Donnerstag, 16. November 2023

Mein Auto - mein individuelles Design

Spezielle Folien ermöglichen eine neue Farbgebung auf Zeit
Eine neue Außenhaut fürs Auto: Spezialfolierungen ermöglichen
einen flexiblen und kostengünstigen Farbwechsel -
etwa im angesagten matten Look.
Foto: djd/3M
(djd). Einfach nur ein fahrender Untersatz oder doch viel mehr? Das Auto bleibt das Lieblingskind der Deutschen. Jedes Ausstattungsdetail wird individuell konfiguriert, und am liebsten wäre vielen ein Fahrzeuglook, der sich auf den ersten Blick von der Masse abhebt. Viele Autofahrer wünschen sich ein besonderes Design für die Außenhaut ihres Fahrzeugs. Besonders im Trend liegt aktuell eine matte und damit edel wirkende Optik. Allerdings: Geschmäcker können sich mit der Zeit auch ändern, und spätestens beim Wiederverkauf müsste das Auto womöglich erneut in die Lackiererei. Deutlich flexibler und kostengünstiger als mit Lack lässt sich eine individuelle Optik auf Zeit mit speziellen Autofolierungen erzielen.

Ein Wrap fürs Auto

Bei Taxen und auch Behördenfahrzeugen ist es seit Jahren üblich, die gewünschte Farbgebung nicht mehr per Speziallack, sondern einfach mit einer langlebigen und widerstandsfähigen Autofolierung aufzutragen - das geht schneller und ist deutlich preisgünstiger als eine Komplettlackierung. Und auch Privatkunden entdecken zunehmend die Möglichkeiten für sich. Deutschlandweit gibt es rund 800 sogenannte Car-Wrapper, Tendenz weiter steigend. Einige von ihnen haben als Fahrzeug-Verschönerer längst Kultstatus erlangt und verfügen über eine feste Fangemeinde. In Sachen Kreativität lassen die Autofolierungen alle Freiheiten, ganz gleich ob uni oder metallic, mit matten, glänzenden oder strukturierten Oberflächen. Selbst kreierte Designs lassen sich per Digitaldruck auf eine spezielle Folie aufbringen und anschließend verkleben. Gefällt das Design später nicht mehr, wird die Folie vom Verarbeiter rückstandsfrei wieder entfernt. Der Lack bleibt dabei unbeschadet, weshalb meist von einem höheren Wiederverkaufswert auszugehen ist.

Vor Lackschäden schützen

Grundsätzlich lassen sich alle Fahrzeugtypen folieren. Die Folienschicht kann dabei kleine Lackschäden kaschieren sowie neue, etwa durch Steinschlag, verhindern. Kleine Luftbläschen unmittelbar nach dem Auftragen sind normal, da die Folie einige Tage braucht, um auszugasen - die Bläschen sollten mit der Zeit von selbst verschwinden. In jedem Fall gilt die Folie als kostengünstige Alternative zur Lackierung. Eine professionelle Vollfolierung für einen Kleinwagen ist ab etwa 1.500 Euro in örtlichen Betrieben möglich. Ein Tipp noch für interessierte Autobesitzer: Viele Car-Wrapper werden von Herstellern wie 3M speziell geschult und zertifiziert, derartige Qualitätsnachweise erleichtern die Auswahl eines kompetenten Ansprechpartners.

Freitag, 6. Oktober 2023

5 Tipps für einen pannenfreien Winter: Autobatterie, Ladegerät, Wintercheck und Co.



Auf eine streikende Batterie oder andere Autopannen im Winter
können die meisten wohl verzichten. Mit unseren Tipps kann man
Problemen mit der Technik vorbeugen.
Foto: djd/Robert Bosch GmbH/Getty
(djd). Winterzeit ist Pannenzeit. Frostige Temperaturen und Nässe stellen die Technik des Autos auf die Probe. Verantwortlich für ein streikendes Auto ist oft genug die Batterie. Wir geben Tipps, wie Sie Problemen mit der Autobatterie vorbeugen und was Sie bei einer Panne tun können.

