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Dienstag, 25. März 2025

Albtraum Autobahnunfall

Ratgeber Auto: So verhält man sich nach einem Crash auf der Autobahn richtig

Bei einem Blechschaden kann es ausreichen, seine Daten
mit den anderen Unfallbeteiligten auszutauschen und den
Unfallhergang etwa mit Fotos oder einer Skizze zu dokumentieren.
Foto: djd/Roland-Rechtsschutzversicherung/Paolese - stock.adobe.com
(djd). Für die meisten Autofahrer ist ein Unfall auf der Autobahn ein besonderer Albtraum: Hier sind die Fahrzeuge mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs, man kann nicht schnell rechts ranfahren und das Geschehen klären. Tatsächlich ereignen sich auf der Autobahn vergleichsweise wenige Karambolagen - aber wenn, dann oft mit schlimmen Folgen. Wer einen Unfall vor sich bemerkt, muss die Geschwindigkeit reduzieren, die Warnblinkanlage einschalten und für die Rettungsfahrzeuge eine Rettungsgasse bilden. Bei Missachtung drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote. Wer in den Unfall direkt involviert ist, sollte Folgendes beachten:

Auto verlassen, sich aus der Gefahrenzone retten, Warndreieck aufstellen

"Auch wenn es schwierig ist: Man sollte nach einem Unfall Ruhe bewahren und nicht in Panik geraten", rät Frank Preidel von der Hannoveraner Kanzlei Preidel und Burmester, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Partneranwalt von Roland Rechtsschutz. Zunächst müsse man den Warnblinker anstellen und die Warnweste anziehen: "Danach sollte man sofort das Auto auf der Seite verlassen, die sich näher an der Leitplanke befindet, und sich aus der Gefahrenzone retten." Zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer muss die Unfallstelle mit dem Warndreieck in ausreichendem Abstand gesichert werden.

Einsatzkräfte informieren und Erste Hilfe leisten

Bei mindestens einer verletzten Person ist der Notruf zu wählen. Die Einsatzkräfte müssen über alle wichtigen Umstände und den Zustand der Verletzten informiert werden. "Erst danach ist man dazu verpflichtet, sich um die Verletzten zu kümmern und Erste Hilfe zu leisten", so Preidel. Bei einem Blechschaden kann es ausreichen, seine Daten mit den anderen Unfallbeteiligten auszutauschen und den Unfallhergang etwa mit Fotos oder einer Skizze zu dokumentieren. Das ist wichtig, um den Unfall später bei der Versicherung geltend zu machen und die Schuldfrage zu klären.

Besonderheiten bei einem Lkw-Unfall

Bei einem Unfall mit einem Lkw gelten zunächst die gleichen Vorschriften wie nach einem Pkw-Unfall. "Wenn der Lkw aber Gefahrgut geladen hat, sollte man mindestens 60 Meter Abstand zur Unfallstelle halten, selbst wenn es zu Verletzten gekommen ist", so Preidel. Den Gefahrenbereich dürften dann nur speziell geschulte Einsatzkräfte betreten.

Gaffern drohen Freiheitsstrafen

Gaffern, die an einer Unfallstelle langsam vorbeifahren oder gar Fotos oder Videos von der Unfallstelle anfertigen, drohen harte Konsequenzen. "Die Bildaufnahme einer hilflosen Person stellt nach Paragraph 201a StGB eine Straftat dar, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden kann", warnt Frank Preidel.

Sonntag, 12. Januar 2025

Unterwegs nicht übel

Ausflüge und Autofahrten ohne Brechreiz genießen

Vielen Kindern und Jugendlichen wird es beim
Auto-, Bus- oder Bahnfahren schlecht.
Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Shutterstock/metamorworks
(djd). Ob Wochenendausflug oder Besuch bei Verwandten: Kinder lieben Unternehmungen mit der Familie. Doch kaum setzt sich das Fahrzeug in Bewegung, wiederholen die Kleinen gebetsmühlenartig Fragen wie: Sind wir bald da? Wann gibt es Essen? Was kann ich spielen? Vor allem bei längeren Fahrten kommt Langeweile auf. Hier sollten Eltern vorsorgen und ausreichend Spielsachen einpacken. Richtig schlimm wird es, wenn die monotone Schaukelei des Gefährts beim Nachwuchs auch noch Übelkeit verursacht. Während Babys immun zu sein scheinen, treten bei vielen Kindern oder Jugendlichen Kreislaufprobleme, starke Müdigkeit, kalter Schweiß und Brechreiz auf. Experten führen das Phänomen auf widersprüchliche Sinneseindrücke zurück.

