Dienstag, 20. Dezember 2022

Auf Herz und Nieren überprüfen

Urlaubs-Check fürs Auto - Reparaturkostenversicherung kann sinnvoll sein


Vor der großen Fahrt in den Urlaub sollte
man das Auto gründlich durchchecken lassen -
dann steht dem Ferienglück nichts mehr im Weg.
Foto: djd/GAV AG/estradaanton - stock.adobe.com
(djd). Sommerzeit ist Reisezeit - und die meisten deutschen Familien machen sich nach wie vor mit dem eigenen Pkw auf den Weg in den Urlaub. Vor der großen Fahrt sollte man den motorisierten Urlaubsbegleiter allerdings noch einmal auf Herz und Nieren prüfen lassen. Ansonsten kann es sein, dass aufgrund von Mängeln die Reise in die Ferien ungeplant unterbrochen werden muss. Checks vor dem Urlaub werden von den meisten Werkstätten in Deutschland angeboten. Dabei überprüfen die Fachleute wichtige Fahrzeugkomponenten, Flüssigkeitsstände oder mögliche Leckagen optisch.

Reparaturkostenversicherung kann nützlich sein

Wird in der Werkstatt ein Schaden festgestellt, sind Sachmängelhaftung oder Garantie in der Regel Fehlanzeige, wenn die Fahrzeuge schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben oder falls sie von Privat gekauft wurden. Eine Reparaturkostenversicherung wie die von der German Assistance kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung zu Haftpflicht und Kasko sein - und das Beste ist, sie kann jederzeit abgeschlossen werden. Sie übernimmt je nach Tarif einen Großteil der anfallenden Kosten für die Reparatur des Autos nach einem technischen Defekt. Mehr Informationen gibt es unter www.repair-relax.de. Vor allem aber überprüfen die Kfz-Experten des Versicherers den Kostenvoranschlag der Werkstatt auf Herz und Nieren - es wird penibel gecheckt, ob etwa die entsprechenden Arbeitswerte auch wirklich eingehalten wurden. Oftmals muss die Rechnung revidiert werden - auch zum Nutzen des Halters, dessen Selbstbeteiligung unter Umständen erheblich sinken kann.

Das kann zu Reparaturen führen

Diese Autoteile beispielsweise können unter Umständen mangelhaft sein und Reparaturen verursachen (Auswahl):

- Ein defekter Kältemittelkompressor kann eine Klimaanlage an heißen Tagen funktionsuntüchtig machen.

- Eine volle Kühlleistung kann nur mit einer korrekt befüllten Klimaanlage erreicht werden - diese verliert aber jährlich bis zu zehn Prozent an Kältemittel und Ölen.

- Eine schwitzende Zylinderkopfdichtung kann bei einem voll beladenen Auto zu einer Überhitzung des Kühlsystems führen.

- Eine mangelhafte Bremsflüssigkeit kann bei hoher Beanspruchung nicht nur zu einem Komplettausfall führen, sondern aufgrund erhöhter Wasseranteile kostspielige Bremskomponenten wie die ABS-Hydraulikeinheit zerstören.

- Verstopfte Kühlerwaben, undichte Wasserpumpen oder auch fehlerhafte Kühlmittelthermostate sind immer wieder Verursacher für Temperaturanstiege im Kühlsystem.

- Bei einem erhöhten Radlagerspiel oder einer defekten Achsmanschette kommt es meist zu teuren Reparaturen.

- Der Zahnriemen ist vermutlich defekt, wenn eine Spann- oder Umlenkrolle bereits leichte Laufgeräusche macht.

