Donnerstag, 21. Februar 2019

Über die Alpen in den Frühling

Bei der Fahrt in den Süden können Winterreifen noch sehr nützlich sein

Wer sich auf den Weg gen Süden über die Alpen macht,
muss bis in den frühen Sommer hinein mit Schnee
auf Passstraßen rechnen und sollte entsprechende
Reifen auf seinem Fahrzeug haben.
Foto: djd/Continental Reifen/PantherMedia/Krasnevsky
(djd). Wenn die Sonne langsam wieder aus dem Winterschlaf erwacht, möchten viele Deutsche dem hierzulande dann noch häufig anzutreffenden Schmuddelwetter entfliehen. Südlich der Alpen beginnt das Frühjahr schon zeitiger, wärmere Temperaturen locken in mediterrane Gefilde. Bei der Planung einer Autoreise in die Länder jenseits der Alpen sollte man sich von aufkommenden Frühlingsgefühlen aber nicht dazu verleiten lassen, zu früh von Winter- auf Sommerreifen umzusteigen. Denn in höheren Gebirgslagen und auf den Pässen gen Süden muss bis in den Frühsommer hinein mit Schneefällen und Temperaturen unter null Grad gerechnet werden.

Passt das Restprofil noch für die Alpenüberquerung?

"An die Faustregel Oktober bis Ostern sollte man sich auch in diesem Jahr halten, obwohl der Feiertag dieses Jahr mit dem 21. April spät im Kalender steht", rät Klaus Engelhart, Pressesprecher bei Continental. In den Alpen kann es auch danach noch schneien - wer dann auf Sommerreifen unterwegs ist, geht ein Risiko ein. Hinzu kommt, dass in vielen Alpenländern saftige Bußgelder drohen, wenn man bei winterlichen Straßenverhältnissen mit der falschen Bereifung erwischt wird.
Engelhart zufolge spielen nicht nur die richtigen Reifen, sondern auch das Restprofil eine wichtige Rolle. Denn in Österreich beispielsweise muss es noch mindestens 4 Millimeter betragen, während sich der Gesetzgeber in Deutschland mit 1,6 Millimetern Restprofiltiefe zufrieden gibt. "Das ist eigentlich zu wenig", konstatiert der Reifenexperte. Denn unter 4 Millimetern ließen die Sicherheitseigenschaften auf winterlicher Fahrbahn bereits deutlich nach. Unter www.continental-reifen.de gibt es weitere Tipps und Informationen zum Thema Winterreifen.

Neuer Reifensatz kann sich noch lohnen

Es kann sich also lohnen, noch in der laufenden Wintersaison einen neuen Reifensatz zu kaufen, auch wenn er nur noch ein paar Wochen weiter auf dem Fahrzeug bleibt. "Das Geld ist ja nicht verschenkt", betont Klaus Engelhart. Wenn das Saisonende näher rückt, könne man manchmal auch Schnäppchen machen. "Und der nächste Winter kommt bestimmt", so Engelhart.

Sonntag, 20. Januar 2019

Mobilität hat ihren Preis

Die Kosten fürs Auto im Blick behalten und Sparpotenziale nutzen
Das Auto ist für Berufspendler ebenso unverzichtbar wie
für Familien. Es gibt allerdings verschiedene
Möglichkeiten, die hohen Fixkosten rund um die Mobilität zu senken.
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag
(djd). Das Auto ist noch immer der Bundesbürger liebstes Kind. Und ein kostspieliges obendrein: Durchschnittlich 15 Prozent der Konsumausgaben gehen allein für die Mobilität drauf, berichtet der Beratungsdienst Geld und Haushalt. Das belastet etwa die Haushaltskasse von Familien und Berufspendlern. Sie sind häufig auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen - in ländlichen Regionen noch mehr als in Ballungsräumen, wo der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) meist deutlich besser ausgebaut ist. Dennoch kann jeder Bürger schon mit einfachen Maßnahmen seine Mobilitätsausgaben reduzieren. Sparpotenziale gibt es vor allem dann, wenn man sich Verkehrsmittel mit anderen teilt.

