Dienstag, 25. März 2025

Albtraum Autobahnunfall

Ratgeber Auto: So verhält man sich nach einem Crash auf der Autobahn richtig

Bei einem Blechschaden kann es ausreichen, seine Daten
mit den anderen Unfallbeteiligten auszutauschen und den
Unfallhergang etwa mit Fotos oder einer Skizze zu dokumentieren.
Foto: djd/Roland-Rechtsschutzversicherung/Paolese - stock.adobe.com
(djd). Für die meisten Autofahrer ist ein Unfall auf der Autobahn ein besonderer Albtraum: Hier sind die Fahrzeuge mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs, man kann nicht schnell rechts ranfahren und das Geschehen klären. Tatsächlich ereignen sich auf der Autobahn vergleichsweise wenige Karambolagen - aber wenn, dann oft mit schlimmen Folgen. Wer einen Unfall vor sich bemerkt, muss die Geschwindigkeit reduzieren, die Warnblinkanlage einschalten und für die Rettungsfahrzeuge eine Rettungsgasse bilden. Bei Missachtung drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote. Wer in den Unfall direkt involviert ist, sollte Folgendes beachten:

Auto verlassen, sich aus der Gefahrenzone retten, Warndreieck aufstellen

"Auch wenn es schwierig ist: Man sollte nach einem Unfall Ruhe bewahren und nicht in Panik geraten", rät Frank Preidel von der Hannoveraner Kanzlei Preidel und Burmester, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Partneranwalt von Roland Rechtsschutz. Zunächst müsse man den Warnblinker anstellen und die Warnweste anziehen: "Danach sollte man sofort das Auto auf der Seite verlassen, die sich näher an der Leitplanke befindet, und sich aus der Gefahrenzone retten." Zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer muss die Unfallstelle mit dem Warndreieck in ausreichendem Abstand gesichert werden.

Einsatzkräfte informieren und Erste Hilfe leisten

Bei mindestens einer verletzten Person ist der Notruf zu wählen. Die Einsatzkräfte müssen über alle wichtigen Umstände und den Zustand der Verletzten informiert werden. "Erst danach ist man dazu verpflichtet, sich um die Verletzten zu kümmern und Erste Hilfe zu leisten", so Preidel. Bei einem Blechschaden kann es ausreichen, seine Daten mit den anderen Unfallbeteiligten auszutauschen und den Unfallhergang etwa mit Fotos oder einer Skizze zu dokumentieren. Das ist wichtig, um den Unfall später bei der Versicherung geltend zu machen und die Schuldfrage zu klären.

Besonderheiten bei einem Lkw-Unfall

Bei einem Unfall mit einem Lkw gelten zunächst die gleichen Vorschriften wie nach einem Pkw-Unfall. "Wenn der Lkw aber Gefahrgut geladen hat, sollte man mindestens 60 Meter Abstand zur Unfallstelle halten, selbst wenn es zu Verletzten gekommen ist", so Preidel. Den Gefahrenbereich dürften dann nur speziell geschulte Einsatzkräfte betreten.

Gaffern drohen Freiheitsstrafen

Gaffern, die an einer Unfallstelle langsam vorbeifahren oder gar Fotos oder Videos von der Unfallstelle anfertigen, drohen harte Konsequenzen. "Die Bildaufnahme einer hilflosen Person stellt nach Paragraph 201a StGB eine Straftat dar, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden kann", warnt Frank Preidel.

Sonntag, 16. Februar 2025

Das Auto sieht mehr

Intelligente Sensortechnologien machen den Verkehr in der Stadt sicherer

Die neueste Generation von Sensoren macht es möglich,
präziser, schneller und robuster Personen und Objekte
zu erkennen, um dann rechtzeitig - wenn erforderlich -
zu bremsen und so einen Auffahrunfall zu verhindern.
Foto: djd/Bosch
(djd). Solange alleinfahrende Autos noch auf sich warten lassen, helfen Fahrerassistenzsysteme Autofahrern sicher und komfortabel, an ihr Ziel zu kommen. Vor allem in der Stadt müssen die elektronischen Helfer eine komplexe Aufgabe bewältigen. Ob Autos, Lastwagen, Motorradfahrer, Fußgänger, Radfahrer, E-Biker oder E-Scooter - sie alle tummeln sich im dichten und bisweilen chaotisch wirkenden Gewimmel.

Überblick behalten im Stadtgewimmel

So verschieden die Verkehrsteilnehmer im Stadtverkehr sind, so unterschiedlich schnell bewegen sie sich auch vorwärts. Hinzu kommt, dass die Verkehrsdichte laufend ansteigt, eine große Anzahl geparkter Autos an Straßenrändern die Sicht einschränkt sowie Spurmarkierungen beschädigt sind. Damit Fahrerassistenzsysteme bestmöglich unterstützen und automatisierte Autos hier in Zukunft einmal sicher unterwegs sein können, muss das Auto zu jeder Zeit exakt wissen und verstehen, was im Umfeld passiert. Automobilzulieferer wie Bosch setzen für diese sogenannte Umfelderfassung auf eine Kombination verschiedener Sensortechniken wie Radar- und Videotechnik und statten sie mit künstlicher Intelligenz aus. So kann das automatisierte Auto auch in komplexen Situationen das Umfeld erfassen, präzise und schnell Personen und Objekte erkennen und notfalls automatisch bremsen.

Neue Sensoren für mehr Sicherheit

Eine neue Generation von Radarsensoren kann das Fahrzeugumfeld noch besser erfassen, selbst bei schlechten Wetter- oder Lichtverhältnissen. So ist das Verfolgen mehrerer Objekte gleichzeitig eine besondere Stärke des Radars - wichtig im quirligen Stadtverkehr. Der Radar erkennt im unübersichtlichen Verkehrsgeschehen relevante Objekte und kann sie voneinander unterscheiden - beispielsweise im Fall eines plötzlich querenden Fahrradfahrers. Dies ermöglicht automatischen Notbremssystemen noch zuverlässiger, auf besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer zu reagieren. Als künstliches Auge des Fahrzeugs dient wiederum die Frontkamera. Neben einem breiten Öffnungswinkel und klassischen Algorithmen zur Bildverarbeitung kommt dabei auch künstliche Intelligenz bei der neuen Bosch-Kamera zum Einsatz. Auf diese Weise lassen sich auch teilweise verdeckte Fußgänger und Radfahrer schneller und zuverlässiger erkennen, um noch schneller eine Warnung oder Notbremsung auszulösen. Die Kamera erkennt auch bei fehlenden Fahrbahnmarkierungen, ob ein Fahrbahnrand befahrbar ist oder nicht. Der Autofahrer erhält dadurch noch mehr Unterstützung beim Spur halten. Die Daten der neuen Sensoren fließen auch in die hochauflösenden Karten für das automatisierte Fahren ein. Damit weiß das automatisierte Auto dezimetergenau, wo es sich gerade auf der Straße befindet.

Sonntag, 12. Januar 2025

Unterwegs nicht übel

Ausflüge und Autofahrten ohne Brechreiz genießen

Vielen Kindern und Jugendlichen wird es beim
Auto-, Bus- oder Bahnfahren schlecht.
Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Shutterstock/metamorworks
(djd). Ob Wochenendausflug oder Besuch bei Verwandten: Kinder lieben Unternehmungen mit der Familie. Doch kaum setzt sich das Fahrzeug in Bewegung, wiederholen die Kleinen gebetsmühlenartig Fragen wie: Sind wir bald da? Wann gibt es Essen? Was kann ich spielen? Vor allem bei längeren Fahrten kommt Langeweile auf. Hier sollten Eltern vorsorgen und ausreichend Spielsachen einpacken. Richtig schlimm wird es, wenn die monotone Schaukelei des Gefährts beim Nachwuchs auch noch Übelkeit verursacht. Während Babys immun zu sein scheinen, treten bei vielen Kindern oder Jugendlichen Kreislaufprobleme, starke Müdigkeit, kalter Schweiß und Brechreiz auf. Experten führen das Phänomen auf widersprüchliche Sinneseindrücke zurück.