Reisekrankheit mit Kaugummi bekämpfen

Während die Augen dem Gehirn etwa beim Bilderbuch anschauen die Information "Stillstand" vermelden, übermittelt der Gleichgewichtssinn im Ohr parallel die Bewegung des Fahrzeugs. Diese widersprüchlichen Meldungen können für Verwirrung im Gehirn sorgen. Es kommt zu den Symptomen der Reisekrankheit. Besonders schlimm wird es im Stau: Anfahren und Abbremsen wechseln sich ständig ab. Da leiden nicht nur Kinder, sondern auch sensible Erwachsene. Vor Fahrtantritt lohnt es sich daher, auf staufreie Reiserouten zu achten. Auch sollte die letzte Mahlzeit nicht zu üppig ausfallen. Nehmen Beschwerden akut überhand, können Arzneimittel wie Superpep Reise Kaugummi-Dragees aus der Apotheke Erste Hilfe leisten. Der darin enthaltene Wirkstoff Dimenhydrinat unterdrückt die Ausschüttung des Stressbotenstoffes Histamin und dämpft so dessen stimulierende Wirkung auf das Brechzentrum. Niedrig dosiert sind die Kaugummis für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Lassen Schwindel und Übelkeit beim Kauen nach, kann der Kaugummi wieder aus dem Mund genommen werden.

Sehspiele und frische Luft sorgen für Ablenkung

Um den Gleichgewichtssinn kleiner Mitreisender nicht zu überfordern, setzt man diese am besten in Fahrtrichtung. Sie sollten weder lesen noch mit dem Smartphone spielen. Besser ist es, zum Fenster hinauszuschauen. Der Blick auf den Horizont hilft kleinen Kindern bei Übelkeit am besten. Für Spaß und Ablenkung sorgen auch Sehspiele, wie zum Beispiel: Wer zuerst fünf rote Autos erspäht, hat gewonnen. Je nach Fortbewegungsmittel gibt es unterschiedliche Tricks, um gegen Reiseübelkeit anzukämpfen - Näheres dazu unter www.superpep.com. Zudem lohnt es sich zum Wohl aller Reisender, viele Pausen zu machen und frische Luft zu tanken. Wer weiß, dass sein Kind mit Übelkeit reagieren kann, sollte Plastiktüten bereithalten, um ein eventuelles Malheur sofort aufnehmen zu können.

Samstag, 16. November 2024

Böse Überraschungen vermeiden

Ratgeber Auto: Fünf Mythen rund um den Verkauf eines privaten Fahrzeugs

Wer sein gebrauchtes Auto privat verkauft, ist
keineswegs von jeglichen Verpflichtungen befreit.
Foto: djd/wirkaufendeinauto.de
(djd). Beim Privatverkauf eines Autos kann es schnell zu bösen Überraschungen kommen, denn auch Privatpersonen sind nicht automatisch von jeglichen Verpflichtungen befreit. Hier sind fünf häufig vorkommende Irrtümer:

Mythos 1: Mängel am Fahrzeug kann man verschweigen, wenn sie nicht offensichtlich sind.

"Das ist falsch", erklärt Hamza Saber, Geschäftsführer der Serviceplattform wirkaufendeinauto.de. Tatsächlich können arglistig verschwiegene Mängel auch beim Privatverkauf reklamiert werden. Bagatellschäden, kleine Beulen oder Kratzer, die offensichtlich sind, fallen aber nicht darunter.

Mythos 2: Reparaturen steigern den Wert des Autos.

Auch diese Behauptung ist nicht korrekt: Tatsächlich führen Reparaturen höchstens zu einem Werterhalt des Autos. "Vor einer Reparatur gilt es daher abzuwägen, ob sich diese bei einem Verkauf rechnet", so Hamza Saber.

Mythos 3: "Gekauft wie gesehen" schließt automatisch eine Sachmängelhaftung aus.

Tatsächlich wird eine Privatperson von der Gewährleistung nur dann befreit, wenn dies vertraglich festgehalten wird. Der Satz: "Gekauft wie gesehen" schließt lediglich offensichtliche Mängel aus. "Um sich beim Privatverkauf komplett abzusichern, ist eine Klausel des Ausschlusses einer Sachmängelhaftung zwingend notwendig", lautet der Tipp von Saber.

Mythos 4: Bei einer Probefahrt haftet immer der Fahrer und nicht der Halter.