Ein Auto ist meist viel teurer als gedacht

Das moderne Freizeitverhalten und weitere Wege vom Wohnort zur Arbeitsstelle haben dazu geführt, dass sich die Mobilität der Bundesbürger grundlegend verändert hat: Legte 1950 jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr nur etwa 1.000 Kilometer zurück, sind es heute mehr als 15.000 Kilometer - die meisten davon mit dem Auto. Viele unterschätzen jedoch die damit verbundenen Kosten, die sich selbst bei einem Kleinwagen auf durchschnittlich 350 Euro pro Monat addieren können. Den größten Anteil daran hat der Wertverlust, gefolgt von Ausgaben für Kraftstoff, Öl, Steuer, Versicherung und Verschleiß. Bei Gebrauchtwagen ist der Wertverlust zwar geringer, dafür ist unter Umständen aber mit höheren Reparaturkosten zu rechnen. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, im Alltag beim Autofahren zu sparen, etwa mit einer angepassten Fahrweise. Automobilclubs beispielsweise bieten dazu spezielle Sparfahrtrainings an. Wenn möglich, kann man einfach auch häufiger auf Bus und Bahn oder aufs eigene Fahrrad umsteigen. Ausführliche Tipps zum einfachen Sparen im Alltag und zum planvollen Umgang mit Geld gibt es unter www.geld-und-haushalt.de im Bereich "Finanzwissen" in der Kategorie "Besser haushalten".

Carsharing: Günstiger ist es, das Auto mit anderen zu teilen

Die Fixkosten für das Auto fallen auch dann an, wenn das Auto nicht benutzt wird - und das ist die meiste Zeit des Tages. Beim Carsharing hingegen zahlen Verbraucher nur dann, wenn sie auch tatsächlich einen fahrbaren Untersatz benötigen. Sie haben nur für die benutzte Zeit und die gefahrenen Kilometer einen bestimmten Obolus zu entrichten, Versicherung, Reparaturen und weitere Nebenkosten sind bereits einkalkuliert. Für Wenigfahrer kann das eine lohnende Alternative zum eigenen Auto sein. Auch Fahrgemeinschaften etwa zur Arbeitsstelle helfen, die laufenden Kosten zu reduzieren. Ein angenehmer Zusatzeffekt: Durch weniger Autos im Berufsverkehr könnte auch so mancher Stau kürzer ausfallen.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Mein Auto - mein individuelles Design

Spezielle Folien ermöglichen eine neue Farbgebung auf Zeit
Eine neue Außenhaut fürs Auto: Spezialfolierungen ermöglichen
einen flexiblen und kostengünstigen Farbwechsel -
etwa im angesagten matten Look.
Foto: djd/3M
(djd). Einfach nur ein fahrender Untersatz oder doch viel mehr? Das Auto bleibt das Lieblingskind der Deutschen. Jedes Ausstattungsdetail wird individuell konfiguriert, und am liebsten wäre vielen ein Fahrzeuglook, der sich auf den ersten Blick von der Masse abhebt. Viele Autofahrer wünschen sich ein besonderes Design für die Außenhaut ihres Fahrzeugs. Besonders im Trend liegt aktuell eine matte und damit edel wirkende Optik. Allerdings: Geschmäcker können sich mit der Zeit auch ändern, und spätestens beim Wiederverkauf müsste das Auto womöglich erneut in die Lackiererei. Deutlich flexibler und kostengünstiger als mit Lack lässt sich eine individuelle Optik auf Zeit mit speziellen Autofolierungen erzielen.