Reisekrankheit mit Kaugummi bekämpfen

Während die Augen dem Gehirn etwa beim Bilderbuch anschauen die Information "Stillstand" vermelden, übermittelt der Gleichgewichtssinn im Ohr parallel die Bewegung des Fahrzeugs. Diese widersprüchlichen Meldungen können für Verwirrung im Gehirn sorgen. Es kommt zu den Symptomen der Reisekrankheit. Besonders schlimm wird es im Stau: Anfahren und Abbremsen wechseln sich ständig ab. Da leiden nicht nur Kinder, sondern auch sensible Erwachsene. Vor Fahrtantritt lohnt es sich daher, auf staufreie Reiserouten zu achten. Auch sollte die letzte Mahlzeit nicht zu üppig ausfallen. Nehmen Beschwerden akut überhand, können Arzneimittel wie Superpep Reise Kaugummi-Dragees aus der Apotheke Erste Hilfe leisten. Der darin enthaltene Wirkstoff Dimenhydrinat unterdrückt die Ausschüttung des Stressbotenstoffes Histamin und dämpft so dessen stimulierende Wirkung auf das Brechzentrum. Niedrig dosiert sind die Kaugummis für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Lassen Schwindel und Übelkeit beim Kauen nach, kann der Kaugummi wieder aus dem Mund genommen werden.

Sehspiele und frische Luft sorgen für Ablenkung

Um den Gleichgewichtssinn kleiner Mitreisender nicht zu überfordern, setzt man diese am besten in Fahrtrichtung. Sie sollten weder lesen noch mit dem Smartphone spielen. Besser ist es, zum Fenster hinauszuschauen. Der Blick auf den Horizont hilft kleinen Kindern bei Übelkeit am besten. Für Spaß und Ablenkung sorgen auch Sehspiele, wie zum Beispiel: Wer zuerst fünf rote Autos erspäht, hat gewonnen. Je nach Fortbewegungsmittel gibt es unterschiedliche Tricks, um gegen Reiseübelkeit anzukämpfen - Näheres dazu unter www.superpep.com. Zudem lohnt es sich zum Wohl aller Reisender, viele Pausen zu machen und frische Luft zu tanken. Wer weiß, dass sein Kind mit Übelkeit reagieren kann, sollte Plastiktüten bereithalten, um ein eventuelles Malheur sofort aufnehmen zu können.

Montag, 23. Dezember 2024

Dicke Luft am Steuer einfach vermeiden

Den Innenraumfilter der Autoklimaanlage mindestens einmal jährlich austauschen

Frische Luft im Auto: Der Innenraumfilter hält
Pollen, Staub und Co. wirksam draußen. Daher
sollte er regelmäßig erneuert werden.
Foto: djd/Robert Bosch GmbH
(djd). Buchstäblich dicke Luft am Steuer ist nicht nur unangenehm. Wenn der Innenraum des Autos überhitzt oder sich Pollen in der Luft anreichern, kann mit der Zeit die Konzentration des Fahrers leiden. Eine Klimaanlage zählt daher zu den Annehmlichkeiten, an die man sich ganz schnell gewöhnt - und die man dann auch nicht mehr missen möchte. Als Plus an Komfort und Sicherheit gehört die automatische Klimatisierung bei Neufahrzeugen heutzutage fast schon zum Standard. Besonders angenehm ist das auch für Allergiker: Denn ein spezieller Innenraumfilter sorgt dafür, dass die Klimaanlage nur pollen- und staubfreie Luft ins Auto lässt. Für Allergiker ist es ein befreiendes Gefühl, ohne tränende Augen und Niesattacken auch längere Strecken zurücklegen zu können. Schließlich ist gefühlt bei milden Temperaturen mittlerweile fast ganzjährig Pollenalarm.

Ohne Niesattacken im Auto

Viele Autofahrer wissen jedoch nicht, dass der Filter regelmäßig erneuert werden muss - sonst lässt die Wirkung mit der Zeit nach. Denn die Kapazität des Filters erschöpft sich durch die eingesammelten Pollen und Staubpartikel, erklärt Bosch-Expertin Tanja Henninger-Süß. "Empfehlenswert ist ein Wechsel des Innenraumfilters einmal im Jahr oder bei höherer Fahrleistung etwa alle 15.000 Kilometer." Wenn man den Filter nicht austauschen lasse, könne dieser verstopfen. Pollen und Staub würden dann wieder ungehindert ins Fahrzeug eindringen. Vor allem Allergiker sollten daher den Filterwechsel nicht versäumen. Für alle, die vom Heuschnupfen geplagt werden, gibt es spezielle Filtervarianten. Mehrere Schichten sorgen beispielsweise beim "Filter+" von Bosch für reine Luft. Eine Anti-Allergie-Schicht bindet Allergene in einer Gitterstruktur und macht sie unschädlich. Ebenso werden Bakterien eliminiert, eine Aktivkohleschicht neutralisiert darüber hinaus schädliche und übel riechende Gase.

Häufig beschlagene Scheiben sind ein Warnsignal

Ein frischer und voll funktionsfähiger Filter beugt außerdem der Bildung eines Schmierfilms auf der Frontscheibe vor. Das wiederum verringert Blendeffekte, vor allem bei Nachtfahrten. Häufig beschlagene Fahrzeugscheiben auf der Innenseite sind ein deutliches Zeichen dafür, dass der Filtertausch überfällig ist. Noch ein Tipp zur gesunden Klimatisierung: Empfohlen wird eine Temperaturdifferenz von höchstens fünf Grad zwischen innen und außen. Unter www.bosch-autoteile.de gibt es mehr Informationen zum Serviceteil Innenraumfilter und unter www.boschcarservice.com/de/de zudem eine Online-Werkstattsuche.

Samstag, 16. November 2024

Böse Überraschungen vermeiden

Ratgeber Auto: Fünf Mythen rund um den Verkauf eines privaten Fahrzeugs

Wer sein gebrauchtes Auto privat verkauft, ist
keineswegs von jeglichen Verpflichtungen befreit.
Foto: djd/wirkaufendeinauto.de
(djd). Beim Privatverkauf eines Autos kann es schnell zu bösen Überraschungen kommen, denn auch Privatpersonen sind nicht automatisch von jeglichen Verpflichtungen befreit. Hier sind fünf häufig vorkommende Irrtümer:

Mythos 1: Mängel am Fahrzeug kann man verschweigen, wenn sie nicht offensichtlich sind.

"Das ist falsch", erklärt Hamza Saber, Geschäftsführer der Serviceplattform wirkaufendeinauto.de. Tatsächlich können arglistig verschwiegene Mängel auch beim Privatverkauf reklamiert werden. Bagatellschäden, kleine Beulen oder Kratzer, die offensichtlich sind, fallen aber nicht darunter.

Mythos 2: Reparaturen steigern den Wert des Autos.

Auch diese Behauptung ist nicht korrekt: Tatsächlich führen Reparaturen höchstens zu einem Werterhalt des Autos. "Vor einer Reparatur gilt es daher abzuwägen, ob sich diese bei einem Verkauf rechnet", so Hamza Saber.

Mythos 3: "Gekauft wie gesehen" schließt automatisch eine Sachmängelhaftung aus.

Tatsächlich wird eine Privatperson von der Gewährleistung nur dann befreit, wenn dies vertraglich festgehalten wird. Der Satz: "Gekauft wie gesehen" schließt lediglich offensichtliche Mängel aus. "Um sich beim Privatverkauf komplett abzusichern, ist eine Klausel des Ausschlusses einer Sachmängelhaftung zwingend notwendig", lautet der Tipp von Saber.

Mythos 4: Bei einer Probefahrt haftet immer der Fahrer und nicht der Halter.

Auch diese Aussage trifft nicht zu. Eine Vollkaskoversicherung übernimmt in der Regel den Schaden des Fahrzeugs. Wer diese nicht hat, muss den potenziellen Käufer darüber aufklären. Ansonsten bleibt der Besitzer gegebenenfalls auf dem Schaden sitzen. Auch ist im Vorfeld mit der Versicherung zu klären, ob diese Probefahrten abdeckt. Hamza Saber rät, bei einem Privatverkauf vor der Probefahrt eine schriftliche Vereinbarung zur Übernahme der Kosten bei einem Unfall abzuschließen.

Mythos 5: Für Unfälle nach Abschluss des Kaufvertrags haftet die Versicherung des neuen Eigentümers.