1. Ladegerät für die Batterie gehört zur Winterausstattung dazu

Ein Ladegerät für die Autobatterie sollte am besten stets im Kofferraum griffbereit sein, gerade bei längeren Fahrten oder im Winterurlaub. Die Geräte sind heute so kompakt und leicht, dass sie im Gepäckfach nicht stören. Auch Warndreieck, Verbandskasten und Warnwesten sollten vorhanden und in gutem Zustand sein. Noch ein Tipp für lange Fahrten im Winter: Packen Sie stets eine warme Decke und heißen Tee ein - so sind Sie auf mögliche Zwangspausen durch einen Stau oder eine Autopanne vorbereitet.

2. Mit einem Wintercheck möglichen Pannen vorbeugen

Am besten, es kommt erst gar nicht zu einer Panne. Vorbeugung ist auch die halbe Miete - etwa mit einem Wintercheck, wie ihn viele Fachwerkstätten anbieten. Der Profi kann drohende Defekte an der Technik, zum Beispiel eine altersschwache Autobatterie, frühzeitig erkennen und für Abhilfe sorgen, bevor Sie unterwegs liegenbleiben. Zum Wintercheck sollte stets auch die Überprüfung der Reifen, Bremsen, der Beleuchtung und der Flüssigkeitsstände im Fahrzeug gehören.

3. Was tun, wenn die Autobatterie streikt?

Defekte Autobatterien sind gerade nach Frostnächten an der Tagesordnung. Laut der ADAC-Pannenstatistik handelt es sich bei jeder dritten Panne um eine defekte oder entladene Batterie. In diesem Fall gibt es drei Möglichkeiten:
- Wenn die Batterie nur entladen, aber noch benutzbar ist, können Sie den Energiespender mit einem mobilen Ladegerät wieder zum Leben erwecken.
- Eine Alternative ist das Überbrücken der Batterie mit einem zweiten Fahrzeug.
- Falls die Batterie bereits altersschwach ist oder nachhaltig Schaden genommen hat, etwa durch eine Tiefenentladung, hilft nur noch ein Austausch - entweder durch die mobilen Pannenhelfer oder in der nächsten Werkstatt.

4. Welches Ladegerät eignet sich für meine Autobatterie?

Das hängt naturgemäß davon ab, welcher Batterietyp in Ihrem Auto verbaut ist. Am häufigsten sind Bleiakkumulatoren, die auch als Blei-Säure-Akku bekannt sind. Eine Weiterentwicklung ist die sogenannte AGM-Batterie. Daneben, aber deutlich seltener, gibt es auch Gelbatterien, bei denen die Säure nicht flüssig, sondern in einem Gel gebunden ist. Kompakte Ladegeräte wie das Modell C3 von Bosch etwa sind für alle gängigen Batterien geeignet. Es lädt nicht nur Autobatterien, sondern zum Beispiel auch Motorräder, Caravan-Batterien und mehr. Mehr Tipps dazu gibt es auch bei einem Batterieservice in der Werkstatt oder gleich auf der Bosch Car Service-Webseite [https://www.boschcarservice.com/de/de/werkstattleistungen/elektronik_service/batterie_service/batterie-service]. Hier ist auch eine Online-Terminvereinbarung möglich.

5. Die richtige Fahrweise verlängert die Lebensdauer der Autobatterie

Mit diesen Tipps können Sie dafür sorgen, dass Ihre Autobatterie möglichst lange intakt bleibt:
- Tiefentladung, etwa durch eine eingeschaltete Fahrzeugbeleuchtung, vermeiden
- beim Starten immer die Kupplung durchdrücken
- Stromverbraucher wie Radio, Klimaanlage und Heizung vor dem Starten ausschalten
- nach längerem Stillstand die Batterie ausbauen und ans Ladegerät anschließen