Freitag, 11. November 2022

Elektronische Parkhelfer stark gefragt

Fahrerassistenzsysteme für das Auto befinden sich weiter auf dem Vormarsch

Fahrerassistenzsysteme für das Einparken
sind besonders stark gefragt.
Foto: djd/Bosch
(djd). Wer heutzutage in Deutschland oder Europa einen Neuwagen kauft, legt großen Wert auf elektronische Helfer. Vor allem Park- und Spurassistenzsysteme sowie Notbremssysteme werden immer beliebter. Zwei von drei der 2016 in Deutschland neu zugelassenen Pkw (62 Prozent) verfügen bereits über einen Parkassistenten - angefangen bei Parkpiepsern bis hin zu automatischen Parkassistenten, die das Rangieren komplett übernehmen. Auf Rang zwei der Beliebtheitsskala liegen automatische Notbremssysteme, die den Fahrer warnen oder ein Auto zur Not bis zum Stillstand abbremsen. Mehr als jeder dritte Neuwagen (38 Prozent) kann auf diese Weise dem Fahrer helfen, Unfälle zu vermeiden. Bei über einem Viertel dieser Fahrzeuge ist das Notbremssystem sogar serienmäßig an Bord. Auf Platz drei rangiert die Fahrermüdigkeitserkennung - sie ist in 37 Prozent aller Neu-Pkw 2016 vorhanden. Zu diesen Resultaten kommt eine Bosch-Auswertung auf Basis der Neuzulassungsstatistik von 2016 und IHS Markit-Daten.

Spurassistenz mit größtem Wachstum

Die elektronischen Helfer, die das Autofahren sicherer und komfortabler machen, sind damit in wenigen Jahren schon fast zum Standard in Neuwagen geworden. "Fahrerassistenzsysteme werden bald so selbstverständlich zur Ausstattung von Autos gehören wie Radio und ESP", sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Interessant dabei: Den größten Zuwachs verzeichnen aktuell Spurassistenzsysteme. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie 2016 in doppelt so vielen Neuwagen an Bord. Interessant auch die Entwicklung des Abstandstempomaten ACC: 2013 gerade in vier Prozent der neuzugelassenen Autos in Deutschland enthalten, steckt die Funktion 2016 bereits in fast jedem fünften Neuwagen (19 Prozent).

Das Autofahren sicherer machen

Fahrerassistenzsysteme unterstützen Autofahrer in unübersichtlichen oder kritischen Verkehrssituationen - ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit auf der Straße. So könnten bis zu 72 Prozent aller Auffahrunfälle mit Personenschaden allein in Deutschland vermieden werden, wenn alle Fahrzeuge ein Notbremssystem an Bord hätten. Die technische Entwicklung geht derweil immer weiter in Richtung des automatisierten Fahrens. Die Auswertung zeigt, dass mit dem Stauassistenten inzwischen auch die erste teilautomatisierte Funktion am Markt angekommen ist. Im Stau folgt das Auto damit automatisch dem Vordermann, übernimmt das Anfahren und Beschleunigen ebenso wie das Bremsen und Lenken innerhalb der eigenen Fahrspur. Von den in Deutschland mit ACC ausgestatteten Neuwagen hat fast die Hälfte auch die Funktion des Stauassistenten an Bord. Das sind neun Prozent aller neu zugelassenen Pkw.

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Nicht jede Reparaturmethode ist erlaubt

Ratgeber zum Thema Alufelgen-Aufbereitung


Bei der Werkstattwahl sollte man vorsichtig sein -
es gibt klare Vorgaben, wann und wie Alufelgen
aufbereitet werden dürfen.
Foto: djd/Cartec
(djd). Der Markt mit Leichtmetallrädern boomt - inzwischen hat fast jedes neu zugelassene Auto Alufelgen drauf. Diese gibt es in vielen ausgefallenen Designs, vor allem die glanzgedrehten Modelle sind beliebt. Ärgerlich wird es allerdings, wenn die schicken Räder durch Bordsteinrempler oder Korrosion beschädigt sind. Bei Leasingfahrzeugen etwa wird die beschädigte Alufelge durch ein Neuteil ersetzt - und das kostet richtig Geld. Außerdem steht die HU-Plakette auf dem Spiel, da aus oberflächlich harmlos aussehenden Kerben Risse mit fatalen Folgen für die Fahrsicherheit entstehen können. So groß wie der Alufelgen-Markt ist daher auch das Reparaturangebot.