Dies ist ebenfalls nicht uneingeschränkt richtig. Wer sein Auto privat verkauft hat, ist dennoch nicht vollständig aus der Verantwortung. Selbst wenn der Verkäufer den Wagen bei der Zulassungsstelle abgemeldet hat, besteht weiterhin eine Nachhaftung. "Diese dauert so lange, bis der Käufer das Fahrzeug an- oder ummeldet, aber maximal einen Monat", so Saber. Wer die Vorteile eines Privatverkaufs nutzen möchte, ohne sich dabei Stress oder möglichen Risiken auszusetzen, der kann sich auch professionelle Unterstützung für den Privatverkauf suchen: Das Auto wird dabei von Experten privat vermarktet und verkauft. Der Service-Anbieter wirkaufendeinauto.de bietet hierfür beispielsweise einen eigenen Service, die Privat-Vermittlung.

Mittwoch, 16. Oktober 2024

Beim Scheibentausch auf Experten vertrauen

Die Frontkamera muss nach einem Tausch neu kalibriert werden

Damit die Kamera in der Frontscheibe korrekte
Informationen liefert, muss sie exakt eingestellt sein -
wichtig ist dies etwa nach einem Scheibentausch.
Foto: djd/www.carglass.de/Timo Roth
(djd). Fahrerassistenzsysteme sind in modernen Autos schon fast zum Standard geworden. Sie helfen uns dabei, jederzeit in der Fahrspur zu bleiben, den Abstand zum Vordermann zu halten oder in kritischen Situationen so schnell wie möglich zu reagieren. Auch die automatische Erkennung von Verkehrsschildern ist bereits weit verbreitet. Sicherheit fährt schließlich vor - und stellt für drei von vier deutschen Autofahrern das wichtigste Kriterium rund um den fahrbaren Untersatz dar. Allerdings weiß nur etwa jeder Zweite, dass mehrere Fahrerassistenzsysteme über eine Kamera funktionieren, die an der Windschutzscheibe montiert ist. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts respondi im Auftrag von Carglass. Das Unwissen kann riskante Folgen haben. Wenn ein Austausch der Frontscheibe erfolgt, muss zwingend auch die Kamera neu kalibriert werden - andernfalls liefert sie womöglich falsche Informationen.

Notwendigkeit der Kalibrierung ist vielen unklar

Das Auge des Autos in Form einer Kamera erfasst laufend Informationen, die dann von den Fahrerassistenzsystemen verarbeitet werden können. Viele Neuwagen verfügen bereits über diese Ausstattung - abhängig vom jeweiligen Fahrzeugsegment. Während unter Fahrern der Kompaktklasse nur jeder Zehnte angibt, eine Kamera zu besitzen, liegt die Quote laut Umfrage in der Mittelklasse bei etwa einem Fünftel (20,3 Prozent). Bei SUVs sind es sogar fast ein Drittel (29 Prozent). Unabhängig davon, um welches ein Auto es sich handelt, haben alle eines gemeinsam: Ist eine Frontkamera an Bord, ist diese nach einem Scheibentausch zu kalibrieren. Immerhin mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller befragten Autofahrer können sich unter dem Begriff Kalibrierung etwas vorstellen. Aber 4,1 Prozent verbinden damit etwas anderes - und 40,9 Prozent haben keine Vorstellung, was damit gemeint ist.

Geringe Abweichung mit riskanten Folgen

Dabei ist die fachgerechte Kalibrierung nach einem Scheibentausch unerlässlich für die korrekte Funktionsweise der Fahrerassistenzsysteme. Kunden erhalten daher etwa bei Carglass schon jetzt bei jedem Scheibentausch einen schriftlichen Nachweis der erfolgreichen Kalibrierung. Er liefert im Falle eines Unfalls ein wertvolles Indiz, um falsch eingestellte Fahrerassistenzsysteme als Ursache auszuschließen.

Freitag, 20. September 2024

Sonne im Tank

Elektroautos unter einem Carport mit Solarzellen umweltfreundlich aufladen

Stellplatz und Elektrotankstelle in einem: Carportdächer
mit integrierten Solarzellen bieten einen doppelten Nutzen.
Foto: djd/www.solarcarporte.de
(djd). Elektroautos kommen in Deutschland zunehmend in Fahrt. Mit 63.300 zugelassenen Stromern wurde in 2019 ein neuer Rekordwert erzielt, berichtet das Kraftfahrtbundesamt. Das steigende Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz dürfte bei dieser Entwicklung ebenso eine Rolle spielen wie die Zuschüsse für den Kauf eines E-Autos. Seit Jahresbeginn 2020 zahlt der Staat nochmals mehr Geld: 6.000 Euro beträgt der Zuschuss bei einem Listenpreis des Neuwagens bis 40.000 Euro, darüber gibt es immerhin noch 5.000 Euro. Vor dem Kauf ist allerdings eine grundlegende Frage zu beantworten: Wo kann das E-Auto unkompliziert und sicher aufgeladen werden? Praktisch ist das Aufladen über Nacht, etwa unter dem heimischen Carport.

Ökostrom direkt vom Dach

Wirklich emissionsfrei und umweltfreundlich ist der alternative Antrieb nur, wenn die Energie zum Aufladen der Batterie aus erneuerbaren Quellen stammt. Gute Möglichkeiten dafür bietet heutige Solartechnik, sie arbeitet zuverlässig und effizient. Besonders kostengünstig ist es, die Sonnenenergie selbst zu produzieren, etwa indem man das Carportdach mit Solarzellen als privates Mini-Kraftwerk nutzt. Auf diese Weise amortisiert sich der neue Carport mit der Zeit von ganz alleine. Die Systemlösungen zum Beispiel der Solarterrassen & Carportwerk GmbH beinhalten alle dafür notwendigen Komponenten für den Aufbau und Betrieb. Die solide Konstruktion entweder aus Holz oder Aluminium sorgt für hohe Stabilität und Langlebigkeit. Größe, Farbe und Design des neuen Carports lassen sich individuell passend auswählen.

Auftanken an der eigenen E-Tankstelle

Für umweltfreundlichen Solarstrom sorgen die Kollektoren nicht nur bei strahlendem Sonnenschein. Auch an bewölkten Tagen reicht das Tageslicht zur Energieproduktion aus. Empfehlenswert ist ein Energiespeicher, um den selbst gewonnenen Ökostrom tagsüber zu sammeln und nachts dann zum Auftanken des Elektroautos zu nutzen. Dafür ist zusätzlich eine sogenannte Wallbox notwendig, an die das Fahrzeug angeschlossen wird. Unter www.solarcarporte.de gibt es mehr Informationen, eine Kontaktmöglichkeit und einen Online-Konfigurator für die individuelle Planung des Carports. Die Dachkonstruktion ist nicht nur für den Autostellplatz geeignet, auch Terrassenflächen lassen sich mit Solardächern neu gestalten. Somit erhält das Freiluftwohnzimmer einen stabilen Wetterschutz sowie Schattenspender und wird gleichzeitig zur Quelle für klimaneutrale Energie.

Montag, 12. August 2024

Augen auf beim Reifenkauf

Sicher unterwegs mit jahreszeitlich angepasster Bereifung

Wer stets sicher unterwegs sein will, rollt auf
Sommerreifen durch die heiße Jahreszeit.
Foto: djd/Toyo Tire Deutschland
(djd). Von O bis O (Ostern bis Oktober) ist die Zeit für Sommerreifen, so eine bekannte Faustregel. Doch viele Autofahrer fragen sich: Brauche ich Sommerreifen wirklich noch? Was sollte beim Reifenkauf beachtet werden? Ob und wann ein Wechsel sinnvoll ist, verrät ein Blick auf so manche Mythen, die es rund um den Reifenwechsel gibt.

Mythos 1: Mit guten Winterreifen kann man durch den Sommer fahren

Untersuchungen zeigen, dass Winterreifen im Sommer häufig längere Bremswege haben. "Das liegt an der speziellen und weichen Gummimischung von Winterreifen", erklärt Mike Rignall, Marketing Manager von Toyo Tire Europe. Sommerreifen bieten hingegen beispielsweise bei Regen und hohen Asphalttemperaturen bessere Aquaplaning-Eigenschaften und mehr Fahrstabilität. Wer sicher unterwegs sein will, sollte dem Credo des Deutschen Verkehrssicherheitsrats folgen: "Winterreifen im Winter, Sommerreifen im Sommer."

Mythos 2: Es müssen immer Premium-Reifen sein

Aktuelle Reifentests wie der des Auto Club Europa (ACE) zeigen eindrücklich, dass auch Reifen aus dem mittleren Preissegment hervorragende Leistungen erbringen und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Wer sportlich in den Sommer einsteigen will, kann zum Beispiel unter www.toyo.de einen Blick auf den vom ACE als "empfehlenswert" beurteilten Toyo Tires Proxes Sport werfen.