Sonntag, 10. September 2023

Alles eine Frage des Profils

Das sollten Autofahrer bei der Wahl der passenden Reifen beachten
Reicht die Profiltiefe der Reifen noch aus? Das sollten
Autofahrer regelmäßig kontrollieren, ebenso wie den Fülldruck.
Wenn neue Reifen fällig werden, helfen Onlinetools bei der Suche.
Foto: djd/Delticom/Holger Jacoby
(djd). Mit steigenden Temperaturen beginnt wieder die Wechselsaison: Spätestens wenn der Nachtfrost endgültig verschwunden ist und das Thermometer dauerhaft mehr als sieben Grad Celsius anzeigt, wird es höchste Zeit, das Auto auf Sommerreifen umzurüsten. Falls sich der bisherige Reifensatz bereits der Verschleißgrenze nähert, ist dies gleichzeitig die beste Gelegenheit, für sicheren Ersatz zu sorgen. Denn ab einem Restprofil von drei Millimetern empfehlen Reifenhersteller und Automobilclubs einen Austausch - schon allein aus Gründen der Sicherheit. Nur welches Modell passt aufs eigene Auto, welche Reifen sind zugelassen, wie findet man passende Modelle? Verbraucher, die sich bei diesen Fragen unsicher sind, erhalten online schnell und einfach Antworten.

Durchblick im Zahlendschungel der Autoreifen

Viele Angaben braucht es im Grunde nicht, um eine Reifenvorauswahl zu treffen. "Entweder orientieren sich die Reifenbesitzer einfach an den Angaben auf den Seitenwänden der alten Reifen oder - das ist die sichere Methode - sie schauen in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 nach", erklärt Steffie Bastiaanse von ReifenDirekt.de. Das Papier, umgangssprachlich noch als Kfz-Schein bekannt, enthält Angaben unter anderem zur Herstellernummer und dem Typschlüssel, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen für das jeweilige Auto zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

Reifenwechsel vom Sofa aus

Mit diesen Angaben gut vorbereitet, können Autofahrer den Reifenwechsel etwa unter www.reifendirekt.de bequem vom heimischen Sofa aus vorbereiten. Dazu lässt sich einfach mit den Angaben zur Reifengröße in wenigen Sekunden eine Suche starten. Alternativ bietet der Shop auch die Möglichkeit, direkt über das eigene Fahrzeugmodell eine Vorauswahl zu treffen. Dazu wird der Autofahrer intuitiv mit einzelnen Fragen durch die Reifenselektion geführt. In beiden Fällen erhält er eine Ergebnisliste, kann Modelle von verschiedenen Reifenherstellern vergleichen und direkt bestellen. Wer sich dabei die Mühe des Reifenwechsels per Hand ersparen möchte, kann die Montage direkt bei über 9.000 Servicepartner im gesamten Bundesgebiet auswählen. Umso sicherer ist man dann im Frühjahr und Sommer unterwegs.

Sonntag, 27. August 2023

5 häufige Fragen zum Autoreifenkauf












Das Aufziehen neuer Reifen gehört in Profihände.
Beim Onlinekauf von Autoreifen etwa können Sie
bereits einen passenden Servicepartner vor Ort auswählen.
Foto: djd/ReifenDirekt.de/Holger Jacoby
(rgz). Sie stellen die einzige Verbindung zwischen Auto und Fahrbahn her und sollten sich daher stets in einem guten Zustand befinden: Autoreifen sind entscheidend für die Fahrsicherheit. Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um den Kauf von Autoreifen.

1. Wann muss ich neue Autoreifen kaufen?

Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Wie schnell Autoreifen verschleißen, hängt von der jährlichen Laufleistung, der Pflege und unter Umständen auch von der eigenen Fahrweise ab. Entscheidend ist dabei die Profiltiefe: Der Gesetzgeber schreibt einen Wechsel der Sommerreifen spätestens bei einem Wert von 1,6 Millimetern vor. Experten von Reifenherstellern und Automobilclubs hingegen empfehlen einen Wechsel bereits deutlich früher, bei gut drei Millimetern. Je mehr Profil, umso besser auch der Grip und die Haftung auf der Fahrbahn.

