Freitag, 20. September 2024

Sonne im Tank

Elektroautos unter einem Carport mit Solarzellen umweltfreundlich aufladen

Stellplatz und Elektrotankstelle in einem: Carportdächer
mit integrierten Solarzellen bieten einen doppelten Nutzen.
Foto: djd/www.solarcarporte.de
(djd). Elektroautos kommen in Deutschland zunehmend in Fahrt. Mit 63.300 zugelassenen Stromern wurde in 2019 ein neuer Rekordwert erzielt, berichtet das Kraftfahrtbundesamt. Das steigende Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz dürfte bei dieser Entwicklung ebenso eine Rolle spielen wie die Zuschüsse für den Kauf eines E-Autos. Seit Jahresbeginn 2020 zahlt der Staat nochmals mehr Geld: 6.000 Euro beträgt der Zuschuss bei einem Listenpreis des Neuwagens bis 40.000 Euro, darüber gibt es immerhin noch 5.000 Euro. Vor dem Kauf ist allerdings eine grundlegende Frage zu beantworten: Wo kann das E-Auto unkompliziert und sicher aufgeladen werden? Praktisch ist das Aufladen über Nacht, etwa unter dem heimischen Carport.

Ökostrom direkt vom Dach

Wirklich emissionsfrei und umweltfreundlich ist der alternative Antrieb nur, wenn die Energie zum Aufladen der Batterie aus erneuerbaren Quellen stammt. Gute Möglichkeiten dafür bietet heutige Solartechnik, sie arbeitet zuverlässig und effizient. Besonders kostengünstig ist es, die Sonnenenergie selbst zu produzieren, etwa indem man das Carportdach mit Solarzellen als privates Mini-Kraftwerk nutzt. Auf diese Weise amortisiert sich der neue Carport mit der Zeit von ganz alleine. Die Systemlösungen zum Beispiel der Solarterrassen & Carportwerk GmbH beinhalten alle dafür notwendigen Komponenten für den Aufbau und Betrieb. Die solide Konstruktion entweder aus Holz oder Aluminium sorgt für hohe Stabilität und Langlebigkeit. Größe, Farbe und Design des neuen Carports lassen sich individuell passend auswählen.

Auftanken an der eigenen E-Tankstelle

Für umweltfreundlichen Solarstrom sorgen die Kollektoren nicht nur bei strahlendem Sonnenschein. Auch an bewölkten Tagen reicht das Tageslicht zur Energieproduktion aus. Empfehlenswert ist ein Energiespeicher, um den selbst gewonnenen Ökostrom tagsüber zu sammeln und nachts dann zum Auftanken des Elektroautos zu nutzen. Dafür ist zusätzlich eine sogenannte Wallbox notwendig, an die das Fahrzeug angeschlossen wird. Unter www.solarcarporte.de gibt es mehr Informationen, eine Kontaktmöglichkeit und einen Online-Konfigurator für die individuelle Planung des Carports. Die Dachkonstruktion ist nicht nur für den Autostellplatz geeignet, auch Terrassenflächen lassen sich mit Solardächern neu gestalten. Somit erhält das Freiluftwohnzimmer einen stabilen Wetterschutz sowie Schattenspender und wird gleichzeitig zur Quelle für klimaneutrale Energie.

Montag, 12. August 2024

Augen auf beim Reifenkauf

Sicher unterwegs mit jahreszeitlich angepasster Bereifung

Wer stets sicher unterwegs sein will, rollt auf
Sommerreifen durch die heiße Jahreszeit.
Foto: djd/Toyo Tire Deutschland
(djd). Von O bis O (Ostern bis Oktober) ist die Zeit für Sommerreifen, so eine bekannte Faustregel. Doch viele Autofahrer fragen sich: Brauche ich Sommerreifen wirklich noch? Was sollte beim Reifenkauf beachtet werden? Ob und wann ein Wechsel sinnvoll ist, verrät ein Blick auf so manche Mythen, die es rund um den Reifenwechsel gibt.