Ein Wrap fürs Auto

Bei Taxen und auch Behördenfahrzeugen ist es seit Jahren üblich, die gewünschte Farbgebung nicht mehr per Speziallack, sondern einfach mit einer langlebigen und widerstandsfähigen Autofolierung aufzutragen - das geht schneller und ist deutlich preisgünstiger als eine Komplettlackierung. Und auch Privatkunden entdecken zunehmend die Möglichkeiten für sich. Deutschlandweit gibt es rund 800 sogenannte Car-Wrapper, Tendenz weiter steigend. Einige von ihnen haben als Fahrzeug-Verschönerer längst Kultstatus erlangt und verfügen über eine feste Fangemeinde. In Sachen Kreativität lassen die Autofolierungen alle Freiheiten, ganz gleich ob uni oder metallic, mit matten, glänzenden oder strukturierten Oberflächen. Selbst kreierte Designs lassen sich per Digitaldruck auf eine spezielle Folie aufbringen und anschließend verkleben. Gefällt das Design später nicht mehr, wird die Folie vom Verarbeiter rückstandsfrei wieder entfernt. Der Lack bleibt dabei unbeschadet, weshalb meist von einem höheren Wiederverkaufswert auszugehen ist.

Vor Lackschäden schützen

Grundsätzlich lassen sich alle Fahrzeugtypen folieren. Die Folienschicht kann dabei kleine Lackschäden kaschieren sowie neue, etwa durch Steinschlag, verhindern. Kleine Luftbläschen unmittelbar nach dem Auftragen sind normal, da die Folie einige Tage braucht, um auszugasen - die Bläschen sollten mit der Zeit von selbst verschwinden. In jedem Fall gilt die Folie als kostengünstige Alternative zur Lackierung. Eine professionelle Vollfolierung für einen Kleinwagen ist ab etwa 1.500 Euro in örtlichen Betrieben möglich. Ein Tipp noch für interessierte Autobesitzer: Viele Car-Wrapper werden von Herstellern wie 3M speziell geschult und zertifiziert, derartige Qualitätsnachweise erleichtern die Auswahl eines kompetenten Ansprechpartners.

Donnerstag, 29. November 2018

5 Tipps für einen pannenfreien Winter: Autobatterie, Ladegerät, Wintercheck und Co.



Auf eine streikende Batterie oder andere Autopannen im Winter
können die meisten wohl verzichten. Mit unseren Tipps kann man
Problemen mit der Technik vorbeugen.
Foto: djd/Robert Bosch GmbH/Getty
(djd). Winterzeit ist Pannenzeit. Frostige Temperaturen und Nässe stellen die Technik des Autos auf die Probe. Verantwortlich für ein streikendes Auto ist oft genug die Batterie. Wir geben Tipps, wie Sie Problemen mit der Autobatterie vorbeugen und was Sie bei einer Panne tun können.

1. Ladegerät für die Batterie gehört zur Winterausstattung dazu

Ein Ladegerät für die Autobatterie sollte am besten stets im Kofferraum griffbereit sein, gerade bei längeren Fahrten oder im Winterurlaub. Die Geräte sind heute so kompakt und leicht, dass sie im Gepäckfach nicht stören. Auch Warndreieck, Verbandskasten und Warnwesten sollten vorhanden und in gutem Zustand sein. Noch ein Tipp für lange Fahrten im Winter: Packen Sie stets eine warme Decke und heißen Tee ein - so sind Sie auf mögliche Zwangspausen durch einen Stau oder eine Autopanne vorbereitet.

2. Mit einem Wintercheck möglichen Pannen vorbeugen

Am besten, es kommt erst gar nicht zu einer Panne. Vorbeugung ist auch die halbe Miete - etwa mit einem Wintercheck, wie ihn viele Fachwerkstätten anbieten. Der Profi kann drohende Defekte an der Technik, zum Beispiel eine altersschwache Autobatterie, frühzeitig erkennen und für Abhilfe sorgen, bevor Sie unterwegs liegenbleiben. Zum Wintercheck sollte stets auch die Überprüfung der Reifen, Bremsen, der Beleuchtung und der Flüssigkeitsstände im Fahrzeug gehören.