Auch diese Aussage trifft nicht zu. Eine Vollkaskoversicherung übernimmt in der Regel den Schaden des Fahrzeugs. Wer diese nicht hat, muss den potenziellen Käufer darüber aufklären. Ansonsten bleibt der Besitzer gegebenenfalls auf dem Schaden sitzen. Auch ist im Vorfeld mit der Versicherung zu klären, ob diese Probefahrten abdeckt. Hamza Saber rät, bei einem Privatverkauf vor der Probefahrt eine schriftliche Vereinbarung zur Übernahme der Kosten bei einem Unfall abzuschließen.

Mythos 5: Für Unfälle nach Abschluss des Kaufvertrags haftet die Versicherung des neuen Eigentümers.

Dies ist ebenfalls nicht uneingeschränkt richtig. Wer sein Auto privat verkauft hat, ist dennoch nicht vollständig aus der Verantwortung. Selbst wenn der Verkäufer den Wagen bei der Zulassungsstelle abgemeldet hat, besteht weiterhin eine Nachhaftung. "Diese dauert so lange, bis der Käufer das Fahrzeug an- oder ummeldet, aber maximal einen Monat", so Saber. Wer die Vorteile eines Privatverkaufs nutzen möchte, ohne sich dabei Stress oder möglichen Risiken auszusetzen, der kann sich auch professionelle Unterstützung für den Privatverkauf suchen: Das Auto wird dabei von Experten privat vermarktet und verkauft. Der Service-Anbieter wirkaufendeinauto.de bietet hierfür beispielsweise einen eigenen Service, die Privat-Vermittlung.

Montag, 12. August 2024

Augen auf beim Reifenkauf

Sicher unterwegs mit jahreszeitlich angepasster Bereifung

Wer stets sicher unterwegs sein will, rollt auf
Sommerreifen durch die heiße Jahreszeit.
Foto: djd/Toyo Tire Deutschland
(djd). Von O bis O (Ostern bis Oktober) ist die Zeit für Sommerreifen, so eine bekannte Faustregel. Doch viele Autofahrer fragen sich: Brauche ich Sommerreifen wirklich noch? Was sollte beim Reifenkauf beachtet werden? Ob und wann ein Wechsel sinnvoll ist, verrät ein Blick auf so manche Mythen, die es rund um den Reifenwechsel gibt.

Mythos 1: Mit guten Winterreifen kann man durch den Sommer fahren

Untersuchungen zeigen, dass Winterreifen im Sommer häufig längere Bremswege haben. "Das liegt an der speziellen und weichen Gummimischung von Winterreifen", erklärt Mike Rignall, Marketing Manager von Toyo Tire Europe. Sommerreifen bieten hingegen beispielsweise bei Regen und hohen Asphalttemperaturen bessere Aquaplaning-Eigenschaften und mehr Fahrstabilität. Wer sicher unterwegs sein will, sollte dem Credo des Deutschen Verkehrssicherheitsrats folgen: "Winterreifen im Winter, Sommerreifen im Sommer."

Mythos 2: Es müssen immer Premium-Reifen sein

Aktuelle Reifentests wie der des Auto Club Europa (ACE) zeigen eindrücklich, dass auch Reifen aus dem mittleren Preissegment hervorragende Leistungen erbringen und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Wer sportlich in den Sommer einsteigen will, kann zum Beispiel unter www.toyo.de einen Blick auf den vom ACE als "empfehlenswert" beurteilten Toyo Tires Proxes Sport werfen.

Mythos 3: Die Sommerreifen vom letzten Jahr können ohne Probleme neu aufgezogen werden

Prüfen geht über Ausprobieren - und Unwissenheit birgt die größte Gefahr. Mike Rignall empfiehlt: "Reifen sollten vor jedem Wechsel auf ihre Einsatzfähigkeit geprüft werden." Die wichtigsten Kriterien seien dabei: Profiltiefe, Reifenalter und Schäden. "Die Experten im Fachhandel sind dafür die richtigen Ansprechpartner."

Mythos 4: Reifen sind doch sowieso alle gleich

Schwarz und rund: Auf den ersten Blick wirkt es so, als gäbe es keine großen Unterschiede zwischen den Reifen verschiedener Fabrikate. Umso mehr empfiehlt es sich, bei der Auswahl der Reifen achtsam vorzugehen und auf unabhängige Tests von Prüfgesellschaften oder Automobilklubs zu achten. Diese zeigen erhebliche Unterschiede bei den unterschiedlichen Leistungsmerkmalen auf und küren häufig auch einen Preis-Leistungssieger, der in der Regel eine gute Wahl ist.