2. Welche Reifengröße kann ich für mein Auto kaufen?

Natürlich passt nicht jeder Reifen auf jedes Auto - oder ist gar nicht für das jeweilige Fahrzeug zugelassen. Entscheidend sind die Reifendimensionen. Diese Angaben finden Sie entweder auf den Seitenwänden der alten Reifen oder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, besser bekannt unter der früheren Bezeichnung Kfz-Schein. Hier finden Sie Angaben unter anderem zur Herstellernummer und zum Typschlüssel des Fahrzeugs, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

3. Wie finde ich passende Reifen für mein Auto?

Einen fälligen Reifenwechsel können Sie heute bequem vom Sofa aus vorbereiten. Onlineshops wie etwa ReifenDirekt.de bieten eine große Auswahl aller gängigen Reifenformate. Dabei haben Sie stets die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern und Preiskategorien, können Tests einsehen und sich umfassend informieren. Mit der Eingabe der benötigten Reifengröße oder noch einfacher der Auswahl Ihres Fahrzeugs können Sie eine Suche [https://www.reifendirekt.de/Advice/] starten. Die meisten Reifen sind direkt ab Lager verfügbar.

4. Die neuen Reifen selbst montieren oder montieren lassen?

Neue Reifen selbst aufzuziehen, bedeutet einen großen Kraftaufwand - und setzt vor allem auch Erfahrung und Know-how voraus. Deutlich bequemer ist es, die Reifen von einem Fachmann aufziehen zu lassen. Das spart Ihnen viel Zeit und gibt zugleich die Sicherheit, dass die neuen Reifen ab dem ersten Kilometer richtig montiert sind. Beim Onlinekauf können Sie diese Möglichkeit direkt mit auswählen, bei über 9.000 Servicepartnern im gesamten Bundesgebiet. Die Betriebe vor Ort können Sie auch zu weiteren Fragen beraten.

5. Was muss ich bei der Reifenpflege beachten?

Profiltiefe und Reifenfülldruck - diese beiden Werte sollten Sie regelmäßig, etwa bei einem Stopp an der Tankstelle, kontrollieren. So erkennen Sie frühzeitig, wenn das Profil nachlässt und ein Reifenersatz fällig wird. Zudem ist es empfehlenswert, von Zeit zu Zeit die Seitenwände der Reifen auf feine Risse oder mögliche Beschädigungen, zum Beispiel nach einem Bordsteinkuss, zu kontrollieren. Hat eventuell ein größerer Stein oder ein Nagel die Lauffläche beschädigt? Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Mittwoch, 19. Juli 2023

Freie Sicht bei jedem Wetter

Autoentfeuchter schützen vor einem gefährlichen Blindflug auf der Straße

Die kalte Jahreszeit hält für Autofahrer so manche
lästige Pflicht parat. Das Eiskratzen gehört dazu.
Noch ärgerlicher ist es, wenn anschließend die Scheiben von
innen beschlagen.
Foto: djd/ThoMar/PantherMedia/Viktor Cap
(djd). Frosttage beginnen für viele Autofahrer mit lästigen Pflichten. Mühevoll wollen erst die Außenscheiben freigekratzt sowie von Eis und Schnee befreit werden. Natürlich passiert das immer dann, wenn man ohnehin schon spät dran ist. Jetzt schnell den Motor starten und losfahren - doch nach wenigen Metern schon sieht man von seiner Außenwelt gar nichts mehr. Schuld ist die hohe Luftfeuchtigkeit im Wagen, die sich an den kalten Scheiben von innen niederschlägt, sobald die Lüftung anspringt. Da ein "Blindflug" durch den Berufsverkehr sehr gefährlich für die Insassen des Autos wie auch für andere Verkehrsteilnehmer sein kann, sollten Autofahrer stets für freie Sicht bei Fahrtantritt sorgen.