Mythos 3: Die Sommerreifen vom letzten Jahr können ohne Probleme neu aufgezogen werden

Prüfen geht über Ausprobieren - und Unwissenheit birgt die größte Gefahr. Mike Rignall empfiehlt: "Reifen sollten vor jedem Wechsel auf ihre Einsatzfähigkeit geprüft werden." Die wichtigsten Kriterien seien dabei: Profiltiefe, Reifenalter und Schäden. "Die Experten im Fachhandel sind dafür die richtigen Ansprechpartner."

Mythos 4: Reifen sind doch sowieso alle gleich

Schwarz und rund: Auf den ersten Blick wirkt es so, als gäbe es keine großen Unterschiede zwischen den Reifen verschiedener Fabrikate. Umso mehr empfiehlt es sich, bei der Auswahl der Reifen achtsam vorzugehen und auf unabhängige Tests von Prüfgesellschaften oder Automobilklubs zu achten. Diese zeigen erhebliche Unterschiede bei den unterschiedlichen Leistungsmerkmalen auf und küren häufig auch einen Preis-Leistungssieger, der in der Regel eine gute Wahl ist.

Freitag, 19. Juli 2024

Was tun bei einem Unfall mit Mietwagen?

Ratgeber Recht: Beim Crash mit einem Leihwagen gibt es einige Besonderheiten

Wer mit dem Mietwagen in einen Unfall verwickelt
ist, sollte grundsätzlich die Polizei informieren,
danach die Mietwagengesellschaft und dann die
eigene Versicherung.
Foto: djd/Roland-Rechtsschutz-Versicherungs-AG/Paolese
- stock.adobe.com
(djd). Bei einem Unfall mit einem Mietwagen läuft zunächst vieles wie gewohnt: Die Unfallstelle muss abgesichert werden, gegebenenfalls ist Erste Hilfe zu leisten und falls nötig der Notruf zu alarmieren. Danach sollte die Polizei informiert werden, damit sie den Unfall aufnehmen kann. "Ansonsten kann man sich schnell dem Vorwurf der Verkehrsunfallflucht ausgesetzt sehen", warnt Roland-Partneranwalt Henning Meyersrenken von der Kölner Kanzlei Meyersrenken & Rheingantz. Das gelte im Falle eines Mietwagens im Übrigen auch für leichtere Unfälle wie etwa Parkschäden oder den Kontakt mit einer Laterne.

Im Anschluss ist die Autovermietung über den Unfall zu informieren, mit ihr wird das weitere Vorgehen besprochen. "Zudem sollte man zeitnah die eigene Versicherung kontaktieren", rät Meyersrenken. Tue man dies nicht, sei dies eine Obliegenheitspflichtverletzung, die im schlimmsten Fall zur Verweigerung der Schadensregulierung durch die Versicherung führe.

Haftpflicht auch bei Mietwagen vorgeschrieben

Für jedes Auto innerhalb Europas ist eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben, also auch für einen Mietwagen. Damit sind alle Schäden abgedeckt, die man mit dem Fahrzeug bei anderen Personen oder an Gegenständen verursacht. Diese Versicherung ist automatisch im Mietwagenangebot enthalten. Ist der Unfallgegner Schuld am Unfall, greift automatisch dessen Haftpflicht.
Für einen Leihwagen kann zusätzlich eine Kasko abgeschlossen werden. Bei einer Teilkasko sind nur Schäden versichert, die durch Außeneinwirkung am Leihwagen entstehen, etwa Diebstahl, Hagel oder Vandalismus. Mit einer Vollkaskoversicherung sind alle Schäden versichert, die durch einen Unfall am Leihwagen entstehen. Hier lässt sich eine Selbstbeteiligung festlegen.

Versicherung nicht doppelt abschließen

Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass eine Versicherung nicht doppelt abgeschlossen wird. Wer etwa den Leihwagen über ein Vergleichsportal gebucht und dabei bereits ein Versicherungspaket abgeschlossen hat, kann auf Zusatzversicherungen bei der Autovermietung verzichten. "Bei grob fahrlässigem Verhalten, also etwa bei betrunkenem Fahren, entfällt automatisch jeder Versicherungsschutz. Dies ist auch der Fall, wenn von einem vorsätzlichen Verhalten ausgegangen werden muss", erklärt Henning Meyersrenken. Zwar zahle die Haftpflicht zunächst den Schaden des Dritten, sie wird den Fahrer danach aber dafür in Regress nehmen." Für die vielen Carsharing-Angebote in Deutschland gibt es im Übrigen unterschiedliche Versicherungslösungen, unter www.roland-rechtsschutz.de/blog kann man sich über die Details informieren.

Sonntag, 23. Juni 2024

Automatisiertes Fahren: 3 Technologien für die exakte Lokalisierung

Wo bin ich gerade, wohin fahre ich? Ohne eine exakte Lokalisierung ist ein automatisiertes Fahren  nicht vorstellbar. Wir stellen 3 Technologien vor.

Beim automatisierten Fahren werden verschiedene
Technologien genutzt, um jederzeit eine exakte
Positionsbestimmung des Fahrzeugs zu ermöglichen.
Foto: djd/Bosch/Getty
(djd). Das Automobil der Zukunft fährt vollautomatisiert. Erprobungen befinden sich in vollem Gange, in wenigen Jahren wollen Hersteller die ersten komplett selbstfahrenden Fahrzeuge vorstellen. Wichtig für das automatisierte Fahren ist eine exakte Lokalisierung, für deren Realisierung verschiedene Technologien ineinandergreifen. "Nur die Kombination aus Hardware, Software und Services führt zu sicheren, automatisierten Fahren", sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Wir stellen drei wichtige Lokalisierungs-Technologien vor.

1. Straßensignatur: Umfeldsensorik zur Orientierung beim automatisierten Fahren

Um selbstständig und sicher fahren zu können, müssen automatisierte Fahrzeuge die Umgebung immer im Blick behalten. Die sogenannte Straßensignatur hilft bei der Lokalisierung von selbstfahrenden Autos. Dabei erfassen Video- und Radarsensoren des Autos unterwegs stationäre Merkmale auf und neben der Straße - zum Beispiel Spurmarkierungen, Verkehrsschilder und Leitplanken. Über ein Kommunikationsmodul im Auto gelangen die Informationen in die Cloud. Dort wird die sogenannte Straßensignatur, eine eigenständige Kartenebene, erstellt und laufend aktualisiert. Sie dient als Referenz zur Positionsbestimmung. Ein automatisiert fahrendes Auto erfasst seinerseits die Straßenmerkmale und vergleicht, ob die von ihm erkannten Verkehrsschilder oder Leitplanken mit den in der Karte hinterlegten übereinstimmen. Dies erlaubt es den Fahrzeugen, sich selbst dezimetergenau in der Fahrspur zu lokalisieren.

2. Positionsbestimmung per Satellit fürs automatisierte Fahren

Wichtige Daten liefern auch die Signale des Globalen Navigationssatellitensystems (GNSS), um die absolute Position eines automatisierten Autos zu ermitteln. Allerdings sind dabei gewisse Ungenauigkeiten zu beachten: GNSS-Satelliten fliegen in einer Entfernung von 25.000 Kilometern und mit einer Geschwindigkeit von 4.000 Metern pro Sekunde um die Erde. Ihre Signale werden durch Wolkenschichten verfälscht. Die Genauigkeit reicht zwar für heutige Navigationssysteme, aber nicht für das autonome Fahren. Mithilfe eines Korrekturservice, der unter anderem aus einem Netzwerk von exakt vermessenen Referenzstationen auf der Erde und einem Datenverarbeitungszentrum besteht, können die Ungenauigkeiten korrigiert werden.
Die GNSS-Positionssignale, Korrekturdaten, Informationen der Inertialsensorik und weiterer Sensoren sowie Software kommen im eigens entwickelten Bewegungs- und Positionssensor von Bosch [https://www.bosch-mobility-solutions.de/de/produkte-und-services/pkw-und-leichte-nutzfahrzeuge/automatisiertes-fahren/lokalisierung-für-das-automatisierte-fahren/] zusammen und ermöglichen die hochgenaue Positionsbestimmung, auf die ein automatisiertes Fahrzeug angewiesen ist.