Mythos 1: Mit guten Winterreifen kann man durch den Sommer fahren

Untersuchungen zeigen, dass Winterreifen im Sommer häufig längere Bremswege haben. "Das liegt an der speziellen und weichen Gummimischung von Winterreifen", erklärt Mike Rignall, Marketing Manager von Toyo Tire Europe. Sommerreifen bieten hingegen beispielsweise bei Regen und hohen Asphalttemperaturen bessere Aquaplaning-Eigenschaften und mehr Fahrstabilität. Wer sicher unterwegs sein will, sollte dem Credo des Deutschen Verkehrssicherheitsrats folgen: "Winterreifen im Winter, Sommerreifen im Sommer."

Mythos 2: Es müssen immer Premium-Reifen sein

Aktuelle Reifentests wie der des Auto Club Europa (ACE) zeigen eindrücklich, dass auch Reifen aus dem mittleren Preissegment hervorragende Leistungen erbringen und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Wer sportlich in den Sommer einsteigen will, kann zum Beispiel unter www.toyo.de einen Blick auf den vom ACE als "empfehlenswert" beurteilten Toyo Tires Proxes Sport werfen.

Mythos 3: Die Sommerreifen vom letzten Jahr können ohne Probleme neu aufgezogen werden

Prüfen geht über Ausprobieren - und Unwissenheit birgt die größte Gefahr. Mike Rignall empfiehlt: "Reifen sollten vor jedem Wechsel auf ihre Einsatzfähigkeit geprüft werden." Die wichtigsten Kriterien seien dabei: Profiltiefe, Reifenalter und Schäden. "Die Experten im Fachhandel sind dafür die richtigen Ansprechpartner."

Mythos 4: Reifen sind doch sowieso alle gleich

Schwarz und rund: Auf den ersten Blick wirkt es so, als gäbe es keine großen Unterschiede zwischen den Reifen verschiedener Fabrikate. Umso mehr empfiehlt es sich, bei der Auswahl der Reifen achtsam vorzugehen und auf unabhängige Tests von Prüfgesellschaften oder Automobilklubs zu achten. Diese zeigen erhebliche Unterschiede bei den unterschiedlichen Leistungsmerkmalen auf und küren häufig auch einen Preis-Leistungssieger, der in der Regel eine gute Wahl ist.

Freitag, 19. Juli 2024

Was tun bei einem Unfall mit Mietwagen?

Ratgeber Recht: Beim Crash mit einem Leihwagen gibt es einige Besonderheiten

Wer mit dem Mietwagen in einen Unfall verwickelt
ist, sollte grundsätzlich die Polizei informieren,
danach die Mietwagengesellschaft und dann die
eigene Versicherung.
Foto: djd/Roland-Rechtsschutz-Versicherungs-AG/Paolese
- stock.adobe.com
(djd). Bei einem Unfall mit einem Mietwagen läuft zunächst vieles wie gewohnt: Die Unfallstelle muss abgesichert werden, gegebenenfalls ist Erste Hilfe zu leisten und falls nötig der Notruf zu alarmieren. Danach sollte die Polizei informiert werden, damit sie den Unfall aufnehmen kann. "Ansonsten kann man sich schnell dem Vorwurf der Verkehrsunfallflucht ausgesetzt sehen", warnt Roland-Partneranwalt Henning Meyersrenken von der Kölner Kanzlei Meyersrenken & Rheingantz. Das gelte im Falle eines Mietwagens im Übrigen auch für leichtere Unfälle wie etwa Parkschäden oder den Kontakt mit einer Laterne.

Im Anschluss ist die Autovermietung über den Unfall zu informieren, mit ihr wird das weitere Vorgehen besprochen. "Zudem sollte man zeitnah die eigene Versicherung kontaktieren", rät Meyersrenken. Tue man dies nicht, sei dies eine Obliegenheitspflichtverletzung, die im schlimmsten Fall zur Verweigerung der Schadensregulierung durch die Versicherung führe.