Freitag, 19. Juli 2024

Was tun bei einem Unfall mit Mietwagen?

Ratgeber Recht: Beim Crash mit einem Leihwagen gibt es einige Besonderheiten

Wer mit dem Mietwagen in einen Unfall verwickelt
ist, sollte grundsätzlich die Polizei informieren,
danach die Mietwagengesellschaft und dann die
eigene Versicherung.
Foto: djd/Roland-Rechtsschutz-Versicherungs-AG/Paolese
- stock.adobe.com
(djd). Bei einem Unfall mit einem Mietwagen läuft zunächst vieles wie gewohnt: Die Unfallstelle muss abgesichert werden, gegebenenfalls ist Erste Hilfe zu leisten und falls nötig der Notruf zu alarmieren. Danach sollte die Polizei informiert werden, damit sie den Unfall aufnehmen kann. "Ansonsten kann man sich schnell dem Vorwurf der Verkehrsunfallflucht ausgesetzt sehen", warnt Roland-Partneranwalt Henning Meyersrenken von der Kölner Kanzlei Meyersrenken & Rheingantz. Das gelte im Falle eines Mietwagens im Übrigen auch für leichtere Unfälle wie etwa Parkschäden oder den Kontakt mit einer Laterne.

Im Anschluss ist die Autovermietung über den Unfall zu informieren, mit ihr wird das weitere Vorgehen besprochen. "Zudem sollte man zeitnah die eigene Versicherung kontaktieren", rät Meyersrenken. Tue man dies nicht, sei dies eine Obliegenheitspflichtverletzung, die im schlimmsten Fall zur Verweigerung der Schadensregulierung durch die Versicherung führe.

Haftpflicht auch bei Mietwagen vorgeschrieben

Für jedes Auto innerhalb Europas ist eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben, also auch für einen Mietwagen. Damit sind alle Schäden abgedeckt, die man mit dem Fahrzeug bei anderen Personen oder an Gegenständen verursacht. Diese Versicherung ist automatisch im Mietwagenangebot enthalten. Ist der Unfallgegner Schuld am Unfall, greift automatisch dessen Haftpflicht.
Für einen Leihwagen kann zusätzlich eine Kasko abgeschlossen werden. Bei einer Teilkasko sind nur Schäden versichert, die durch Außeneinwirkung am Leihwagen entstehen, etwa Diebstahl, Hagel oder Vandalismus. Mit einer Vollkaskoversicherung sind alle Schäden versichert, die durch einen Unfall am Leihwagen entstehen. Hier lässt sich eine Selbstbeteiligung festlegen.

Versicherung nicht doppelt abschließen

Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass eine Versicherung nicht doppelt abgeschlossen wird. Wer etwa den Leihwagen über ein Vergleichsportal gebucht und dabei bereits ein Versicherungspaket abgeschlossen hat, kann auf Zusatzversicherungen bei der Autovermietung verzichten. "Bei grob fahrlässigem Verhalten, also etwa bei betrunkenem Fahren, entfällt automatisch jeder Versicherungsschutz. Dies ist auch der Fall, wenn von einem vorsätzlichen Verhalten ausgegangen werden muss", erklärt Henning Meyersrenken. Zwar zahle die Haftpflicht zunächst den Schaden des Dritten, sie wird den Fahrer danach aber dafür in Regress nehmen." Für die vielen Carsharing-Angebote in Deutschland gibt es im Übrigen unterschiedliche Versicherungslösungen, unter www.roland-rechtsschutz.de/blog kann man sich über die Details informieren.

Sonntag, 12. Mai 2024

Verkehrsrecht & Automobilclubs: Nicht immer gilt die kostenlose Abschlepphilfe

Bei unzulässigem Verhalten verfällt das Angebot

Nicht immer übernimmt der Automobilclub
die Abschleppkosten.
Foto: dtd/thx
(dtd). Die kostenlose Abschlepphilfe gehört zu den beliebten Services, die Automobilclubs ihren Mitgliedern anbieten. Allerdings kann man sich nicht immer darauf verlassen. Vor allem dann nicht, wenn Alkohol im Spiel ist.

Unfälle können jederzeit und überall passieren. Sie sind immer ein Drama. Wer damit konfrontiert wird, freut sich üblicherweise über jede Dienstleistung, die ein Automobilclub für solche Fälle anbietet. Allerdings gelten diese nicht für jeden Fall - wie bei unerlaubtem Alkoholkonsum. Ein Beispiel dafür ist eine Entscheidung des Amtsgerichts München vom Februar 2016, das vom Deutschen Anwaltsverein publiziert wurde.