3. Inertialsensorik

Die sogenannte Inertialsensorik - vergleichbar mit dem menschlichen Gleichgewichtsorgan - kommt zum Einsatz, wenn die Satellitenverbindung ausfällt, weil beispielsweise das Auto in einen Tunnel einfährt. So wie sich Menschen mit ihrem Tast- und Gleichgewichtssinn fortbewegen können, weiß die Sensorik ganz genau, wohin und wie schnell sich das Fahrzeug bewegt. In dieser Situation können die Drehraten- und Beschleunigungssensoren sowie die Signale der Raddrehzahlfühler und des Lenkwinkels einige Sekunden lang die Bewegungsrichtung weiterverfolgen. Ist die Satellitenverbindung länger unterbrochen, steht dem selbstfahrenden Auto die Straßensignatur zur Verfügung.

Sonntag, 12. Mai 2024

Verkehrsrecht & Automobilclubs: Nicht immer gilt die kostenlose Abschlepphilfe

Bei unzulässigem Verhalten verfällt das Angebot

Nicht immer übernimmt der Automobilclub
die Abschleppkosten.
Foto: dtd/thx
(dtd). Die kostenlose Abschlepphilfe gehört zu den beliebten Services, die Automobilclubs ihren Mitgliedern anbieten. Allerdings kann man sich nicht immer darauf verlassen. Vor allem dann nicht, wenn Alkohol im Spiel ist.

Unfälle können jederzeit und überall passieren. Sie sind immer ein Drama. Wer damit konfrontiert wird, freut sich üblicherweise über jede Dienstleistung, die ein Automobilclub für solche Fälle anbietet. Allerdings gelten diese nicht für jeden Fall - wie bei unerlaubtem Alkoholkonsum. Ein Beispiel dafür ist eine Entscheidung des Amtsgerichts München vom Februar 2016, das vom Deutschen Anwaltsverein publiziert wurde.

Was war geschehen? Ein Mitglied eines großen deutschen Automobilclubs hatte einige alkoholisierte Drinks zu viel getrunken und war mit 1,41 Promille im Blut zu schnell unterwegs. Er kam von der Fahrbahn ab und stieß mit einem parkenden Auto zusammen. Sein Auto wurde abgeschleppt. Zunächst reichte er die Kosten in Höhe von 246,76 Euro bei seiner Vollkaskoversicherung ein.

Als diese sich weigerte, für den Abschleppdienst aufzukommen, wandte er sich mit derselben Forderung an seinen Automobilclub. Als er auch hier ein "Nein" als Antwort bekam, ging er in die nächste Runde und erhob Klage. Seine Begründung: Er sei zuvor nicht von seinem Automobilclub über diese Einschränkung in der Dienstleistung informiert worden.

Das Amtsgericht München gab dem Automobilclub Recht. In diesem Fall hatte der Fahrer durch den übermäßigen Alkoholkonsum den Unfall verursacht und damit gegen seine Pflichten verstoßen. Gleichzeitig sei der Automobilclub dazu berechtigt, die Übernahme von Kosten seiner Mitglieder bei groß fahrlässigen und vorsätzlich herbeigeführten Unfällen auszuschließen. Es gäbe keinen Grund, die Einschränkung der Mitgliedschaftsbedingungen inhaltlich zu beanstanden. Wer Mitglied in einem Automobilclub wird, ist verpflichtet, sich über seine Rechte zu informieren.

Mittwoch, 17. April 2024

5 häufige Fragen zum Autoreifenkauf

Nicht jeder Reifen passt auf jedes Auto. Wir erklären, welche Daten und Informationen Sie benötigen, wenn Sie neue Autoreifen kaufen möchten.

Das Aufziehen neuer Reifen gehört in Profihände.
Beim Onlinekauf von Autoreifen etwa können
Sie bereits einen passenden Servicepartner
vor Ort auswählen.
Foto: djd/ReifenDirekt.de/Holger Jacoby
(rgz). Sie stellen die einzige Verbindung zwischen Auto und Fahrbahn her und sollten sich daher stets in einem guten Zustand befinden: Autoreifen sind entscheidend für die Fahrsicherheit. Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um den Kauf von Autoreifen.

1. Wann muss ich neue Autoreifen kaufen?

Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Wie schnell Autoreifen verschleißen, hängt von der jährlichen Laufleistung, der Pflege und unter Umständen auch von der eigenen Fahrweise ab. Entscheidend ist dabei die Profiltiefe: Der Gesetzgeber schreibt einen Wechsel der Sommerreifen spätestens bei einem Wert von 1,6 Millimetern vor. Experten von Reifenherstellern und Automobilclubs hingegen empfehlen einen Wechsel bereits deutlich früher, bei gut drei Millimetern. Je mehr Profil, umso besser auch der Grip und die Haftung auf der Fahrbahn.

2. Welche Reifengröße kann ich für mein Auto kaufen?

Natürlich passt nicht jeder Reifen auf jedes Auto - oder ist gar nicht für das jeweilige Fahrzeug zugelassen. Entscheidend sind die Reifendimensionen. Diese Angaben finden Sie entweder auf den Seitenwänden der alten Reifen oder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, besser bekannt unter der früheren Bezeichnung Kfz-Schein. Hier finden Sie Angaben unter anderem zur Herstellernummer und zum Typschlüssel des Fahrzeugs, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

3. Wie finde ich passende Reifen für mein Auto?

Einen fälligen Reifenwechsel können Sie heute bequem vom Sofa aus vorbereiten. Onlineshops wie etwa ReifenDirekt.de bieten eine große Auswahl aller gängigen Reifenformate. Dabei haben Sie stets die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern und Preiskategorien, können Tests einsehen und sich umfassend informieren. Mit der Eingabe der benötigten Reifengröße oder noch einfacher der Auswahl Ihres Fahrzeugs können Sie eine Suche [https://www.reifendirekt.de/Advice/] starten. Die meisten Reifen sind direkt ab Lager verfügbar.

4. Die neuen Reifen selbst montieren oder montieren lassen?

Neue Reifen selbst aufzuziehen, bedeutet einen großen Kraftaufwand - und setzt vor allem auch Erfahrung und Know-how voraus. Deutlich bequemer ist es, die Reifen von einem Fachmann aufziehen zu lassen. Das spart Ihnen viel Zeit und gibt zugleich die Sicherheit, dass die neuen Reifen ab dem ersten Kilometer richtig montiert sind. Beim Onlinekauf können Sie diese Möglichkeit direkt mit auswählen, bei über 9.000 Servicepartnern im gesamten Bundesgebiet. Die Betriebe vor Ort können Sie auch zu weiteren Fragen beraten.

5. Was muss ich bei der Reifenpflege beachten?

Profiltiefe und Reifenfülldruck - diese beiden Werte sollten Sie regelmäßig, etwa bei einem Stopp an der Tankstelle, kontrollieren. So erkennen Sie frühzeitig, wenn das Profil nachlässt und ein Reifenersatz fällig wird. Zudem ist es empfehlenswert, von Zeit zu Zeit die Seitenwände der Reifen auf feine Risse oder mögliche Beschädigungen, zum Beispiel nach einem Bordsteinkuss, zu kontrollieren. Hat eventuell ein größerer Stein oder ein Nagel die Lauffläche beschädigt? Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Freitag, 15. März 2024

Alles eine Frage des Profils

Das sollten Autofahrer bei der Wahl der passenden Reifen beachten

Reicht die Profiltiefe der Reifen noch aus? Das sollten
Autofahrer regelmäßig kontrollieren, ebenso wie den Fülldruck.
Wenn neue Reifen fällig werden, helfen Onlinetools bei der Suche.
Foto: djd/Delticom/Holger Jacoby
(djd). Mit steigenden Temperaturen beginnt wieder die Wechselsaison: Spätestens wenn der Nachtfrost endgültig verschwunden ist und das Thermometer dauerhaft mehr als sieben Grad Celsius anzeigt, wird es höchste Zeit, das Auto auf Sommerreifen umzurüsten. Falls sich der bisherige Reifensatz bereits der Verschleißgrenze nähert, ist dies gleichzeitig die beste Gelegenheit, für sicheren Ersatz zu sorgen. Denn ab einem Restprofil von drei Millimetern empfehlen Reifenhersteller und Automobilclubs einen Austausch - schon allein aus Gründen der Sicherheit. Nur welches Modell passt aufs eigene Auto, welche Reifen sind zugelassen, wie findet man passende Modelle? Verbraucher, die sich bei diesen Fragen unsicher sind, erhalten online schnell und einfach Antworten.