Haftpflicht auch bei Mietwagen vorgeschrieben

Für jedes Auto innerhalb Europas ist eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben, also auch für einen Mietwagen. Damit sind alle Schäden abgedeckt, die man mit dem Fahrzeug bei anderen Personen oder an Gegenständen verursacht. Diese Versicherung ist automatisch im Mietwagenangebot enthalten. Ist der Unfallgegner Schuld am Unfall, greift automatisch dessen Haftpflicht.
Für einen Leihwagen kann zusätzlich eine Kasko abgeschlossen werden. Bei einer Teilkasko sind nur Schäden versichert, die durch Außeneinwirkung am Leihwagen entstehen, etwa Diebstahl, Hagel oder Vandalismus. Mit einer Vollkaskoversicherung sind alle Schäden versichert, die durch einen Unfall am Leihwagen entstehen. Hier lässt sich eine Selbstbeteiligung festlegen.

Versicherung nicht doppelt abschließen

Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass eine Versicherung nicht doppelt abgeschlossen wird. Wer etwa den Leihwagen über ein Vergleichsportal gebucht und dabei bereits ein Versicherungspaket abgeschlossen hat, kann auf Zusatzversicherungen bei der Autovermietung verzichten. "Bei grob fahrlässigem Verhalten, also etwa bei betrunkenem Fahren, entfällt automatisch jeder Versicherungsschutz. Dies ist auch der Fall, wenn von einem vorsätzlichen Verhalten ausgegangen werden muss", erklärt Henning Meyersrenken. Zwar zahle die Haftpflicht zunächst den Schaden des Dritten, sie wird den Fahrer danach aber dafür in Regress nehmen." Für die vielen Carsharing-Angebote in Deutschland gibt es im Übrigen unterschiedliche Versicherungslösungen, unter www.roland-rechtsschutz.de/blog kann man sich über die Details informieren.

Sonntag, 23. Juni 2024

Automatisiertes Fahren: 3 Technologien für die exakte Lokalisierung

Wo bin ich gerade, wohin fahre ich? Ohne eine exakte Lokalisierung ist ein automatisiertes Fahren  nicht vorstellbar. Wir stellen 3 Technologien vor.

Beim automatisierten Fahren werden verschiedene
Technologien genutzt, um jederzeit eine exakte
Positionsbestimmung des Fahrzeugs zu ermöglichen.
Foto: djd/Bosch/Getty
(djd). Das Automobil der Zukunft fährt vollautomatisiert. Erprobungen befinden sich in vollem Gange, in wenigen Jahren wollen Hersteller die ersten komplett selbstfahrenden Fahrzeuge vorstellen. Wichtig für das automatisierte Fahren ist eine exakte Lokalisierung, für deren Realisierung verschiedene Technologien ineinandergreifen. "Nur die Kombination aus Hardware, Software und Services führt zu sicheren, automatisierten Fahren", sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Wir stellen drei wichtige Lokalisierungs-Technologien vor.

1. Straßensignatur: Umfeldsensorik zur Orientierung beim automatisierten Fahren

Um selbstständig und sicher fahren zu können, müssen automatisierte Fahrzeuge die Umgebung immer im Blick behalten. Die sogenannte Straßensignatur hilft bei der Lokalisierung von selbstfahrenden Autos. Dabei erfassen Video- und Radarsensoren des Autos unterwegs stationäre Merkmale auf und neben der Straße - zum Beispiel Spurmarkierungen, Verkehrsschilder und Leitplanken. Über ein Kommunikationsmodul im Auto gelangen die Informationen in die Cloud. Dort wird die sogenannte Straßensignatur, eine eigenständige Kartenebene, erstellt und laufend aktualisiert. Sie dient als Referenz zur Positionsbestimmung. Ein automatisiert fahrendes Auto erfasst seinerseits die Straßenmerkmale und vergleicht, ob die von ihm erkannten Verkehrsschilder oder Leitplanken mit den in der Karte hinterlegten übereinstimmen. Dies erlaubt es den Fahrzeugen, sich selbst dezimetergenau in der Fahrspur zu lokalisieren.