Was war geschehen? Ein Mitglied eines großen deutschen Automobilclubs hatte einige alkoholisierte Drinks zu viel getrunken und war mit 1,41 Promille im Blut zu schnell unterwegs. Er kam von der Fahrbahn ab und stieß mit einem parkenden Auto zusammen. Sein Auto wurde abgeschleppt. Zunächst reichte er die Kosten in Höhe von 246,76 Euro bei seiner Vollkaskoversicherung ein.

Als diese sich weigerte, für den Abschleppdienst aufzukommen, wandte er sich mit derselben Forderung an seinen Automobilclub. Als er auch hier ein "Nein" als Antwort bekam, ging er in die nächste Runde und erhob Klage. Seine Begründung: Er sei zuvor nicht von seinem Automobilclub über diese Einschränkung in der Dienstleistung informiert worden.

Das Amtsgericht München gab dem Automobilclub Recht. In diesem Fall hatte der Fahrer durch den übermäßigen Alkoholkonsum den Unfall verursacht und damit gegen seine Pflichten verstoßen. Gleichzeitig sei der Automobilclub dazu berechtigt, die Übernahme von Kosten seiner Mitglieder bei groß fahrlässigen und vorsätzlich herbeigeführten Unfällen auszuschließen. Es gäbe keinen Grund, die Einschränkung der Mitgliedschaftsbedingungen inhaltlich zu beanstanden. Wer Mitglied in einem Automobilclub wird, ist verpflichtet, sich über seine Rechte zu informieren.

Mittwoch, 17. April 2024

5 häufige Fragen zum Autoreifenkauf

Nicht jeder Reifen passt auf jedes Auto. Wir erklären, welche Daten und Informationen Sie benötigen, wenn Sie neue Autoreifen kaufen möchten.

Das Aufziehen neuer Reifen gehört in Profihände.
Beim Onlinekauf von Autoreifen etwa können
Sie bereits einen passenden Servicepartner
vor Ort auswählen.
Foto: djd/ReifenDirekt.de/Holger Jacoby
(rgz). Sie stellen die einzige Verbindung zwischen Auto und Fahrbahn her und sollten sich daher stets in einem guten Zustand befinden: Autoreifen sind entscheidend für die Fahrsicherheit. Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um den Kauf von Autoreifen.

1. Wann muss ich neue Autoreifen kaufen?

Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Wie schnell Autoreifen verschleißen, hängt von der jährlichen Laufleistung, der Pflege und unter Umständen auch von der eigenen Fahrweise ab. Entscheidend ist dabei die Profiltiefe: Der Gesetzgeber schreibt einen Wechsel der Sommerreifen spätestens bei einem Wert von 1,6 Millimetern vor. Experten von Reifenherstellern und Automobilclubs hingegen empfehlen einen Wechsel bereits deutlich früher, bei gut drei Millimetern. Je mehr Profil, umso besser auch der Grip und die Haftung auf der Fahrbahn.

2. Welche Reifengröße kann ich für mein Auto kaufen?

Natürlich passt nicht jeder Reifen auf jedes Auto - oder ist gar nicht für das jeweilige Fahrzeug zugelassen. Entscheidend sind die Reifendimensionen. Diese Angaben finden Sie entweder auf den Seitenwänden der alten Reifen oder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, besser bekannt unter der früheren Bezeichnung Kfz-Schein. Hier finden Sie Angaben unter anderem zur Herstellernummer und zum Typschlüssel des Fahrzeugs, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

3. Wie finde ich passende Reifen für mein Auto?

Einen fälligen Reifenwechsel können Sie heute bequem vom Sofa aus vorbereiten. Onlineshops wie etwa ReifenDirekt.de bieten eine große Auswahl aller gängigen Reifenformate. Dabei haben Sie stets die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern und Preiskategorien, können Tests einsehen und sich umfassend informieren. Mit der Eingabe der benötigten Reifengröße oder noch einfacher der Auswahl Ihres Fahrzeugs können Sie eine Suche [https://www.reifendirekt.de/Advice/] starten. Die meisten Reifen sind direkt ab Lager verfügbar.