Vorsicht bei der Werkstattwahl

Allerdings sollte man bei der Werkstattwahl und Aufbereitungsvariante vorsichtig sein. Denn es gibt klare Vorgaben, wann und wie Alufelgen repariert werden dürfen und wann nicht. So sind beispielsweise Wärmeeinbringung und Auftragsschweißvorgänge jeder Art sowie Materialrückverformungen unzulässig. Des Weiteren dürfen Felgen mit Rissbildung sowie mit Kratzer oder Kerben mit mehr als einem Millimeter Tiefe im Grundmetall nicht aufbereitet werden. Die sogenannten spanabhebenden Verfahren durch CNC-Maschinen stellen bei der Aufbereitung von glanzgedrehten Alufelgen ebenfalls ein immenses Risiko dar. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass Felgen nach so einer "Behandlung" zwar vorübergehend gefahren werden können und auch optisch neuwertig aussehen. Allerdings können beim Fahrbetrieb so hohe Spannungen auftreten, dass die Felgen nach der Hälfte der Lebensdauer zerbrechen können. Deshalb haben namhafte Autohersteller nach Informationen des Smart-Repair-Spezialisten Cartec dieses Verfahren in internen Papieren aus Sicherheitsgründen für unzulässig erklärt.

Auf der sicheren Seite

Da Felgen absolute Sicherheitsbauteile sind, müssen bei der Aufbereitung bestimmte Richtlinien eingehalten werden. Eine sichere sowie professionelle Felgenaufbereitung gewährleisten beispielsweise Fachbetriebe, die mit dem TÜV-zertifizierten "WheelDoctor" von Cartec arbeiten. Mit der Spezialmaschine werden die Beschädigungen im zulässigen Rahmen mittels Rotationsschleifverfahren beseitigt. Glanzgedrehte Alufelgen erhalten durch die spezielle Strukturpad-Technik, die kein spanabhebendes Verfahren darstellt, wieder ihre edle Drehriefenstruktur. Nach der fachgerechten Aufbereitung im Fachbetrieb sieht die Felge wie neu aus - und die Fahrsicherheit ist durch die Beseitigung der Kerbwirkung auch wieder hergestellt. Mehr Informationen zum Verfahren gibt es unter www.clever-reparieren.de, Adressen der rund 600 zertifizierten Partner-Werkstätten unter www.smartrepair-verzeichnis.de.

Samstag, 24. September 2022

Blitzeis: Tödliche Gefahr aus dem Nichts

Was Autofahrer über das riskante Phänomen wissen sollten
Waldstrecken und Brücken zählen zu
den gefährlichsten Stellen für Blitzeis.
Foto: dtd/thx
(dtd). Es kommt aus dem Nichts - und kann lebensgefährlich sein: Blitzeis auf der Straße lässt Autofahrer bisweilen fast keine Chance mehr, einen Unfall zu vermeiden. Also sollte man sich wappnen. Wer weiß, wie und wo das gefährliche Phänomen auftauchen kann und wie man richtig damit umgeht, kann im Extremfall besser vorbereitet reagieren. Die wichtigsten Fakten zum Thema Blitzeis.

Es wird spiegelglatt - und zwar innerhalb von Sekunden und an Stellen, an denen es überhaupt nicht erwartet wird. Wenn Blitzeis zuschlägt, kommt der gefährliche Moment wie aus dem Nichts. Plötzlich und unberechenbar und selbst bei Temperaturen über null Grad. War es zuvor über längere Zeit kalt, befindet sich die Bodentemperatur in solchen Fällen trotz wärmerer Umgebung unter oder um den Nullpunkt. Trifft Regen auf die im wahrsten Sinne des Wortes eiskalte Unterfläche, gefriert er sofort. Zudem kann Blitzeis auch durch überfrierenden Nebel gebildet werden.

Wer sich dessen bewusst ist, nimmt in den entsprechenden Situationen schon vorsorglich den Fuß vom Gas - eine gute Maßnahme. Auch beim Durchqueren von Waldstücken besteht diese Gefahr. Oder beim Überqueren von Brücken, da diese oft höher liegen und dadurch mehr Wind ausgesetzt sind. Ebenfalls eine wichtige Hilfe: Immer den Verkehrsfunk anstellen. Eventuell wird dort vor dem Auftreten von Blitzeis in bestimmten Regionen vorgewarnt.

Kommt es dennoch zu Blitzeis-Kontakt, helfen die klassischen Hilfsmittel wie ABS oder ESP nicht mehr viel und kommen an ihre Grenzen. Das Wichtigste, was man tun sollte, ist: Ruhe zu bewahren. Kommt man selbst oder der Vordermann ins Schlingern, sofort den Fuß vom Gas nehmen und Lenkbewegungen vermeiden. Am allersichersten ist es jedoch, das Fahrzeug einfach zuhause stehen zu lassen oder auf einem Parkplatz zu warten, bis Räumdienste kommen, um mit Salz oder Kies die Situation zu entschärfen.