Durchblick im Zahlendschungel der Autoreifen

Viele Angaben braucht es im Grunde nicht, um eine Reifenvorauswahl zu treffen. "Entweder orientieren sich die Reifenbesitzer einfach an den Angaben auf den Seitenwänden der alten Reifen oder - das ist die sichere Methode - sie schauen in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 nach", erklärt Steffie Bastiaanse von ReifenDirekt.de. Das Papier, umgangssprachlich noch als Kfz-Schein bekannt, enthält Angaben unter anderem zur Herstellernummer und dem Typschlüssel, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen für das jeweilige Auto zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

Reifenwechsel vom Sofa aus

Mit diesen Angaben gut vorbereitet, können Autofahrer den Reifenwechsel etwa unter www.reifendirekt.de bequem vom heimischen Sofa aus vorbereiten. Dazu lässt sich einfach mit den Angaben zur Reifengröße in wenigen Sekunden eine Suche starten. Alternativ bietet der Shop auch die Möglichkeit, direkt über das eigene Fahrzeugmodell eine Vorauswahl zu treffen. Dazu wird der Autofahrer intuitiv mit einzelnen Fragen durch die Reifenselektion geführt. In beiden Fällen erhält er eine Ergebnisliste, kann Modelle von verschiedenen Reifenherstellern vergleichen und direkt bestellen. Wer sich dabei die Mühe des Reifenwechsels per Hand ersparen möchte, kann die Montage direkt bei über 9.000 Servicepartner im gesamten Bundesgebiet auswählen. Umso sicherer ist man dann im Frühjahr und Sommer unterwegs.

Samstag, 17. Februar 2024

Keine Chance für Marder

Ultraschall schützt tierfreundlich und effektiv vor Schäden am Auto

Besser vorsorgen, statt sich über durchgebissene Kabel
ärgern zu müssen: Mit Ultraschall lassen sich Marder
wirksam von Autos fernhalten.
Foto: djd/www.weidezaun.info

(djd). Wessen Auto schon einmal von einem Marder heimgesucht wurde, weiß, wie kostspielig solch ein Besuch werden kann. Die Restwärme des Motors und auch der Geruch von Artgenossen aus einem anderen Revier, in dem das Auto stand, zieht die Tiere förmlich an. Sie krabbeln von unten in den Motorraum und durchbohren dort mit ihren spitzen Zähnen Leitungen und deren Ummantelungen. An dieser Stelle ist es wichtig zu wissen, dass es ausschließlich Jägern erlaubt ist, diese Raubtiere zu verfolgen. Dies wird im Jagdrecht und Tierschutzgesetz geregelt. Um das eigene Grundstück und vor allem das geparkte Auto frei von Mardern zu halten, sind also tierfreundliche Lösungen gefragt. Ultraschallwellen etwa, die für das menschliche Ohr in der Regel nicht wahrnehmbar sind, vertreiben die Tiere effektiv, ohne ihnen dabei zu schaden.

Marderschutz für Garage, Carport und Haus

Aufgebissene Zündkabel, zerstörte Isolierungen oder zerbissene Antennenkabel, so sehen typische Schäden durch Marderbisse an geparkten Autos aus. Für eine effektive und gleichzeitig tierschutzgerechte Abhilfe sorgen Ultraschallvertreiber wie der "Voss.sonic 360". Aufgrund der flachen Bauweise lässt sich das Gerät ganz einfach unter oder über dem Auto platzieren. Dazu stellt der Fahrzeugbesitzer das angeschaltete Gerät ins Carport oder die Garage und fährt mit dem Auto darüber. Ebenso ist es möglich, das Gerät dauerhaft an der Carport-Decke zu befestigen. Falls sich ein Marder nähert, wird ein Ultraschallton ausgelöst, der den Schädling zuverlässig vertreibt. Unter www.weidezaun.info gibt es ausführliche Informationen und weitere Tipps zum Schutz vor Mardern.

Ultraschall unangenehm für Marder

Während die meisten Geräte einen Bereich von 90 bis 180 Grad abdecken, sorgt dieser Marderschreck für eine umfassende 360-Grad-Erfassung und -Beschallung. Nach dem Aufstellen und Einschalten müssen sich die Bewohner um nichts mehr kümmern. Ein Infrarot-Sensor registriert, wenn sich ein Tier nähert und löst daraufhin einen Ultraschall-Warnton aus. Das menschliche Ohr kann das Geräusch nur in seltenen Fällen wahrnehmen. Der Marder hingegen hört die Ultraschalltöne umso deutlicher und wird dadurch verunsichert. Schnell sucht der Vierbeiner das Weite.

Montag, 22. Januar 2024

Über die Alpen in den Frühling

Bei der Fahrt in den Süden können Winterreifen noch sehr nützlich sein

Wer sich auf den Weg gen Süden über die Alpen macht,
muss bis in den frühen Sommer hinein mit Schnee
auf Passstraßen rechnen und sollte entsprechende
Reifen auf seinem Fahrzeug haben.
Foto: djd/Continental Reifen/PantherMedia/Krasnevsky
(djd). Wenn die Sonne langsam wieder aus dem Winterschlaf erwacht, möchten viele Deutsche dem hierzulande dann noch häufig anzutreffenden Schmuddelwetter entfliehen. Südlich der Alpen beginnt das Frühjahr schon zeitiger, wärmere Temperaturen locken in mediterrane Gefilde. Bei der Planung einer Autoreise in die Länder jenseits der Alpen sollte man sich von aufkommenden Frühlingsgefühlen aber nicht dazu verleiten lassen, zu früh von Winter- auf Sommerreifen umzusteigen. Denn in höheren Gebirgslagen und auf den Pässen gen Süden muss bis in den Frühsommer hinein mit Schneefällen und Temperaturen unter null Grad gerechnet werden.

Passt das Restprofil noch für die Alpenüberquerung?

"An die Faustregel Oktober bis Ostern sollte man sich auch in diesem Jahr halten, obwohl der Feiertag dieses Jahr mit dem 21. April spät im Kalender steht", rät Klaus Engelhart, Pressesprecher bei Continental. In den Alpen kann es auch danach noch schneien - wer dann auf Sommerreifen unterwegs ist, geht ein Risiko ein. Hinzu kommt, dass in vielen Alpenländern saftige Bußgelder drohen, wenn man bei winterlichen Straßenverhältnissen mit der falschen Bereifung erwischt wird.
Engelhart zufolge spielen nicht nur die richtigen Reifen, sondern auch das Restprofil eine wichtige Rolle. Denn in Österreich beispielsweise muss es noch mindestens 4 Millimeter betragen, während sich der Gesetzgeber in Deutschland mit 1,6 Millimetern Restprofiltiefe zufrieden gibt. "Das ist eigentlich zu wenig", konstatiert der Reifenexperte. Denn unter 4 Millimetern ließen die Sicherheitseigenschaften auf winterlicher Fahrbahn bereits deutlich nach. Unter www.continental-reifen.de gibt es weitere Tipps und Informationen zum Thema Winterreifen.

Neuer Reifensatz kann sich noch lohnen

Es kann sich also lohnen, noch in der laufenden Wintersaison einen neuen Reifensatz zu kaufen, auch wenn er nur noch ein paar Wochen weiter auf dem Fahrzeug bleibt. "Das Geld ist ja nicht verschenkt", betont Klaus Engelhart. Wenn das Saisonende näher rückt, könne man manchmal auch Schnäppchen machen. "Und der nächste Winter kommt bestimmt", so Engelhart.

Freitag, 15. Dezember 2023

Mobilität hat ihren Preis

Die Kosten fürs Auto im Blick behalten und Sparpotenziale nutzen
Das Auto ist für Berufspendler ebenso unverzichtbar wie
für Familien. Es gibt allerdings verschiedene
Möglichkeiten, die hohen Fixkosten rund um die Mobilität zu senken.
Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag
(djd). Das Auto ist noch immer der Bundesbürger liebstes Kind. Und ein kostspieliges obendrein: Durchschnittlich 15 Prozent der Konsumausgaben gehen allein für die Mobilität drauf, berichtet der Beratungsdienst Geld und Haushalt. Das belastet etwa die Haushaltskasse von Familien und Berufspendlern. Sie sind häufig auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen - in ländlichen Regionen noch mehr als in Ballungsräumen, wo der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) meist deutlich besser ausgebaut ist. Dennoch kann jeder Bürger schon mit einfachen Maßnahmen seine Mobilitätsausgaben reduzieren. Sparpotenziale gibt es vor allem dann, wenn man sich Verkehrsmittel mit anderen teilt.

