann nicht. So sind beispielsweise Wärmeeinbringung und Auftragsschweißvorgänge jeder Art sowie Materialrückverformungen unzulässig. Des Weiteren dürfen Felgen mit Rissbildung sowie mit Kratzer oder Kerben mit mehr als einem Millimeter Tiefe im Grundmetall nicht aufbereitet werden. Die sogenannten spanabhebenden Verfahren durch CNC-Maschinen stellen bei der Aufbereitung von glanzgedrehten Alufelgen ebenfalls ein immenses Risiko dar. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass Felgen nach so einer "Behandlung" zwar vorübergehend gefahren werden können und auch optisch neuwertig aussehen. Allerdings können beim Fahrbetrieb so hohe Spannungen auftreten, dass die Felgen nach der Hälfte der Lebensdauer zerbrechen können. Deshalb haben namhafte Autohersteller nach Informationen des Smart-Repair-Spezialisten Cartec dieses Verfahren in internen Papieren aus Sicherheitsgründen für unzulässig erklärt.

Auf der sicheren Seite

Da Felgen absolute Sicherheitsbauteile sind, müssen bei der Aufbereitung bestimmte Richtlinien eingehalten werden. Eine sichere sowie professionelle Felgenaufbereitung gewährleisten beispielsweise Fachbetriebe, die mit dem TÜV-zertifizierten "WheelDoctor" von Cartec arbeiten. Mit der Spezialmaschine werden die Beschädigungen im zulässigen Rahmen mittels Rotationsschleifverfahren beseitigt. Glanzgedrehte Alufelgen erhalten durch die spezielle Strukturpad-Technik, die kein spanabhebendes Verfahren darstellt, wieder ihre edle Drehriefenstruktur. Nach der fachgerechten Aufbereitung im Fachbetrieb sieht die Felge wie neu aus - und die Fahrsicherheit ist durch die Beseitigung der Kerbwirkung auch wieder hergestellt. Mehr Informationen zum Verfahren gibt es unter www.clever-reparieren.de, Adressen der rund 600 zertifizierten Partner-Werkstätten unter www.smartrepair-verzeichnis.de.

Donnerstag, 12. Mai 2022

Richtig überbrücken: So funktioniert es

Der korrekte Einsatz von Starthilfekabel
Wer beim Überbrücken Fehler macht, riskiert
langfristige Schäden an der Batterie.
Foto: dtd/thx
(dtd). Nichts geht mehr. Die meisten Autofahrer haben es schon mindestens einmal mitgemacht: Die Batterie ist leer und der Motor bleibt stumm. Starthilfekabel helfen da aus der Not. Allerdings nur, wenn man auch weiß, wie man sie richtig anwendet. Ein paar wichtige Dinge sollte man dabei auf jeden Fall beachten.

Es passiert nicht mehr so oft wie früher, aber doch immer wieder: Die Autobatterie ist leer und das Auto steht still. Solange der Akku allerdings "nur" leer und noch nicht völlig kaputt ist, bringt man ihn mit einem Starthilfekabel wieder in Gang. Daher sollte jeder für den Fall der Fälle die Helfer am besten griffbereit im Kofferraum parat haben - und wissen, wie man sie korrekt anwendet.

Schritt eins lautet hierbei: einen Helfer zu finden, der sein eigenes, funktionsfähiges Auto zum Überbrücken bereitstellt. Bleibt genug Raum für das Hilfsauto um zu rangieren, heißt es dann: Nachschauen, auf welcher Seite in den Autos die Batterie sich befindet und die Fahrzeuge so nah wie möglich aneinander platzieren - und den Motor ausschalten.

Bevor man überhaupt loslegt, empfiehlt es sich, einen Blick in die Betriebsanleitung der Fahrzeuge bezüglich der elektrischen Geräte im stillliegenden Auto zu werfen. Dort stehen wichtige Hinweise, die man bei diesem Vorgang beachten sollte. Zuerst wird normalerweise die rote Klemme des Startkabels mit dem Pluspol der Spenderbatterie verbunden. Danach befestigt man das andere Ende desselben Kabels mit dem Pluspol des stillliegenden Autos. Dann ist das schwarze Kabel an der Reihe: erst an den Minuspol des fahrtüchtigen Fahrzeugs, danach an einem Metallteil des liegenden Autos anschließen. Wichtig ist, sich auf diese Reihenfolge zu konzentrieren, ansonsten riskiert man Schäden.

Sind alle Kabel am richtigen Platz, zündet man zunächst das Auto mit der Spenderbatterie, dann das andere. Jetzt ist der größte Teil der Arbeit erledigt. Das Hilfsauto kann wieder ausgeschaltet werden. Das Auto mit der leeren Batterie muss unbedingt weiterlaufen. In umgekehrter Reihenfolge werden die Kabel dann abgeklemmt: also erst das schwarze, dann das rote Kabel. Wer anschließend eine weite, also einige Kilometer lange Strecke zurücklegt und dabei nach Möglichkeit die elektrischen Geräte ausgeschaltet lässt, hat danach wieder ein normal funktionierendes Fahrzeug.