Donnerstag, 13. Oktober 2022

Nicht jede Reparaturmethode ist erlaubt

Ratgeber zum Thema Alufelgen-Aufbereitung


Bei der Werkstattwahl sollte man vorsichtig sein -
es gibt klare Vorgaben, wann und wie Alufelgen
aufbereitet werden dürfen.
Foto: djd/Cartec
(djd). Der Markt mit Leichtmetallrädern boomt - inzwischen hat fast jedes neu zugelassene Auto Alufelgen drauf. Diese gibt es in vielen ausgefallenen Designs, vor allem die glanzgedrehten Modelle sind beliebt. Ärgerlich wird es allerdings, wenn die schicken Räder durch Bordsteinrempler oder Korrosion beschädigt sind. Bei Leasingfahrzeugen etwa wird die beschädigte Alufelge durch ein Neuteil ersetzt - und das kostet richtig Geld. Außerdem steht die HU-Plakette auf dem Spiel, da aus oberflächlich harmlos aussehenden Kerben Risse mit fatalen Folgen für die Fahrsicherheit entstehen können. So groß wie der Alufelgen-Markt ist daher auch das Reparaturangebot.

Vorsicht bei der Werkstattwahl

Allerdings sollte man bei der Werkstattwahl und Aufbereitungsvariante vorsichtig sein. Denn es gibt klare Vorgaben, wann und wie Alufelgen repariert werden dürfen und wann nicht. So sind beispielsweise Wärmeeinbringung und Auftragsschweißvorgänge jeder Art sowie Materialrückverformungen unzulässig. Des Weiteren dürfen Felgen mit Rissbildung sowie mit Kratzer oder Kerben mit mehr als einem Millimeter Tiefe im Grundmetall nicht aufbereitet werden. Die sogenannten spanabhebenden Verfahren durch CNC-Maschinen stellen bei der Aufbereitung von glanzgedrehten Alufelgen ebenfalls ein immenses Risiko dar. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass Felgen nach so einer "Behandlung" zwar vorübergehend gefahren werden können und auch optisch neuwertig aussehen. Allerdings können beim Fahrbetrieb so hohe Spannungen auftreten, dass die Felgen nach der Hälfte der Lebensdauer zerbrechen können. Deshalb haben namhafte Autohersteller nach Informationen des Smart-Repair-Spezialisten Cartec dieses Verfahren in internen Papieren aus Sicherheitsgründen für unzulässig erklärt.

Auf der sicheren Seite

Da Felgen absolute Sicherheitsbauteile sind, müssen bei der Aufbereitung bestimmte Richtlinien eingehalten werden. Eine sichere sowie professionelle Felgenaufbereitung gewährleisten beispielsweise Fachbetriebe, die mit dem TÜV-zertifizierten "WheelDoctor" von Cartec arbeiten. Mit der Spezialmaschine werden die Beschädigungen im zulässigen Rahmen mittels Rotationsschleifverfahren beseitigt. Glanzgedrehte Alufelgen erhalten durch die spezielle Strukturpad-Technik, die kein spanabhebendes Verfahren darstellt, wieder ihre edle Drehriefenstruktur. Nach der fachgerechten Aufbereitung im Fachbetrieb sieht die Felge wie neu aus - und die Fahrsicherheit ist durch die Beseitigung der Kerbwirkung auch wieder hergestellt. Mehr Informationen zum Verfahren gibt es unter www.clever-reparieren.de, Adressen der rund 600 zertifizierten Partner-Werkstätten unter www.smartrepair-verzeichnis.de.

Samstag, 24. September 2022

Blitzeis: Tödliche Gefahr aus dem Nichts

Was Autofahrer über das riskante Phänomen wissen sollten
Waldstrecken und Brücken zählen zu
den gefährlichsten Stellen für Blitzeis.
Foto: dtd/thx
(dtd). Es kommt aus dem Nichts - und kann lebensgefährlich sein: Blitzeis auf der Straße lässt Autofahrer bisweilen fast keine Chance mehr, einen Unfall zu vermeiden. Also sollte man sich wappnen. Wer weiß, wie und wo das gefährliche Phänomen auftauchen kann und wie man richtig damit umgeht, kann im Extremfall besser vorbereitet reagieren. Die wichtigsten Fakten zum Thema Blitzeis.