2. Positionsbestimmung per Satellit fürs automatisierte Fahren

Wichtige Daten liefern auch die Signale des Globalen Navigationssatellitensystems (GNSS), um die absolute Position eines automatisierten Autos zu ermitteln. Allerdings sind dabei gewisse Ungenauigkeiten zu beachten: GNSS-Satelliten fliegen in einer Entfernung von 25.000 Kilometern und mit einer Geschwindigkeit von 4.000 Metern pro Sekunde um die Erde. Ihre Signale werden durch Wolkenschichten verfälscht. Die Genauigkeit reicht zwar für heutige Navigationssysteme, aber nicht für das autonome Fahren. Mithilfe eines Korrekturservice, der unter anderem aus einem Netzwerk von exakt vermessenen Referenzstationen auf der Erde und einem Datenverarbeitungszentrum besteht, können die Ungenauigkeiten korrigiert werden.
Die GNSS-Positionssignale, Korrekturdaten, Informationen der Inertialsensorik und weiterer Sensoren sowie Software kommen im eigens entwickelten Bewegungs- und Positionssensor von Bosch [https://www.bosch-mobility-solutions.de/de/produkte-und-services/pkw-und-leichte-nutzfahrzeuge/automatisiertes-fahren/lokalisierung-für-das-automatisierte-fahren/] zusammen und ermöglichen die hochgenaue Positionsbestimmung, auf die ein automatisiertes Fahrzeug angewiesen ist.

3. Inertialsensorik

Die sogenannte Inertialsensorik - vergleichbar mit dem menschlichen Gleichgewichtsorgan - kommt zum Einsatz, wenn die Satellitenverbindung ausfällt, weil beispielsweise das Auto in einen Tunnel einfährt. So wie sich Menschen mit ihrem Tast- und Gleichgewichtssinn fortbewegen können, weiß die Sensorik ganz genau, wohin und wie schnell sich das Fahrzeug bewegt. In dieser Situation können die Drehraten- und Beschleunigungssensoren sowie die Signale der Raddrehzahlfühler und des Lenkwinkels einige Sekunden lang die Bewegungsrichtung weiterverfolgen. Ist die Satellitenverbindung länger unterbrochen, steht dem selbstfahrenden Auto die Straßensignatur zur Verfügung.

Sonntag, 12. Mai 2024

Verkehrsrecht & Automobilclubs: Nicht immer gilt die kostenlose Abschlepphilfe

Bei unzulässigem Verhalten verfällt das Angebot

Nicht immer übernimmt der Automobilclub
die Abschleppkosten.
Foto: dtd/thx
(dtd). Die kostenlose Abschlepphilfe gehört zu den beliebten Services, die Automobilclubs ihren Mitgliedern anbieten. Allerdings kann man sich nicht immer darauf verlassen. Vor allem dann nicht, wenn Alkohol im Spiel ist.

Unfälle können jederzeit und überall passieren. Sie sind immer ein Drama. Wer damit konfrontiert wird, freut sich üblicherweise über jede Dienstleistung, die ein Automobilclub für solche Fälle anbietet. Allerdings gelten diese nicht für jeden Fall - wie bei unerlaubtem Alkoholkonsum. Ein Beispiel dafür ist eine Entscheidung des Amtsgerichts München vom Februar 2016, das vom Deutschen Anwaltsverein publiziert wurde.

Was war geschehen? Ein Mitglied eines großen deutschen Automobilclubs hatte einige alkoholisierte Drinks zu viel getrunken und war mit 1,41 Promille im Blut zu schnell unterwegs. Er kam von der Fahrbahn ab und stieß mit einem parkenden Auto zusammen. Sein Auto wurde abgeschleppt. Zunächst reichte er die Kosten in Höhe von 246,76 Euro bei seiner Vollkaskoversicherung ein.