Ein Auto ist meist viel teurer als gedacht

Das moderne Freizeitverhalten und weitere Wege vom Wohnort zur Arbeitsstelle haben dazu geführt, dass sich die Mobilität der Bundesbürger grundlegend verändert hat: Legte 1950 jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr nur etwa 1.000 Kilometer zurück, sind es heute mehr als 15.000 Kilometer - die meisten davon mit dem Auto. Viele unterschätzen jedoch die damit verbundenen Kosten, die sich selbst bei einem Kleinwagen auf durchschnittlich 350 Euro pro Monat addieren können. Den größten Anteil daran hat der Wertverlust, gefolgt von Ausgaben für Kraftstoff, Öl, Steuer, Versicherung und Verschleiß. Bei Gebrauchtwagen ist der Wertverlust zwar geringer, dafür ist unter Umständen aber mit höheren Reparaturkosten zu rechnen. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, im Alltag beim Autofahren zu sparen, etwa mit einer angepassten Fahrweise. Automobilclubs beispielsweise bieten dazu spezielle Sparfahrtrainings an. Wenn möglich, kann man einfach auch häufiger auf Bus und Bahn oder aufs eigene Fahrrad umsteigen. Ausführliche Tipps zum einfachen Sparen im Alltag und zum planvollen Umgang mit Geld gibt es unter www.geld-und-haushalt.de im Bereich "Finanzwissen" in der Kategorie "Besser haushalten".

Carsharing: Günstiger ist es, das Auto mit anderen zu teilen

Die Fixkosten für das Auto fallen auch dann an, wenn das Auto nicht benutzt wird - und das ist die meiste Zeit des Tages. Beim Carsharing hingegen zahlen Verbraucher nur dann, wenn sie auch tatsächlich einen fahrbaren Untersatz benötigen. Sie haben nur für die benutzte Zeit und die gefahrenen Kilometer einen bestimmten Obolus zu entrichten, Versicherung, Reparaturen und weitere Nebenkosten sind bereits einkalkuliert. Für Wenigfahrer kann das eine lohnende Alternative zum eigenen Auto sein. Auch Fahrgemeinschaften etwa zur Arbeitsstelle helfen, die laufenden Kosten zu reduzieren. Ein angenehmer Zusatzeffekt: Durch weniger Autos im Berufsverkehr könnte auch so mancher Stau kürzer ausfallen.

Donnerstag, 16. November 2023

Mein Auto - mein individuelles Design

Spezielle Folien ermöglichen eine neue Farbgebung auf Zeit
Eine neue Außenhaut fürs Auto: Spezialfolierungen ermöglichen
einen flexiblen und kostengünstigen Farbwechsel -
etwa im angesagten matten Look.
Foto: djd/3M
(djd). Einfach nur ein fahrender Untersatz oder doch viel mehr? Das Auto bleibt das Lieblingskind der Deutschen. Jedes Ausstattungsdetail wird individuell konfiguriert, und am liebsten wäre vielen ein Fahrzeuglook, der sich auf den ersten Blick von der Masse abhebt. Viele Autofahrer wünschen sich ein besonderes Design für die Außenhaut ihres Fahrzeugs. Besonders im Trend liegt aktuell eine matte und damit edel wirkende Optik. Allerdings: Geschmäcker können sich mit der Zeit auch ändern, und spätestens beim Wiederverkauf müsste das Auto womöglich erneut in die Lackiererei. Deutlich flexibler und kostengünstiger als mit Lack lässt sich eine individuelle Optik auf Zeit mit speziellen Autofolierungen erzielen.

Ein Wrap fürs Auto

Bei Taxen und auch Behördenfahrzeugen ist es seit Jahren üblich, die gewünschte Farbgebung nicht mehr per Speziallack, sondern einfach mit einer langlebigen und widerstandsfähigen Autofolierung aufzutragen - das geht schneller und ist deutlich preisgünstiger als eine Komplettlackierung. Und auch Privatkunden entdecken zunehmend die Möglichkeiten für sich. Deutschlandweit gibt es rund 800 sogenannte Car-Wrapper, Tendenz weiter steigend. Einige von ihnen haben als Fahrzeug-Verschönerer längst Kultstatus erlangt und verfügen über eine feste Fangemeinde. In Sachen Kreativität lassen die Autofolierungen alle Freiheiten, ganz gleich ob uni oder metallic, mit matten, glänzenden oder strukturierten Oberflächen. Selbst kreierte Designs lassen sich per Digitaldruck auf eine spezielle Folie aufbringen und anschließend verkleben. Gefällt das Design später nicht mehr, wird die Folie vom Verarbeiter rückstandsfrei wieder entfernt. Der Lack bleibt dabei unbeschadet, weshalb meist von einem höheren Wiederverkaufswert auszugehen ist.

Vor Lackschäden schützen

Grundsätzlich lassen sich alle Fahrzeugtypen folieren. Die Folienschicht kann dabei kleine Lackschäden kaschieren sowie neue, etwa durch Steinschlag, verhindern. Kleine Luftbläschen unmittelbar nach dem Auftragen sind normal, da die Folie einige Tage braucht, um auszugasen - die Bläschen sollten mit der Zeit von selbst verschwinden. In jedem Fall gilt die Folie als kostengünstige Alternative zur Lackierung. Eine professionelle Vollfolierung für einen Kleinwagen ist ab etwa 1.500 Euro in örtlichen Betrieben möglich. Ein Tipp noch für interessierte Autobesitzer: Viele Car-Wrapper werden von Herstellern wie 3M speziell geschult und zertifiziert, derartige Qualitätsnachweise erleichtern die Auswahl eines kompetenten Ansprechpartners.

Freitag, 6. Oktober 2023

5 Tipps für einen pannenfreien Winter: Autobatterie, Ladegerät, Wintercheck und Co.



Auf eine streikende Batterie oder andere Autopannen im Winter
können die meisten wohl verzichten. Mit unseren Tipps kann man
Problemen mit der Technik vorbeugen.
Foto: djd/Robert Bosch GmbH/Getty
(djd). Winterzeit ist Pannenzeit. Frostige Temperaturen und Nässe stellen die Technik des Autos auf die Probe. Verantwortlich für ein streikendes Auto ist oft genug die Batterie. Wir geben Tipps, wie Sie Problemen mit der Autobatterie vorbeugen und was Sie bei einer Panne tun können.

1. Ladegerät für die Batterie gehört zur Winterausstattung dazu

Ein Ladegerät für die Autobatterie sollte am besten stets im Kofferraum griffbereit sein, gerade bei längeren Fahrten oder im Winterurlaub. Die Geräte sind heute so kompakt und leicht, dass sie im Gepäckfach nicht stören. Auch Warndreieck, Verbandskasten und Warnwesten sollten vorhanden und in gutem Zustand sein. Noch ein Tipp für lange Fahrten im Winter: Packen Sie stets eine warme Decke und heißen Tee ein - so sind Sie auf mögliche Zwangspausen durch einen Stau oder eine Autopanne vorbereitet.

2. Mit einem Wintercheck möglichen Pannen vorbeugen

Am besten, es kommt erst gar nicht zu einer Panne. Vorbeugung ist auch die halbe Miete - etwa mit einem Wintercheck, wie ihn viele Fachwerkstätten anbieten. Der Profi kann drohende Defekte an der Technik, zum Beispiel eine altersschwache Autobatterie, frühzeitig erkennen und für Abhilfe sorgen, bevor Sie unterwegs liegenbleiben. Zum Wintercheck sollte stets auch die Überprüfung der Reifen, Bremsen, der Beleuchtung und der Flüssigkeitsstände im Fahrzeug gehören.

3. Was tun, wenn die Autobatterie streikt?

Defekte Autobatterien sind gerade nach Frostnächten an der Tagesordnung. Laut der ADAC-Pannenstatistik handelt es sich bei jeder dritten Panne um eine defekte oder entladene Batterie. In diesem Fall gibt es drei Möglichkeiten:
- Wenn die Batterie nur entladen, aber noch benutzbar ist, können Sie den Energiespender mit einem mobilen Ladegerät wieder zum Leben erwecken.
- Eine Alternative ist das Überbrücken der Batterie mit einem zweiten Fahrzeug.
- Falls die Batterie bereits altersschwach ist oder nachhaltig Schaden genommen hat, etwa durch eine Tiefenentladung, hilft nur noch ein Austausch - entweder durch die mobilen Pannenhelfer oder in der nächsten Werkstatt.