Es wird spiegelglatt - und zwar innerhalb von Sekunden und an Stellen, an denen es überhaupt nicht erwartet wird. Wenn Blitzeis zuschlägt, kommt der gefährliche Moment wie aus dem Nichts. Plötzlich und unberechenbar und selbst bei Temperaturen über null Grad. War es zuvor über längere Zeit kalt, befindet sich die Bodentemperatur in solchen Fällen trotz wärmerer Umgebung unter oder um den Nullpunkt. Trifft Regen auf die im wahrsten Sinne des Wortes eiskalte Unterfläche, gefriert er sofort. Zudem kann Blitzeis auch durch überfrierenden Nebel gebildet werden.

Wer sich dessen bewusst ist, nimmt in den entsprechenden Situationen schon vorsorglich den Fuß vom Gas - eine gute Maßnahme. Auch beim Durchqueren von Waldstücken besteht diese Gefahr. Oder beim Überqueren von Brücken, da diese oft höher liegen und dadurch mehr Wind ausgesetzt sind. Ebenfalls eine wichtige Hilfe: Immer den Verkehrsfunk anstellen. Eventuell wird dort vor dem Auftreten von Blitzeis in bestimmten Regionen vorgewarnt.

Kommt es dennoch zu Blitzeis-Kontakt, helfen die klassischen Hilfsmittel wie ABS oder ESP nicht mehr viel und kommen an ihre Grenzen. Das Wichtigste, was man tun sollte, ist: Ruhe zu bewahren. Kommt man selbst oder der Vordermann ins Schlingern, sofort den Fuß vom Gas nehmen und Lenkbewegungen vermeiden. Am allersichersten ist es jedoch, das Fahrzeug einfach zuhause stehen zu lassen oder auf einem Parkplatz zu warten, bis Räumdienste kommen, um mit Salz oder Kies die Situation zu entschärfen.

Freitag, 26. August 2022

Behutsame Gemüter kommen sicherer an

Die wichtigsten Regeln für Beschleunigung und Lenkung auf Schnee
Geschlossene Schneedecken sind auch zu bewältigen
- sofern man ein paar Dinge beachtet.
Foto: dtd/thx
(dmd). Auf der Piste sorgt er für Spaß, auf der Straße für hohe Gefahr. Dichter Schnee erfordert hohe Fahrtkünste. Wer sie beherrscht, kommt besser an. Mit diesen Tipps sind Sie auf jeden Fall auch bei geschlossener Schneedecke sicherer unterwegs.

Die Zahlen sprechen Bände. Die weiße Decke auf dem Asphalt fordert jährlich unzählige Opfer. 2016 wurden laut Statista in Deutschland 5.073 Unfälle mit Personenschäden registriert, die durch Schnee und Glatteis verursacht wurden. Gute Winterreifen vermindern die jahreszeitbedingte Gefahr natürlich enorm. Nichtsdestotrotz kommt es auch dann noch zu Situationen, in denen man als Fahrer wissen sollte, wie man am besten reagiert.

Das geht schon beim Losfahren auf weißer Schneedecke los. Ist das Auto vom Schnee befreit und die Sicht nach allen Seiten völlig frei, gehört statt dem ersten in diesem Fall der zweite Gang zum Start eingelegt. Dann heißt es: Mit viel Gefühl im Gasfuß langsam starten, um danach so schnell wie möglich in die höheren Gänge zu wechseln.

Der Grund: Wer mit höheren Gängen fährt, ist mit niedrigeren Motordrehzahlen unterwegs. Diese wiederum verhindern, dass die Reifen auf der glatten Oberfläche zu schnell durchdrehen. Sprich: Die Traktion wird erhöht. Das Auto rutscht weniger schnell aus. Bei Automatikschaltungen nicht vergessen, das "Winterprogramm" einzustellen. Dies sorgt auf dieselbe Art für eine sicherere Fahrt. Zudem sollte man auf glattem Untergrund mit Automatikfahrzeugen keinen Kick-Down durchführen.

So sanft wie mit dem Gaspedal gehört auch das Lenkrad bedient. Ruckartige Bewegungen sind tabu. Wer noch sicherer unterwegs sein will, sollte laut dem ADAC zudem versuchen, die Lenkbewegungen vom Gasgeben zu trennen, also in Kurven möglichst nicht zu beschleunigen.