Als diese sich weigerte, für den Abschleppdienst aufzukommen, wandte er sich mit derselben Forderung an seinen Automobilclub. Als er auch hier ein "Nein" als Antwort bekam, ging er in die nächste Runde und erhob Klage. Seine Begründung: Er sei zuvor nicht von seinem Automobilclub über diese Einschränkung in der Dienstleistung informiert worden.

Das Amtsgericht München gab dem Automobilclub Recht. In diesem Fall hatte der Fahrer durch den übermäßigen Alkoholkonsum den Unfall verursacht und damit gegen seine Pflichten verstoßen. Gleichzeitig sei der Automobilclub dazu berechtigt, die Übernahme von Kosten seiner Mitglieder bei groß fahrlässigen und vorsätzlich herbeigeführten Unfällen auszuschließen. Es gäbe keinen Grund, die Einschränkung der Mitgliedschaftsbedingungen inhaltlich zu beanstanden. Wer Mitglied in einem Automobilclub wird, ist verpflichtet, sich über seine Rechte zu informieren.

Mittwoch, 17. April 2024

5 häufige Fragen zum Autoreifenkauf

Nicht jeder Reifen passt auf jedes Auto. Wir erklären, welche Daten und Informationen Sie benötigen, wenn Sie neue Autoreifen kaufen möchten.

Das Aufziehen neuer Reifen gehört in Profihände.
Beim Onlinekauf von Autoreifen etwa können
Sie bereits einen passenden Servicepartner
vor Ort auswählen.
Foto: djd/ReifenDirekt.de/Holger Jacoby
(rgz). Sie stellen die einzige Verbindung zwischen Auto und Fahrbahn her und sollten sich daher stets in einem guten Zustand befinden: Autoreifen sind entscheidend für die Fahrsicherheit. Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um den Kauf von Autoreifen.

1. Wann muss ich neue Autoreifen kaufen?

Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Wie schnell Autoreifen verschleißen, hängt von der jährlichen Laufleistung, der Pflege und unter Umständen auch von der eigenen Fahrweise ab. Entscheidend ist dabei die Profiltiefe: Der Gesetzgeber schreibt einen Wechsel der Sommerreifen spätestens bei einem Wert von 1,6 Millimetern vor. Experten von Reifenherstellern und Automobilclubs hingegen empfehlen einen Wechsel bereits deutlich früher, bei gut drei Millimetern. Je mehr Profil, umso besser auch der Grip und die Haftung auf der Fahrbahn.

2. Welche Reifengröße kann ich für mein Auto kaufen?

Natürlich passt nicht jeder Reifen auf jedes Auto - oder ist gar nicht für das jeweilige Fahrzeug zugelassen. Entscheidend sind die Reifendimensionen. Diese Angaben finden Sie entweder auf den Seitenwänden der alten Reifen oder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, besser bekannt unter der früheren Bezeichnung Kfz-Schein. Hier finden Sie Angaben unter anderem zur Herstellernummer und zum Typschlüssel des Fahrzeugs, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

3. Wie finde ich passende Reifen für mein Auto?

Einen fälligen Reifenwechsel können Sie heute bequem vom Sofa aus vorbereiten. Onlineshops wie etwa ReifenDirekt.de bieten eine große Auswahl aller gängigen Reifenformate. Dabei haben Sie stets die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern und Preiskategorien, können Tests einsehen und sich umfassend informieren. Mit der Eingabe der benötigten Reifengröße oder noch einfacher der Auswahl Ihres Fahrzeugs können Sie eine Suche [https://www.reifendirekt.de/Advice/] starten. Die meisten Reifen sind direkt ab Lager verfügbar.