4. Welches Ladegerät eignet sich für meine Autobatterie?

Das hängt naturgemäß davon ab, welcher Batterietyp in Ihrem Auto verbaut ist. Am häufigsten sind Bleiakkumulatoren, die auch als Blei-Säure-Akku bekannt sind. Eine Weiterentwicklung ist die sogenannte AGM-Batterie. Daneben, aber deutlich seltener, gibt es auch Gelbatterien, bei denen die Säure nicht flüssig, sondern in einem Gel gebunden ist. Kompakte Ladegeräte wie das Modell C3 von Bosch etwa sind für alle gängigen Batterien geeignet. Es lädt nicht nur Autobatterien, sondern zum Beispiel auch Motorräder, Caravan-Batterien und mehr. Mehr Tipps dazu gibt es auch bei einem Batterieservice in der Werkstatt oder gleich auf der Bosch Car Service-Webseite [https://www.boschcarservice.com/de/de/werkstattleistungen/elektronik_service/batterie_service/batterie-service]. Hier ist auch eine Online-Terminvereinbarung möglich.

5. Die richtige Fahrweise verlängert die Lebensdauer der Autobatterie

Mit diesen Tipps können Sie dafür sorgen, dass Ihre Autobatterie möglichst lange intakt bleibt:
- Tiefentladung, etwa durch eine eingeschaltete Fahrzeugbeleuchtung, vermeiden
- beim Starten immer die Kupplung durchdrücken
- Stromverbraucher wie Radio, Klimaanlage und Heizung vor dem Starten ausschalten
- nach längerem Stillstand die Batterie ausbauen und ans Ladegerät anschließen

Sonntag, 10. September 2023

Alles eine Frage des Profils

Das sollten Autofahrer bei der Wahl der passenden Reifen beachten
Reicht die Profiltiefe der Reifen noch aus? Das sollten
Autofahrer regelmäßig kontrollieren, ebenso wie den Fülldruck.
Wenn neue Reifen fällig werden, helfen Onlinetools bei der Suche.
Foto: djd/Delticom/Holger Jacoby
(djd). Mit steigenden Temperaturen beginnt wieder die Wechselsaison: Spätestens wenn der Nachtfrost endgültig verschwunden ist und das Thermometer dauerhaft mehr als sieben Grad Celsius anzeigt, wird es höchste Zeit, das Auto auf Sommerreifen umzurüsten. Falls sich der bisherige Reifensatz bereits der Verschleißgrenze nähert, ist dies gleichzeitig die beste Gelegenheit, für sicheren Ersatz zu sorgen. Denn ab einem Restprofil von drei Millimetern empfehlen Reifenhersteller und Automobilclubs einen Austausch - schon allein aus Gründen der Sicherheit. Nur welches Modell passt aufs eigene Auto, welche Reifen sind zugelassen, wie findet man passende Modelle? Verbraucher, die sich bei diesen Fragen unsicher sind, erhalten online schnell und einfach Antworten.

Durchblick im Zahlendschungel der Autoreifen

Viele Angaben braucht es im Grunde nicht, um eine Reifenvorauswahl zu treffen. "Entweder orientieren sich die Reifenbesitzer einfach an den Angaben auf den Seitenwänden der alten Reifen oder - das ist die sichere Methode - sie schauen in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 nach", erklärt Steffie Bastiaanse von ReifenDirekt.de. Das Papier, umgangssprachlich noch als Kfz-Schein bekannt, enthält Angaben unter anderem zur Herstellernummer und dem Typschlüssel, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen für das jeweilige Auto zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

Reifenwechsel vom Sofa aus

Mit diesen Angaben gut vorbereitet, können Autofahrer den Reifenwechsel etwa unter www.reifendirekt.de bequem vom heimischen Sofa aus vorbereiten. Dazu lässt sich einfach mit den Angaben zur Reifengröße in wenigen Sekunden eine Suche starten. Alternativ bietet der Shop auch die Möglichkeit, direkt über das eigene Fahrzeugmodell eine Vorauswahl zu treffen. Dazu wird der Autofahrer intuitiv mit einzelnen Fragen durch die Reifenselektion geführt. In beiden Fällen erhält er eine Ergebnisliste, kann Modelle von verschiedenen Reifenherstellern vergleichen und direkt bestellen. Wer sich dabei die Mühe des Reifenwechsels per Hand ersparen möchte, kann die Montage direkt bei über 9.000 Servicepartner im gesamten Bundesgebiet auswählen. Umso sicherer ist man dann im Frühjahr und Sommer unterwegs.

Sonntag, 27. August 2023

5 häufige Fragen zum Autoreifenkauf












Das Aufziehen neuer Reifen gehört in Profihände.
Beim Onlinekauf von Autoreifen etwa können Sie
bereits einen passenden Servicepartner vor Ort auswählen.
Foto: djd/ReifenDirekt.de/Holger Jacoby
(rgz). Sie stellen die einzige Verbindung zwischen Auto und Fahrbahn her und sollten sich daher stets in einem guten Zustand befinden: Autoreifen sind entscheidend für die Fahrsicherheit. Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um den Kauf von Autoreifen.

1. Wann muss ich neue Autoreifen kaufen?

Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Wie schnell Autoreifen verschleißen, hängt von der jährlichen Laufleistung, der Pflege und unter Umständen auch von der eigenen Fahrweise ab. Entscheidend ist dabei die Profiltiefe: Der Gesetzgeber schreibt einen Wechsel der Sommerreifen spätestens bei einem Wert von 1,6 Millimetern vor. Experten von Reifenherstellern und Automobilclubs hingegen empfehlen einen Wechsel bereits deutlich früher, bei gut drei Millimetern. Je mehr Profil, umso besser auch der Grip und die Haftung auf der Fahrbahn.

2. Welche Reifengröße kann ich für mein Auto kaufen?

Natürlich passt nicht jeder Reifen auf jedes Auto - oder ist gar nicht für das jeweilige Fahrzeug zugelassen. Entscheidend sind die Reifendimensionen. Diese Angaben finden Sie entweder auf den Seitenwänden der alten Reifen oder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, besser bekannt unter der früheren Bezeichnung Kfz-Schein. Hier finden Sie Angaben unter anderem zur Herstellernummer und zum Typschlüssel des Fahrzeugs, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

3. Wie finde ich passende Reifen für mein Auto?

Einen fälligen Reifenwechsel können Sie heute bequem vom Sofa aus vorbereiten. Onlineshops wie etwa ReifenDirekt.de bieten eine große Auswahl aller gängigen Reifenformate. Dabei haben Sie stets die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern und Preiskategorien, können Tests einsehen und sich umfassend informieren. Mit der Eingabe der benötigten Reifengröße oder noch einfacher der Auswahl Ihres Fahrzeugs können Sie eine Suche [https://www.reifendirekt.de/Advice/] starten. Die meisten Reifen sind direkt ab Lager verfügbar.

4. Die neuen Reifen selbst montieren oder montieren lassen?

Neue Reifen selbst aufzuziehen, bedeutet einen großen Kraftaufwand - und setzt vor allem auch Erfahrung und Know-how voraus. Deutlich bequemer ist es, die Reifen von einem Fachmann aufziehen zu lassen. Das spart Ihnen viel Zeit und gibt zugleich die Sicherheit, dass die neuen Reifen ab dem ersten Kilometer richtig montiert sind. Beim Onlinekauf können Sie diese Möglichkeit direkt mit auswählen, bei über 9.000 Servicepartnern im gesamten Bundesgebiet. Die Betriebe vor Ort können Sie auch zu weiteren Fragen beraten.

5. Was muss ich bei der Reifenpflege beachten?

Profiltiefe und Reifenfülldruck - diese beiden Werte sollten Sie regelmäßig, etwa bei einem Stopp an der Tankstelle, kontrollieren. So erkennen Sie frühzeitig, wenn das Profil nachlässt und ein Reifenersatz fällig wird. Zudem ist es empfehlenswert, von Zeit zu Zeit die Seitenwände der Reifen auf feine Risse oder mögliche Beschädigungen, zum Beispiel nach einem Bordsteinkuss, zu kontrollieren. Hat eventuell ein größerer Stein oder ein Nagel die Lauffläche beschädigt? Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.