Freitag, 15. Juli 2022

Durchblick hinterm Steuer

Das können Autofahrer gegen beschlagene Scheiben unternehmen

Die kalte Jahreszeit und ihre lästigen Auswirkungen:
Das Eiskratzen am frühen Morgen gehört dazu. Gut,
wenn man dann nicht noch mit von innen
beschlagenen Scheiben im Auto zu kämpfen hat.
Foto: djd/ThoMar/PantherMedia/Viktor Cap
(djd). Der Winter hält für Autofahrer so manche unliebsame Überraschung bereit. Nebel, Nässe und Straßenglätte fordern die volle Konzentration. Nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich ist es, wenn in derartigen Situationen die Sicht durch eine beschlagene Windschutzscheibe getrübt wird. Schnell kann der Autofahrer in dieser Lage andere Verkehrsteilnehmer übersehen. "Wer lediglich mit einem Guckloch in der Frontscheibe unterwegs ist und einen Unfall verursacht, muss mit gravierenden Konsequenzen rechnen", warnt Martin Blömer von der Ratgeberzentrale. Freie Scheiben sollten daher bei jedem Wetter eine Selbstverständlichkeit sein.

Für trockene Luft im Auto sorgen

Allerdings können beschlagene Scheiben die Nerven auf die Probe stellen - vor allem wenn man es am frühen Morgen eilig hat. Viele Autofahrer kennen die Situation: Gerade erst haben sie die Scheiben außen vom Eis befreit, betätigen die Zündung, um loszufahren - und sehen im nächsten Augenblick so gut wie nichts mehr. Verantwortlich dafür ist die Feuchtigkeit, die sich in der Luft im Fahrzeuginneren befindet. Sie beschlägt an der Innenseite der Scheiben, sobald die Lüftung anspringt. Das Abwischen per Hand ist nicht nur lästig, oft bleiben zudem Schlieren zurück, die wiederum bei direktem Sonnenschein die Sicht beeinträchtigen können. Praktischer ist es, mit Auto-Entfeuchterkissen wie Air Dry vom Hersteller ThoMar für trockene Luft zu sorgen, sodass Scheiben gar nicht erst beschlagen können. Gut zu wissen: Die Variante "Classic" des Entfeuchters wurde von der Zeitschrift "Heimwerker Praxis" zum Produkt des Jahres 2017 gekürt und erhielt die Note 1,4 im Test.

Mehrfach zu verwenden

Das Kissen verbleibt einfach permanent im Auto, ob im Ablagefach der Fahrertür oder auf dem Armaturenbrett. Das enthaltene Spezialgranulat nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und sorgt so für eine freie Sicht vom Start weg. Durch die Vliesoberseite gelangt das Wasser ins Granulat, die Unterseite ist mit einer Folie bezogen, damit keine Feuchtigkeit nach unten austreten kann. Unter www.autoentfeuchter.de gibt es mehr Informationen und Bezugsquellen. Das Hilfsmittel ist nicht nur praktisch, sondern auch unter Umweltaspekten zu empfehlen, denn die Kissen sind mehrfach wiederverwendbar. Rund 800 Milliliter Flüssigkeit kann der Entfeuchter speichern, bevor er auf der heimischen Heizung trocknen und somit regenerieren sollte. Danach kann das Kissen direkt wieder zum Einsatz kommen.

Mittwoch, 22. Juni 2022

TÜV-Prüfung: So erspart man sich unnötigen Ärger

Wichtige Dinge lassen sich vorab selbst checken
Wer sich gut vorbereitet, kommt
besser durch den TÜV.
Foto: dmd/thx
(dmd). Bei einem Neuwagen hat man zunächst drei Jahre lang Ruhe - danach muss man alle zwei Jahre ran: Die TÜV-Prüfung ist ein immer wiederkehrendes Damoklesschwert und je älter das Auto ist, desto spannender wird sie. Hier ein paar Tipps, um den unangenehmen Auftritt so gut wie möglich zu überstehen.

Oben auf der grünen Plakette auf dem Kennzeichen stehen sie: Die zwei Nummern, die einen Termin bestimmen, vor dem sich viele Autobesitzer scheuen. Die nach oben gerichtete Zahl bestimmt den Monat, in der Mitte steht das Jahr. Alternativ dazu hilft natürlich auch immer ein Blick in den Fahrzeugschein. Dort ist das nächstfolgende TÜV-Datum ebenfalls vermeldet.

Rückt der Termin dann näher, steigt bei so manchem Besitzer die Nervosität. Ist man gut vorbereitet, muss man sich jedoch weniger Sorgen machen. Und ein paar Dinge kann jeder schon mal selbst prüfen, bevor man vor den strengen "Richter" tritt. Denn vieles kann man selbst reparieren - um dann besser gewappnet beim TÜV vorzufahren.

Das fängt schon bei ganz einfachen Sachen an. Gibt es größere Risse in der Windschutzscheibe? Ist das Kennzeichen noch gut reflektierend und erkennbar? Sind alle Spiegel intakt und benutzbar? Dasselbe gilt natürlich auch für die komplette Lichtanlage: Frontscheinwerfer, Heckleuchten, Nebellicht, Bremslicht, Blinker etc. Und die Reifen sollten natürlich auf die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter überprüft werden.