Freie Sicht bedeutet Sicherheit

Laut Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung ist jeder Fahrzeugführer dafür verantwortlich, dass seine Sicht nicht beeinträchtigt ist. Wer lediglich mit einem Guckloch in der Frontscheibe losfährt, riskiert nicht nur ein Bußgeld. Auch die Versicherung kann sich querstellen, wenn aufgrund mangelnder Sicht ein Unfall passiert. Freie Scheiben sollten daher bei jedem Wetter eine Selbstverständlichkeit sein. Das Trockenwischen der Scheiben per Hand sorgt oft dafür, dass Schlieren zurückbleiben, die in der Folge wiederum die Sicht beeinträchtigen. Hilfsmittel wie etwa das "airdry"-Auto-Entfeuchterkissen hingegen saugt die Feuchtigkeit aus der Luft auf und speichert sie in dem enthaltenen natürlichen Wirkgranulat. Durch die dadurch resultierende trockenere Luft kann das Risiko beschlagener Scheiben deutlich verringert werden. Weitere Informationen, auch zu den verschiedenen Kissenvarianten und zu den Bezugsquellen, gibt es unter www.autoentfeuchter.de.

Entfeuchterkissen zur mehrfachen Verwendung

Das Kissen verbleibt einfach im geparkten Fahrzeug, am besten auf dem Armaturenbrett. Damit es nicht ungewollt ins Rutschen gerät, sollte es während der Fahrt zum Beispiel im Fußraum des Beifahrers oder im Ablagefach der Tür gelagert werden. Das Kissen ist nicht nur praktisch, sondern auch unter Umweltaspekten zu empfehlen, denn es ist mehrfach wiederverwendbar. Bis zu 800 Milliliter Feuchtigkeit kann das Kissen aufnehmen. Wenn die entsprechende Sättigung erreicht ist, lässt es sich einfach auf der heimischen Heizung trocknen und kann danach direkt wieder zum Einsatz kommen.

Dienstag, 13. Juni 2023

Gängelung bei der Autosuche unerwünscht

Umfrage: Autobörsen-Nutzer möchten von den Plattformen nicht beeinflusst werden

Immer mehr Bundesbürger nutzen im Vorfeld eines Fahrzeugkaufs
Online-Autobörsen - sie wollen von diesen Plattformen allerdings
nicht beeinflusst werden.
Foto: djd/deineautobörse.de/VadimGuzhva – stock.adobe.com
(djd). Online-Autobörsen erfreuen sich großer Beliebtheit: 37 Prozent der Bundesbürger nutzen sie bereits für den Fahrzeugkauf oder sehen sie grundsätzlich als Option. Geschätzt wird an den Börsen die große Auswahl, die Vergleichsmöglichkeit sowie die bequeme Recherche. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Die Nutzer sehen sich von den Betreibern der Plattformen oftmals gegängelt: Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Insa-Consulere im Auftrag der neuen Autobörse deineautobörse.de. Auf Ablehnung stoßen dabei vor allem alle Maßnahmen seitens der Betreiber, die darauf abzielen, auf die Kaufentscheidung der Interessenten Einfluss zu nehmen.

"Top-Angebote" und fragwürdige Bewertungen kommen nicht gut an

Viele Autobörsen versuchen, die Kaufinteressenten zu beeinflussen - und das kommt bei diesen nicht gut an. Fast zwei Drittel der Befragten geben an, dass sie von automatisierten Hinweisen genervt sind, die Einfluss auf die Kaufentscheidung nehmen sollen. 62 Prozent stören sich an sogenannten Top-Angeboten in den Ergebnislisten, die gar nicht den Suchkriterien entsprechen. Preisbewertungen finden 42 Prozent der Befragten nicht hilfreich - denn sie sind davon überzeugt, dass in das Bewertungstool nicht alle preisrelevanten Details einfließen. Auch Bewertungen der Händler durch Autobörsen-Nutzer werden von vielen Usern sehr skeptisch betrachtet - die Bewertungen gelten oft als intransparent und ungerecht.