Freitag, 26. August 2022

Behutsame Gemüter kommen sicherer an

Die wichtigsten Regeln für Beschleunigung und Lenkung auf Schnee
Geschlossene Schneedecken sind auch zu bewältigen
- sofern man ein paar Dinge beachtet.
Foto: dtd/thx
(dmd). Auf der Piste sorgt er für Spaß, auf der Straße für hohe Gefahr. Dichter Schnee erfordert hohe Fahrtkünste. Wer sie beherrscht, kommt besser an. Mit diesen Tipps sind Sie auf jeden Fall auch bei geschlossener Schneedecke sicherer unterwegs.

Die Zahlen sprechen Bände. Die weiße Decke auf dem Asphalt fordert jährlich unzählige Opfer. 2016 wurden laut Statista in Deutschland 5.073 Unfälle mit Personenschäden registriert, die durch Schnee und Glatteis verursacht wurden. Gute Winterreifen vermindern die jahreszeitbedingte Gefahr natürlich enorm. Nichtsdestotrotz kommt es auch dann noch zu Situationen, in denen man als Fahrer wissen sollte, wie man am besten reagiert.

Das geht schon beim Losfahren auf weißer Schneedecke los. Ist das Auto vom Schnee befreit und die Sicht nach allen Seiten völlig frei, gehört statt dem ersten in diesem Fall der zweite Gang zum Start eingelegt. Dann heißt es: Mit viel Gefühl im Gasfuß langsam starten, um danach so schnell wie möglich in die höheren Gänge zu wechseln.

Der Grund: Wer mit höheren Gängen fährt, ist mit niedrigeren Motordrehzahlen unterwegs. Diese wiederum verhindern, dass die Reifen auf der glatten Oberfläche zu schnell durchdrehen. Sprich: Die Traktion wird erhöht. Das Auto rutscht weniger schnell aus. Bei Automatikschaltungen nicht vergessen, das "Winterprogramm" einzustellen. Dies sorgt auf dieselbe Art für eine sicherere Fahrt. Zudem sollte man auf glattem Untergrund mit Automatikfahrzeugen keinen Kick-Down durchführen.

So sanft wie mit dem Gaspedal gehört auch das Lenkrad bedient. Ruckartige Bewegungen sind tabu. Wer noch sicherer unterwegs sein will, sollte laut dem ADAC zudem versuchen, die Lenkbewegungen vom Gasgeben zu trennen, also in Kurven möglichst nicht zu beschleunigen.

Freitag, 15. Juli 2022

Durchblick hinterm Steuer

Das können Autofahrer gegen beschlagene Scheiben unternehmen

Die kalte Jahreszeit und ihre lästigen Auswirkungen:
Das Eiskratzen am frühen Morgen gehört dazu. Gut,
wenn man dann nicht noch mit von innen
beschlagenen Scheiben im Auto zu kämpfen hat.
Foto: djd/ThoMar/PantherMedia/Viktor Cap
(djd). Der Winter hält für Autofahrer so manche unliebsame Überraschung bereit. Nebel, Nässe und Straßenglätte fordern die volle Konzentration. Nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich ist es, wenn in derartigen Situationen die Sicht durch eine beschlagene Windschutzscheibe getrübt wird. Schnell kann der Autofahrer in dieser Lage andere Verkehrsteilnehmer übersehen. "Wer lediglich mit einem Guckloch in der Frontscheibe unterwegs ist und einen Unfall verursacht, muss mit gravierenden Konsequenzen rechnen", warnt Martin Blömer von der Ratgeberzentrale. Freie Scheiben sollten daher bei jedem Wetter eine Selbstverständlichkeit sein.

Für trockene Luft im Auto sorgen

Allerdings können beschlagene Scheiben die Nerven auf die Probe stellen - vor allem wenn man es am frühen Morgen eilig hat. Viele Autofahrer kennen die Situation: Gerade erst haben sie die Scheiben außen vom Eis befreit, betätigen die Zündung, um loszufahren - und sehen im nächsten Augenblick so gut wie nichts mehr. Verantwortlich dafür ist die Feuchtigkeit, die sich in der Luft im Fahrzeuginneren befindet. Sie beschlägt an der Innenseite der Scheiben, sobald die Lüftung anspringt. Das Abwischen per Hand ist nicht nur lästig, oft bleiben zudem Schlieren zurück, die wiederum bei direktem Sonnenschein die Sicht beeinträchtigen können. Praktischer ist es, mit Auto-Entfeuchterkissen wie Air Dry vom Hersteller ThoMar für trockene Luft zu sorgen, sodass Scheiben gar nicht erst beschlagen können. Gut zu wissen: Die Variante "Classic" des Entfeuchters wurde von der Zeitschrift "Heimwerker Praxis" zum Produkt des Jahres 2017 gekürt und erhielt die Note 1,4 im Test.