4. Die neuen Reifen selbst montieren oder montieren lassen?

Neue Reifen selbst aufzuziehen, bedeutet einen großen Kraftaufwand - und setzt vor allem auch Erfahrung und Know-how voraus. Deutlich bequemer ist es, die Reifen von einem Fachmann aufziehen zu lassen. Das spart Ihnen viel Zeit und gibt zugleich die Sicherheit, dass die neuen Reifen ab dem ersten Kilometer richtig montiert sind. Beim Onlinekauf können Sie diese Möglichkeit direkt mit auswählen, bei über 9.000 Servicepartnern im gesamten Bundesgebiet. Die Betriebe vor Ort können Sie auch zu weiteren Fragen beraten.

5. Was muss ich bei der Reifenpflege beachten?

Profiltiefe und Reifenfülldruck - diese beiden Werte sollten Sie regelmäßig, etwa bei einem Stopp an der Tankstelle, kontrollieren. So erkennen Sie frühzeitig, wenn das Profil nachlässt und ein Reifenersatz fällig wird. Zudem ist es empfehlenswert, von Zeit zu Zeit die Seitenwände der Reifen auf feine Risse oder mögliche Beschädigungen, zum Beispiel nach einem Bordsteinkuss, zu kontrollieren. Hat eventuell ein größerer Stein oder ein Nagel die Lauffläche beschädigt? Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Freitag, 15. März 2024

Alles eine Frage des Profils

Das sollten Autofahrer bei der Wahl der passenden Reifen beachten

Reicht die Profiltiefe der Reifen noch aus? Das sollten
Autofahrer regelmäßig kontrollieren, ebenso wie den Fülldruck.
Wenn neue Reifen fällig werden, helfen Onlinetools bei der Suche.
Foto: djd/Delticom/Holger Jacoby
(djd). Mit steigenden Temperaturen beginnt wieder die Wechselsaison: Spätestens wenn der Nachtfrost endgültig verschwunden ist und das Thermometer dauerhaft mehr als sieben Grad Celsius anzeigt, wird es höchste Zeit, das Auto auf Sommerreifen umzurüsten. Falls sich der bisherige Reifensatz bereits der Verschleißgrenze nähert, ist dies gleichzeitig die beste Gelegenheit, für sicheren Ersatz zu sorgen. Denn ab einem Restprofil von drei Millimetern empfehlen Reifenhersteller und Automobilclubs einen Austausch - schon allein aus Gründen der Sicherheit. Nur welches Modell passt aufs eigene Auto, welche Reifen sind zugelassen, wie findet man passende Modelle? Verbraucher, die sich bei diesen Fragen unsicher sind, erhalten online schnell und einfach Antworten.

Durchblick im Zahlendschungel der Autoreifen

Viele Angaben braucht es im Grunde nicht, um eine Reifenvorauswahl zu treffen. "Entweder orientieren sich die Reifenbesitzer einfach an den Angaben auf den Seitenwänden der alten Reifen oder - das ist die sichere Methode - sie schauen in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 nach", erklärt Steffie Bastiaanse von ReifenDirekt.de. Das Papier, umgangssprachlich noch als Kfz-Schein bekannt, enthält Angaben unter anderem zur Herstellernummer und dem Typschlüssel, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen für das jeweilige Auto zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

Reifenwechsel vom Sofa aus

Mit diesen Angaben gut vorbereitet, können Autofahrer den Reifenwechsel etwa unter www.reifendirekt.de bequem vom heimischen Sofa aus vorbereiten. Dazu lässt sich einfach mit den Angaben zur Reifengröße in wenigen Sekunden eine Suche starten. Alternativ bietet der Shop auch die Möglichkeit, direkt über das eigene Fahrzeugmodell eine Vorauswahl zu treffen. Dazu wird der Autofahrer intuitiv mit einzelnen Fragen durch die Reifenselektion geführt. In beiden Fällen erhält er eine Ergebnisliste, kann Modelle von verschiedenen Reifenherstellern vergleichen und direkt bestellen. Wer sich dabei die Mühe des Reifenwechsels per Hand ersparen möchte, kann die Montage direkt bei über 9.000 Servicepartner im gesamten Bundesgebiet auswählen. Umso sicherer ist man dann im Frühjahr und Sommer unterwegs.