3. Was tun, wenn die Autobatterie streikt?

Defekte Autobatterien sind gerade nach Frostnächten an der Tagesordnung. Laut der ADAC-Pannenstatistik handelt es sich bei jeder dritten Panne um eine defekte oder entladene Batterie. In diesem Fall gibt es drei Möglichkeiten:
- Wenn die Batterie nur entladen, aber noch benutzbar ist, können Sie den Energiespender mit einem mobilen Ladegerät wieder zum Leben erwecken.
- Eine Alternative ist das Überbrücken der Batterie mit einem zweiten Fahrzeug.
- Falls die Batterie bereits altersschwach ist oder nachhaltig Schaden genommen hat, etwa durch eine Tiefenentladung, hilft nur noch ein Austausch - entweder durch die mobilen Pannenhelfer oder in der nächsten Werkstatt.

4. Welches Ladegerät eignet sich für meine Autobatterie?

Das hängt naturgemäß davon ab, welcher Batterietyp in Ihrem Auto verbaut ist. Am häufigsten sind Bleiakkumulatoren, die auch als Blei-Säure-Akku bekannt sind. Eine Weiterentwicklung ist die sogenannte AGM-Batterie. Daneben, aber deutlich seltener, gibt es auch Gelbatterien, bei denen die Säure nicht flüssig, sondern in einem Gel gebunden ist. Kompakte Ladegeräte wie das Modell C3 von Bosch etwa sind für alle gängigen Batterien geeignet. Es lädt nicht nur Autobatterien, sondern zum Beispiel auch Motorräder, Caravan-Batterien und mehr. Mehr Tipps dazu gibt es auch bei einem Batterieservice in der Werkstatt oder gleich auf der Bosch Car Service-Webseite [https://www.boschcarservice.com/de/de/werkstattleistungen/elektronik_service/batterie_service/batterie-service]. Hier ist auch eine Online-Terminvereinbarung möglich.

5. Die richtige Fahrweise verlängert die Lebensdauer der Autobatterie

Mit diesen Tipps können Sie dafür sorgen, dass Ihre Autobatterie möglichst lange intakt bleibt:
- Tiefentladung, etwa durch eine eingeschaltete Fahrzeugbeleuchtung, vermeiden
- beim Starten immer die Kupplung durchdrücken
- Stromverbraucher wie Radio, Klimaanlage und Heizung vor dem Starten ausschalten
- nach längerem Stillstand die Batterie ausbauen und ans Ladegerät anschließen

Samstag, 10. November 2018

Alles eine Frage des Profils

Das sollten Autofahrer bei der Wahl der passenden Reifen beachten
Reicht die Profiltiefe der Reifen noch aus? Das sollten
Autofahrer regelmäßig kontrollieren, ebenso wie den Fülldruck.
Wenn neue Reifen fällig werden, helfen Onlinetools bei der Suche.
Foto: djd/Delticom/Holger Jacoby
(djd). Mit steigenden Temperaturen beginnt wieder die Wechselsaison: Spätestens wenn der Nachtfrost endgültig verschwunden ist und das Thermometer dauerhaft mehr als sieben Grad Celsius anzeigt, wird es höchste Zeit, das Auto auf Sommerreifen umzurüsten. Falls sich der bisherige Reifensatz bereits der Verschleißgrenze nähert, ist dies gleichzeitig die beste Gelegenheit, für sicheren Ersatz zu sorgen. Denn ab einem Restprofil von drei Millimetern empfehlen Reifenhersteller und Automobilclubs einen Austausch - schon allein aus Gründen der Sicherheit. Nur welches Modell passt aufs eigene Auto, welche Reifen sind zugelassen, wie findet man passende Modelle? Verbraucher, die sich bei diesen Fragen unsicher sind, erhalten online schnell und einfach Antworten.