Mehrfach zu verwenden

Das Kissen verbleibt einfach permanent im Auto, ob im Ablagefach der Fahrertür oder auf dem Armaturenbrett. Das enthaltene Spezialgranulat nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und sorgt so für eine freie Sicht vom Start weg. Durch die Vliesoberseite gelangt das Wasser ins Granulat, die Unterseite ist mit einer Folie bezogen, damit keine Feuchtigkeit nach unten austreten kann. Unter www.autoentfeuchter.de gibt es mehr Informationen und Bezugsquellen. Das Hilfsmittel ist nicht nur praktisch, sondern auch unter Umweltaspekten zu empfehlen, denn die Kissen sind mehrfach wiederverwendbar. Rund 800 Milliliter Flüssigkeit kann der Entfeuchter speichern, bevor er auf der heimischen Heizung trocknen und somit regenerieren sollte. Danach kann das Kissen direkt wieder zum Einsatz kommen.

Mittwoch, 22. Juni 2022

TÜV-Prüfung: So erspart man sich unnötigen Ärger

Wichtige Dinge lassen sich vorab selbst checken
Wer sich gut vorbereitet, kommt
besser durch den TÜV.
Foto: dmd/thx
(dmd). Bei einem Neuwagen hat man zunächst drei Jahre lang Ruhe - danach muss man alle zwei Jahre ran: Die TÜV-Prüfung ist ein immer wiederkehrendes Damoklesschwert und je älter das Auto ist, desto spannender wird sie. Hier ein paar Tipps, um den unangenehmen Auftritt so gut wie möglich zu überstehen.

Oben auf der grünen Plakette auf dem Kennzeichen stehen sie: Die zwei Nummern, die einen Termin bestimmen, vor dem sich viele Autobesitzer scheuen. Die nach oben gerichtete Zahl bestimmt den Monat, in der Mitte steht das Jahr. Alternativ dazu hilft natürlich auch immer ein Blick in den Fahrzeugschein. Dort ist das nächstfolgende TÜV-Datum ebenfalls vermeldet.

Rückt der Termin dann näher, steigt bei so manchem Besitzer die Nervosität. Ist man gut vorbereitet, muss man sich jedoch weniger Sorgen machen. Und ein paar Dinge kann jeder schon mal selbst prüfen, bevor man vor den strengen "Richter" tritt. Denn vieles kann man selbst reparieren - um dann besser gewappnet beim TÜV vorzufahren.

Das fängt schon bei ganz einfachen Sachen an. Gibt es größere Risse in der Windschutzscheibe? Ist das Kennzeichen noch gut reflektierend und erkennbar? Sind alle Spiegel intakt und benutzbar? Dasselbe gilt natürlich auch für die komplette Lichtanlage: Frontscheinwerfer, Heckleuchten, Nebellicht, Bremslicht, Blinker etc. Und die Reifen sollten natürlich auf die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter überprüft werden.

Im Inneren des Autos müssen nach dem Start ebenfalls alle Lichter auf dem Display funktionieren - außer natürlich einem Warnlicht. Leuchtet ein solches Licht auf, sollte man schnell in die Werkstatt fahren, bevor man zum TÜV muss. Wenn die Scheibenwischer und die Hupe funktionieren, geht es weiter mit den Gurten. Sie erfüllen eine lebenswichtige Aufgabe. Daher sollten sie keine Verschleißerscheinungen, Risse oder andere Schäden aufweisen.

Wer dann noch das Haltbarkeitsdatum des Erste-Hilfe-Kastens prüft und checkt, ob sich Warnwesten und das Warndreieck im Auto befinden, kann etwas ruhiger zum Prüfstand fahren. Ist alles okay, stehen zwei weitere Jahre Ruhe an, bevor der TÜV-Prüfstand wieder ruft.