Autosuche ohne "Schnickschnack"

Die neue Autobörse deineautobörse.de verzichtet bewusst auf sogenannte Top-Angebote, auf Werbung und auf Pop-ups. Die User erhalten zudem weder Versicherungs- und Finanzierungsangebote noch intransparente Händler- und Preisbewertungen. Den Nutzern soll nur das gezeigt werden, wonach sie wirklich suchen - das günstigste Angebot nach den jeweiligen Suchkriterien steht immer an erster Stelle.

Samstag, 20. Mai 2023

Jederzeit elektro-mobil

E-Autos auf dem Weg zum Massenverkehrsmittel


Strom tanken kann man bereits heute
flächendeckend in ganz Deutschland.
Foto: djd/E.ON
(djd). Flüsterleise, volles Drehmoment aus dem Stand, ohne "Schaltlöcher" unterwegs: Das besondere Fahrgefühl von Elektroautos überzeugt auch jenseits der Umweltvorteile reiner Stromfahrzeuge. E-Autos sind entsprechend keine Exoten mehr im Straßenbild. Das Konzept steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen, die Zulassungen steigen, wenn auch noch nicht so schnell wie von der Regierung gewünscht. "Das könnte sich bald ändern", sagt Christoph Somborn, Experte für Elektromobilität bei E.ON, "denn viele Kinderkrankheiten, die Verbraucher bisher zögern ließen, sind am Ausheilen. Beispielsweise steigen die Reichweiten der Fahrzeuge und die Ladeinfrastruktur in Deutschland wird immer dichter."

Wie teuer ist E-Mobilität?

Im Anschaffungspreis sind E-Mobile im Vergleich zu Dieseln oder Benzinern zwar immer noch teurer, doch durch Steuererleichterung, staatliche Förderung und niedrigere Betriebskosten rechnen sich die Mehrausgaben schon nach ein paar Jahren. Die Energiekosten liegen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren in der Regel bei weniger als der Hälfte. Und auch die Wartungskosten sind günstiger, da Bremsbeläge langsamer verschleißen und keine Öl- und Filterwechsel anfallen.

Wie weit komme ich und wo finde ich eine Ladestation?

Mit Reichweiten zwischen 150 und 400 Kilometern sind "Stromer" heute zwar noch keine Streckenkönige, für die meisten Fahrten aber definitiv alltagstauglich. Denn laut Kraftfahrtbundesamt fahren Pkw in Deutschland im Schnitt weniger als 50 Kilometer am Tag - kein Problem mit E-Autos. Geladen werden Elektroautos meist über Nacht zu Hause, idealerweise über eine sogenannte Wallbox und nicht an herkömmlichen Schuko-Steckdosen. Das geht zwar grundsätzlich auch, in der Regel sind aber weder die Leitungen noch die Steckdosen für diese Dauerlast ausgelegt und es besteht die Gefahr von Kurzschlüssen und Kabelbränden.

Fürs Nachladen unterwegs gibt es mittlerweile mehr als 10.000 Ladepunkte in Deutschland, die sich über zahlreiche Apps wie Chargemap oder E.ON Drive mühelos finden lassen. Und die Ladeinfrastruktur wird durch Gemeinden, Unternehmen, die Automobilbranche und Energieversorger wie E.ON konsequent weiter ausgebaut. An normalen Ladestationen (AC) lässt sich der Akku in ein paar Stunden soweit aufladen, dass man das nächste Ziel bequem erreicht. So kann man zum Beispiel den Einkaufsbummel gut nutzen. An Schnellladern (DC) lässt sich der Akku der meisten E-Autos in etwa 20 Minuten zu 80 Prozent laden. Ultraschnelle Ladestationen schaffen in der gleichen Zeit bei kompatiblen Fahrzeugen eine Vollladung. Eine neue Generation von Ultraschnellladern, die nur noch wenige Minuten für eine Vollladung benötigen, steht bereits am Start.