Durchblick im Zahlendschungel der Autoreifen

Viele Angaben braucht es im Grunde nicht, um eine Reifenvorauswahl zu treffen. "Entweder orientieren sich die Reifenbesitzer einfach an den Angaben auf den Seitenwänden der alten Reifen oder - das ist die sichere Methode - sie schauen in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 nach", erklärt Steffie Bastiaanse von ReifenDirekt.de. Das Papier, umgangssprachlich noch als Kfz-Schein bekannt, enthält Angaben unter anderem zur Herstellernummer und dem Typschlüssel, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen für das jeweilige Auto zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

Reifenwechsel vom Sofa aus

Mit diesen Angaben gut vorbereitet, können Autofahrer den Reifenwechsel etwa unter www.reifendirekt.de bequem vom heimischen Sofa aus vorbereiten. Dazu lässt sich einfach mit den Angaben zur Reifengröße in wenigen Sekunden eine Suche starten. Alternativ bietet der Shop auch die Möglichkeit, direkt über das eigene Fahrzeugmodell eine Vorauswahl zu treffen. Dazu wird der Autofahrer intuitiv mit einzelnen Fragen durch die Reifenselektion geführt. In beiden Fällen erhält er eine Ergebnisliste, kann Modelle von verschiedenen Reifenherstellern vergleichen und direkt bestellen. Wer sich dabei die Mühe des Reifenwechsels per Hand ersparen möchte, kann die Montage direkt bei über 9.000 Servicepartner im gesamten Bundesgebiet auswählen. Umso sicherer ist man dann im Frühjahr und Sommer unterwegs.

Mittwoch, 24. Oktober 2018

5 häufige Fragen zum Autoreifenkauf












Das Aufziehen neuer Reifen gehört in Profihände.
Beim Onlinekauf von Autoreifen etwa können Sie
bereits einen passenden Servicepartner vor Ort auswählen.
Foto: djd/ReifenDirekt.de/Holger Jacoby
(rgz). Sie stellen die einzige Verbindung zwischen Auto und Fahrbahn her und sollten sich daher stets in einem guten Zustand befinden: Autoreifen sind entscheidend für die Fahrsicherheit. Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um den Kauf von Autoreifen.

1. Wann muss ich neue Autoreifen kaufen?

Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Wie schnell Autoreifen verschleißen, hängt von der jährlichen Laufleistung, der Pflege und unter Umständen auch von der eigenen Fahrweise ab. Entscheidend ist dabei die Profiltiefe: Der Gesetzgeber schreibt einen Wechsel der Sommerreifen spätestens bei einem Wert von 1,6 Millimetern vor. Experten von Reifenherstellern und Automobilclubs hingegen empfehlen einen Wechsel bereits deutlich früher, bei gut drei Millimetern. Je mehr Profil, umso besser auch der Grip und die Haftung auf der Fahrbahn.

2. Welche Reifengröße kann ich für mein Auto kaufen?

Natürlich passt nicht jeder Reifen auf jedes Auto - oder ist gar nicht für das jeweilige Fahrzeug zugelassen. Entscheidend sind die Reifendimensionen. Diese Angaben finden Sie entweder auf den Seitenwänden der alten Reifen oder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, besser bekannt unter der früheren Bezeichnung Kfz-Schein. Hier finden Sie Angaben unter anderem zur Herstellernummer und zum Typschlüssel des Fahrzeugs, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

3. Wie finde ich passende Reifen für mein Auto?

Einen fälligen Reifenwechsel können Sie heute bequem vom Sofa aus vorbereiten. Onlineshops wie etwa ReifenDirekt.de bieten eine große Auswahl aller gängigen Reifenformate. Dabei haben Sie stets die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern und Preiskategorien, können Tests einsehen und sich umfassend informieren. Mit der Eingabe der benötigten Reifengröße oder noch einfacher der Auswahl Ihres Fahrzeugs können Sie eine Suche [https://www.reifendirekt.de/Advice/] starten. Die meisten Reifen sind direkt ab Lager verfügbar.

4. Die neuen Reifen selbst montieren oder montieren lassen?

Neue Reifen selbst aufzuziehen, bedeutet einen großen Kraftaufwand - und setzt vor allem auch Erfahrung und Know-how voraus. Deutlich bequemer ist es, die Reifen von einem Fachmann aufziehen zu lassen. Das spart Ihnen viel Zeit und gibt zugleich die Sicherheit, dass die neuen Reifen ab dem ersten Kilometer richtig montiert sind. Beim Onlinekauf können Sie diese Möglichkeit direkt mit auswählen, bei über 9.000 Servicepartnern im gesamten Bundesgebiet. Die Betriebe vor Ort können Sie auch zu weiteren Fragen beraten.