4. Die neuen Reifen selbst montieren oder montieren lassen?

Neue Reifen selbst aufzuziehen, bedeutet einen großen Kraftaufwand - und setzt vor allem auch Erfahrung und Know-how voraus. Deutlich bequemer ist es, die Reifen von einem Fachmann aufziehen zu lassen. Das spart Ihnen viel Zeit und gibt zugleich die Sicherheit, dass die neuen Reifen ab dem ersten Kilometer richtig montiert sind. Beim Onlinekauf können Sie diese Möglichkeit direkt mit auswählen, bei über 9.000 Servicepartnern im gesamten Bundesgebiet. Die Betriebe vor Ort können Sie auch zu weiteren Fragen beraten.

5. Was muss ich bei der Reifenpflege beachten?

Profiltiefe und Reifenfülldruck - diese beiden Werte sollten Sie regelmäßig, etwa bei einem Stopp an der Tankstelle, kontrollieren. So erkennen Sie frühzeitig, wenn das Profil nachlässt und ein Reifenersatz fällig wird. Zudem ist es empfehlenswert, von Zeit zu Zeit die Seitenwände der Reifen auf feine Risse oder mögliche Beschädigungen, zum Beispiel nach einem Bordsteinkuss, zu kontrollieren. Hat eventuell ein größerer Stein oder ein Nagel die Lauffläche beschädigt? Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Freitag, 15. März 2024

Alles eine Frage des Profils

Das sollten Autofahrer bei der Wahl der passenden Reifen beachten

Reicht die Profiltiefe der Reifen noch aus? Das sollten
Autofahrer regelmäßig kontrollieren, ebenso wie den Fülldruck.
Wenn neue Reifen fällig werden, helfen Onlinetools bei der Suche.
Foto: djd/Delticom/Holger Jacoby
(djd). Mit steigenden Temperaturen beginnt wieder die Wechselsaison: Spätestens wenn der Nachtfrost endgültig verschwunden ist und das Thermometer dauerhaft mehr als sieben Grad Celsius anzeigt, wird es höchste Zeit, das Auto auf Sommerreifen umzurüsten. Falls sich der bisherige Reifensatz bereits der Verschleißgrenze nähert, ist dies gleichzeitig die beste Gelegenheit, für sicheren Ersatz zu sorgen. Denn ab einem Restprofil von drei Millimetern empfehlen Reifenhersteller und Automobilclubs einen Austausch - schon allein aus Gründen der Sicherheit. Nur welches Modell passt aufs eigene Auto, welche Reifen sind zugelassen, wie findet man passende Modelle? Verbraucher, die sich bei diesen Fragen unsicher sind, erhalten online schnell und einfach Antworten.

Durchblick im Zahlendschungel der Autoreifen

Viele Angaben braucht es im Grunde nicht, um eine Reifenvorauswahl zu treffen. "Entweder orientieren sich die Reifenbesitzer einfach an den Angaben auf den Seitenwänden der alten Reifen oder - das ist die sichere Methode - sie schauen in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 nach", erklärt Steffie Bastiaanse von ReifenDirekt.de. Das Papier, umgangssprachlich noch als Kfz-Schein bekannt, enthält Angaben unter anderem zur Herstellernummer und dem Typschlüssel, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen für das jeweilige Auto zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

Reifenwechsel vom Sofa aus

Mit diesen Angaben gut vorbereitet, können Autofahrer den Reifenwechsel etwa unter www.reifendirekt.de bequem vom heimischen Sofa aus vorbereiten. Dazu lässt sich einfach mit den Angaben zur Reifengröße in wenigen Sekunden eine Suche starten. Alternativ bietet der Shop auch die Möglichkeit, direkt über das eigene Fahrzeugmodell eine Vorauswahl zu treffen. Dazu wird der Autofahrer intuitiv mit einzelnen Fragen durch die Reifenselektion geführt. In beiden Fällen erhält er eine Ergebnisliste, kann Modelle von verschiedenen Reifenherstellern vergleichen und direkt bestellen. Wer sich dabei die Mühe des Reifenwechsels per Hand ersparen möchte, kann die Montage direkt bei über 9.000 Servicepartner im gesamten Bundesgebiet auswählen. Umso sicherer ist man dann im Frühjahr und Sommer unterwegs.