Samstag, 17. Februar 2024

Keine Chance für Marder

Ultraschall schützt tierfreundlich und effektiv vor Schäden am Auto

Besser vorsorgen, statt sich über durchgebissene Kabel
ärgern zu müssen: Mit Ultraschall lassen sich Marder
wirksam von Autos fernhalten.
Foto: djd/www.weidezaun.info

(djd). Wessen Auto schon einmal von einem Marder heimgesucht wurde, weiß, wie kostspielig solch ein Besuch werden kann. Die Restwärme des Motors und auch der Geruch von Artgenossen aus einem anderen Revier, in dem das Auto stand, zieht die Tiere förmlich an. Sie krabbeln von unten in den Motorraum und durchbohren dort mit ihren spitzen Zähnen Leitungen und deren Ummantelungen. An dieser Stelle ist es wichtig zu wissen, dass es ausschließlich Jägern erlaubt ist, diese Raubtiere zu verfolgen. Dies wird im Jagdrecht und Tierschutzgesetz geregelt. Um das eigene Grundstück und vor allem das geparkte Auto frei von Mardern zu halten, sind also tierfreundliche Lösungen gefragt. Ultraschallwellen etwa, die für das menschliche Ohr in der Regel nicht wahrnehmbar sind, vertreiben die Tiere effektiv, ohne ihnen dabei zu schaden.

Marderschutz für Garage, Carport und Haus

Aufgebissene Zündkabel, zerstörte Isolierungen oder zerbissene Antennenkabel, so sehen typische Schäden durch Marderbisse an geparkten Autos aus. Für eine effektive und gleichzeitig tierschutzgerechte Abhilfe sorgen Ultraschallvertreiber wie der "Voss.sonic 360". Aufgrund der flachen Bauweise lässt sich das Gerät ganz einfach unter oder über dem Auto platzieren. Dazu stellt der Fahrzeugbesitzer das angeschaltete Gerät ins Carport oder die Garage und fährt mit dem Auto darüber. Ebenso ist es möglich, das Gerät dauerhaft an der Carport-Decke zu befestigen. Falls sich ein Marder nähert, wird ein Ultraschallton ausgelöst, der den Schädling zuverlässig vertreibt. Unter www.weidezaun.info gibt es ausführliche Informationen und weitere Tipps zum Schutz vor Mardern.

Ultraschall unangenehm für Marder

Während die meisten Geräte einen Bereich von 90 bis 180 Grad abdecken, sorgt dieser Marderschreck für eine umfassende 360-Grad-Erfassung und -Beschallung. Nach dem Aufstellen und Einschalten müssen sich die Bewohner um nichts mehr kümmern. Ein Infrarot-Sensor registriert, wenn sich ein Tier nähert und löst daraufhin einen Ultraschall-Warnton aus. Das menschliche Ohr kann das Geräusch nur in seltenen Fällen wahrnehmen. Der Marder hingegen hört die Ultraschalltöne umso deutlicher und wird dadurch verunsichert. Schnell sucht der Vierbeiner das Weite.

Montag, 22. Januar 2024

Über die Alpen in den Frühling

Bei der Fahrt in den Süden können Winterreifen noch sehr nützlich sein

Wer sich auf den Weg gen Süden über die Alpen macht,
muss bis in den frühen Sommer hinein mit Schnee
auf Passstraßen rechnen und sollte entsprechende
Reifen auf seinem Fahrzeug haben.
Foto: djd/Continental Reifen/PantherMedia/Krasnevsky
(djd). Wenn die Sonne langsam wieder aus dem Winterschlaf erwacht, möchten viele Deutsche dem hierzulande dann noch häufig anzutreffenden Schmuddelwetter entfliehen. Südlich der Alpen beginnt das Frühjahr schon zeitiger, wärmere Temperaturen locken in mediterrane Gefilde. Bei der Planung einer Autoreise in die Länder jenseits der Alpen sollte man sich von aufkommenden Frühlingsgefühlen aber nicht dazu verleiten lassen, zu früh von Winter- auf Sommerreifen umzusteigen. Denn in höheren Gebirgslagen und auf den Pässen gen Süden muss bis in den Frühsommer hinein mit Schneefällen und Temperaturen unter null Grad gerechnet werden.

Passt das Restprofil noch für die Alpenüberquerung?

"An die Faustregel Oktober bis Ostern sollte man sich auch in diesem Jahr halten, obwohl der Feiertag dieses Jahr mit dem 21. April spät im Kalender steht", rät Klaus Engelhart, Pressesprecher bei Continental. In den Alpen kann es auch danach noch schneien - wer dann auf Sommerreifen unterwegs ist, geht ein Risiko ein. Hinzu kommt, dass in vielen Alpenländern saftige Bußgelder drohen, wenn man bei winterlichen Straßenverhältnissen mit der falschen Bereifung erwischt wird.
Engelhart zufolge spielen nicht nur die richtigen Reifen, sondern auch das Restprofil eine wichtige Rolle. Denn in Österreich beispielsweise muss es noch mindestens 4 Millimeter betragen, während sich der Gesetzgeber in Deutschland mit 1,6 Millimetern Restprofiltiefe zufrieden gibt. "Das ist eigentlich zu wenig", konstatiert der Reifenexperte. Denn unter 4 Millimetern ließen die Sicherheitseigenschaften auf winterlicher Fahrbahn bereits deutlich nach. Unter www.continental-reifen.de gibt es weitere Tipps und Informationen zum Thema Winterreifen.