5. Was muss ich bei der Reifenpflege beachten?

Profiltiefe und Reifenfülldruck - diese beiden Werte sollten Sie regelmäßig, etwa bei einem Stopp an der Tankstelle, kontrollieren. So erkennen Sie frühzeitig, wenn das Profil nachlässt und ein Reifenersatz fällig wird. Zudem ist es empfehlenswert, von Zeit zu Zeit die Seitenwände der Reifen auf feine Risse oder mögliche Beschädigungen, zum Beispiel nach einem Bordsteinkuss, zu kontrollieren. Hat eventuell ein größerer Stein oder ein Nagel die Lauffläche beschädigt? Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Montag, 8. Oktober 2018

Freie Sicht bei jedem Wetter

Autoentfeuchter schützen vor einem gefährlichen Blindflug auf der Straße

Die kalte Jahreszeit hält für Autofahrer so manche
lästige Pflicht parat. Das Eiskratzen gehört dazu.
Noch ärgerlicher ist es, wenn anschließend die Scheiben von
innen beschlagen.
Foto: djd/ThoMar/PantherMedia/Viktor Cap
(djd). Frosttage beginnen für viele Autofahrer mit lästigen Pflichten. Mühevoll wollen erst die Außenscheiben freigekratzt sowie von Eis und Schnee befreit werden. Natürlich passiert das immer dann, wenn man ohnehin schon spät dran ist. Jetzt schnell den Motor starten und losfahren - doch nach wenigen Metern schon sieht man von seiner Außenwelt gar nichts mehr. Schuld ist die hohe Luftfeuchtigkeit im Wagen, die sich an den kalten Scheiben von innen niederschlägt, sobald die Lüftung anspringt. Da ein "Blindflug" durch den Berufsverkehr sehr gefährlich für die Insassen des Autos wie auch für andere Verkehrsteilnehmer sein kann, sollten Autofahrer stets für freie Sicht bei Fahrtantritt sorgen.

Freie Sicht bedeutet Sicherheit

Laut Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung ist jeder Fahrzeugführer dafür verantwortlich, dass seine Sicht nicht beeinträchtigt ist. Wer lediglich mit einem Guckloch in der Frontscheibe losfährt, riskiert nicht nur ein Bußgeld. Auch die Versicherung kann sich querstellen, wenn aufgrund mangelnder Sicht ein Unfall passiert. Freie Scheiben sollten daher bei jedem Wetter eine Selbstverständlichkeit sein. Das Trockenwischen der Scheiben per Hand sorgt oft dafür, dass Schlieren zurückbleiben, die in der Folge wiederum die Sicht beeinträchtigen. Hilfsmittel wie etwa das "airdry"-Auto-Entfeuchterkissen hingegen saugt die Feuchtigkeit aus der Luft auf und speichert sie in dem enthaltenen natürlichen Wirkgranulat. Durch die dadurch resultierende trockenere Luft kann das Risiko beschlagener Scheiben deutlich verringert werden. Weitere Informationen, auch zu den verschiedenen Kissenvarianten und zu den Bezugsquellen, gibt es unter www.autoentfeuchter.de.

Entfeuchterkissen zur mehrfachen Verwendung

Das Kissen verbleibt einfach im geparkten Fahrzeug, am besten auf dem Armaturenbrett. Damit es nicht ungewollt ins Rutschen gerät, sollte es während der Fahrt zum Beispiel im Fußraum des Beifahrers oder im Ablagefach der Tür gelagert werden. Das Kissen ist nicht nur praktisch, sondern auch unter Umweltaspekten zu empfehlen, denn es ist mehrfach wiederverwendbar. Bis zu 800 Milliliter Feuchtigkeit kann das Kissen aufnehmen. Wenn die entsprechende Sättigung erreicht ist, lässt es sich einfach auf der heimischen Heizung trocknen und kann danach direkt wieder zum Einsatz kommen.