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Montag, 23. Dezember 2024

Dicke Luft am Steuer einfach vermeiden

Den Innenraumfilter der Autoklimaanlage mindestens einmal jährlich austauschen

Frische Luft im Auto: Der Innenraumfilter hält
Pollen, Staub und Co. wirksam draußen. Daher
sollte er regelmäßig erneuert werden.
Foto: djd/Robert Bosch GmbH
(djd). Buchstäblich dicke Luft am Steuer ist nicht nur unangenehm. Wenn der Innenraum des Autos überhitzt oder sich Pollen in der Luft anreichern, kann mit der Zeit die Konzentration des Fahrers leiden. Eine Klimaanlage zählt daher zu den Annehmlichkeiten, an die man sich ganz schnell gewöhnt - und die man dann auch nicht mehr missen möchte. Als Plus an Komfort und Sicherheit gehört die automatische Klimatisierung bei Neufahrzeugen heutzutage fast schon zum Standard. Besonders angenehm ist das auch für Allergiker: Denn ein spezieller Innenraumfilter sorgt dafür, dass die Klimaanlage nur pollen- und staubfreie Luft ins Auto lässt. Für Allergiker ist es ein befreiendes Gefühl, ohne tränende Augen und Niesattacken auch längere Strecken zurücklegen zu können. Schließlich ist gefühlt bei milden Temperaturen mittlerweile fast ganzjährig Pollenalarm.

Ohne Niesattacken im Auto

Viele Autofahrer wissen jedoch nicht, dass der Filter regelmäßig erneuert werden muss - sonst lässt die Wirkung mit der Zeit nach. Denn die Kapazität des Filters erschöpft sich durch die eingesammelten Pollen und Staubpartikel, erklärt Bosch-Expertin Tanja Henninger-Süß. "Empfehlenswert ist ein Wechsel des Innenraumfilters einmal im Jahr oder bei höherer Fahrleistung etwa alle 15.000 Kilometer." Wenn man den Filter nicht austauschen lasse, könne dieser verstopfen. Pollen und Staub würden dann wieder ungehindert ins Fahrzeug eindringen. Vor allem Allergiker sollten daher den Filterwechsel nicht versäumen. Für alle, die vom Heuschnupfen geplagt werden, gibt es spezielle Filtervarianten. Mehrere Schichten sorgen beispielsweise beim "Filter+" von Bosch für reine Luft. Eine Anti-Allergie-Schicht bindet Allergene in einer Gitterstruktur und macht sie unschädlich. Ebenso werden Bakterien eliminiert, eine Aktivkohleschicht neutralisiert darüber hinaus schädliche und übel riechende Gase.

Häufig beschlagene Scheiben sind ein Warnsignal

Ein frischer und voll funktionsfähiger Filter beugt außerdem der Bildung eines Schmierfilms auf der Frontscheibe vor. Das wiederum verringert Blendeffekte, vor allem bei Nachtfahrten. Häufig beschlagene Fahrzeugscheiben auf der Innenseite sind ein deutliches Zeichen dafür, dass der Filtertausch überfällig ist. Noch ein Tipp zur gesunden Klimatisierung: Empfohlen wird eine Temperaturdifferenz von höchstens fünf Grad zwischen innen und außen. Unter www.bosch-autoteile.de gibt es mehr Informationen zum Serviceteil Innenraumfilter und unter www.boschcarservice.com/de/de zudem eine Online-Werkstattsuche.

Montag, 18. April 2022

Politur-Ratgeber: In Kreisbewegungen zum Hochglanz

Wie man den Lack wie ein Experte zum Strahlen bringt und schützt
Systematisch sollte man sich vom Dach
nach unten durch arbeiten.
Foto: dmd/thx
(dmd). Wer sein Auto liebt, poliert. Und das sind die meisten. Erstrahlt das Gefährt im hellen Glanze freut sich das Herz des Besitzers. Aber auch hier gilt: Nur wer es richtig anpackt, schafft es auch, die Oberfläche wirklich auf Hochglanz zu striegeln. Doch mit etwas Geduld und diesen Tipps hüllt jeder sein Auto mit Hochglanz - und schützt den Lack professionell.

Wirkliche Politur-Profis achten schon bevor sie den ersten Lappen über den Lack ziehen darauf, wo das Auto steht. Denn: Findet die Aktion in der prallen Sonne statt, wird es schon schwieriger. Fast alle Politurmittel trocknen dann viel zu schnell und "verzieren" den Lack eher mit weißen Schmierstreifen als mit edlem Glanz.

Vogelkot sollte natürlich immer so schnell wie möglich entfernt werden, um tiefere Schäden auf dem Lack zu vermeiden. Ist dies nicht geschehen, muss er spätestens vor der großen Politur-Aktion weg. Mit einem guten Schuss Wasser muss er erst aufgeweicht werden. Nach etwas warten wird mit sehr viel Wasser nachgespült. Und zwar so lange, bis wirklich alles verschwunden ist - und nicht kleinere Teile davon irgendwo anders hängen geblieben sind.

Los geht es mit dem Dach und von da aus sollte man sich systematisch nach unten durch arbeiten. Die Autopolitur wird auf einem ca. faustgroßen Stück Polierwatte gebracht und mit kreisenden Bewegungen über der Oberfläche verteilt. Die Politur sollte kurz antrocknen. In dieser Zeit lässt sich schon das nächste Teil mit ihr versehen. Ist sie nach ein paar Minuten trocken genug, entfernt man die Überreste mit einem neuen Stück Polierwatte.

Kunststoffteile sollten mit einem speziellen Reiniger aus dem Autozubehörgeschäft oder Baumarkt behandelt werden. Auch für kleine matte Stellen, die bei der normalen Politur nicht verschwinden, gibt es spezielle Schleifpasten, die helfen. Nicht vergessen werden sollten die Chromteile sowie die Zierleisten und Radflaufeinfassungen. Letztere sind meistens schwarz und vergrauen mit der Zeit, wenn man sie nicht regelmäßig pflegt. Und erhalten zudem den optimalen Schutz bei allen Wetterverhältnissen, die auch der Rest der Karosserie durch eine gute Politur erlangt.