Neuer Reifensatz kann sich noch lohnen

Es kann sich also lohnen, noch in der laufenden Wintersaison einen neuen Reifensatz zu kaufen, auch wenn er nur noch ein paar Wochen weiter auf dem Fahrzeug bleibt. "Das Geld ist ja nicht verschenkt", betont Klaus Engelhart. Wenn das Saisonende näher rückt, könne man manchmal auch Schnäppchen machen. "Und der nächste Winter kommt bestimmt", so Engelhart.

Freitag, 15. Dezember 2023

Mobilität hat ihren Preis

Die Kosten fürs Auto im Blick behalten und Sparpotenziale nutzen
Das Auto ist für Berufspendler ebenso unverzichtbar wie
für Familien. Es gibt allerdings verschiedene
Möglichkeiten, die hohen Fixkosten rund um die Mobilität zu senken.
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag
(djd). Das Auto ist noch immer der Bundesbürger liebstes Kind. Und ein kostspieliges obendrein: Durchschnittlich 15 Prozent der Konsumausgaben gehen allein für die Mobilität drauf, berichtet der Beratungsdienst Geld und Haushalt. Das belastet etwa die Haushaltskasse von Familien und Berufspendlern. Sie sind häufig auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen - in ländlichen Regionen noch mehr als in Ballungsräumen, wo der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) meist deutlich besser ausgebaut ist. Dennoch kann jeder Bürger schon mit einfachen Maßnahmen seine Mobilitätsausgaben reduzieren. Sparpotenziale gibt es vor allem dann, wenn man sich Verkehrsmittel mit anderen teilt.

Ein Auto ist meist viel teurer als gedacht

Das moderne Freizeitverhalten und weitere Wege vom Wohnort zur Arbeitsstelle haben dazu geführt, dass sich die Mobilität der Bundesbürger grundlegend verändert hat: Legte 1950 jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr nur etwa 1.000 Kilometer zurück, sind es heute mehr als 15.000 Kilometer - die meisten davon mit dem Auto. Viele unterschätzen jedoch die damit verbundenen Kosten, die sich selbst bei einem Kleinwagen auf durchschnittlich 350 Euro pro Monat addieren können. Den größten Anteil daran hat der Wertverlust, gefolgt von Ausgaben für Kraftstoff, Öl, Steuer, Versicherung und Verschleiß. Bei Gebrauchtwagen ist der Wertverlust zwar geringer, dafür ist unter Umständen aber mit höheren Reparaturkosten zu rechnen. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, im Alltag beim Autofahren zu sparen, etwa mit einer angepassten Fahrweise. Automobilclubs beispielsweise bieten dazu spezielle Sparfahrtrainings an. Wenn möglich, kann man einfach auch häufiger auf Bus und Bahn oder aufs eigene Fahrrad umsteigen. Ausführliche Tipps zum einfachen Sparen im Alltag und zum planvollen Umgang mit Geld gibt es unter www.geld-und-haushalt.de im Bereich "Finanzwissen" in der Kategorie "Besser haushalten".

Carsharing: Günstiger ist es, das Auto mit anderen zu teilen

Die Fixkosten für das Auto fallen auch dann an, wenn das Auto nicht benutzt wird - und das ist die meiste Zeit des Tages. Beim Carsharing hingegen zahlen Verbraucher nur dann, wenn sie auch tatsächlich einen fahrbaren Untersatz benötigen. Sie haben nur für die benutzte Zeit und die gefahrenen Kilometer einen bestimmten Obolus zu entrichten, Versicherung, Reparaturen und weitere Nebenkosten sind bereits einkalkuliert. Für Wenigfahrer kann das eine lohnende Alternative zum eigenen Auto sein. Auch Fahrgemeinschaften etwa zur Arbeitsstelle helfen, die laufenden Kosten zu reduzieren. Ein angenehmer Zusatzeffekt: Durch weniger Autos im Berufsverkehr könnte auch so mancher Stau kürzer ausfallen.