Im Inneren des Autos müssen nach dem Start ebenfalls alle Lichter auf dem Display funktionieren - außer natürlich einem Warnlicht. Leuchtet ein solches Licht auf, sollte man schnell in die Werkstatt fahren, bevor man zum TÜV muss. Wenn die Scheibenwischer und die Hupe funktionieren, geht es weiter mit den Gurten. Sie erfüllen eine lebenswichtige Aufgabe. Daher sollten sie keine Verschleißerscheinungen, Risse oder andere Schäden aufweisen.

Wer dann noch das Haltbarkeitsdatum des Erste-Hilfe-Kastens prüft und checkt, ob sich Warnwesten und das Warndreieck im Auto befinden, kann etwas ruhiger zum Prüfstand fahren. Ist alles okay, stehen zwei weitere Jahre Ruhe an, bevor der TÜV-Prüfstand wieder ruft.

Donnerstag, 12. Mai 2022

Richtig überbrücken: So funktioniert es

Der korrekte Einsatz von Starthilfekabel
Wer beim Überbrücken Fehler macht, riskiert
langfristige Schäden an der Batterie.
Foto: dtd/thx
(dtd). Nichts geht mehr. Die meisten Autofahrer haben es schon mindestens einmal mitgemacht: Die Batterie ist leer und der Motor bleibt stumm. Starthilfekabel helfen da aus der Not. Allerdings nur, wenn man auch weiß, wie man sie richtig anwendet. Ein paar wichtige Dinge sollte man dabei auf jeden Fall beachten.

Es passiert nicht mehr so oft wie früher, aber doch immer wieder: Die Autobatterie ist leer und das Auto steht still. Solange der Akku allerdings "nur" leer und noch nicht völlig kaputt ist, bringt man ihn mit einem Starthilfekabel wieder in Gang. Daher sollte jeder für den Fall der Fälle die Helfer am besten griffbereit im Kofferraum parat haben - und wissen, wie man sie korrekt anwendet.

Schritt eins lautet hierbei: einen Helfer zu finden, der sein eigenes, funktionsfähiges Auto zum Überbrücken bereitstellt. Bleibt genug Raum für das Hilfsauto um zu rangieren, heißt es dann: Nachschauen, auf welcher Seite in den Autos die Batterie sich befindet und die Fahrzeuge so nah wie möglich aneinander platzieren - und den Motor ausschalten.

Bevor man überhaupt loslegt, empfiehlt es sich, einen Blick in die Betriebsanleitung der Fahrzeuge bezüglich der elektrischen Geräte im stillliegenden Auto zu werfen. Dort stehen wichtige Hinweise, die man bei diesem Vorgang beachten sollte. Zuerst wird normalerweise die rote Klemme des Startkabels mit dem Pluspol der Spenderbatterie verbunden. Danach befestigt man das andere Ende desselben Kabels mit dem Pluspol des stillliegenden Autos. Dann ist das schwarze Kabel an der Reihe: erst an den Minuspol des fahrtüchtigen Fahrzeugs, danach an einem Metallteil des liegenden Autos anschließen. Wichtig ist, sich auf diese Reihenfolge zu konzentrieren, ansonsten riskiert man Schäden.

Sind alle Kabel am richtigen Platz, zündet man zunächst das Auto mit der Spenderbatterie, dann das andere. Jetzt ist der größte Teil der Arbeit erledigt. Das Hilfsauto kann wieder ausgeschaltet werden. Das Auto mit der leeren Batterie muss unbedingt weiterlaufen. In umgekehrter Reihenfolge werden die Kabel dann abgeklemmt: also erst das schwarze, dann das rote Kabel. Wer anschließend eine weite, also einige Kilometer lange Strecke zurücklegt und dabei nach Möglichkeit die elektrischen Geräte ausgeschaltet lässt, hat danach wieder ein normal funktionierendes Fahrzeug.

Montag, 18. April 2022

Politur-Ratgeber: In Kreisbewegungen zum Hochglanz

Wie man den Lack wie ein Experte zum Strahlen bringt und schützt
Systematisch sollte man sich vom Dach
nach unten durch arbeiten.
Foto: dmd/thx
(dmd). Wer sein Auto liebt, poliert. Und das sind die meisten. Erstrahlt das Gefährt im hellen Glanze freut sich das Herz des Besitzers. Aber auch hier gilt: Nur wer es richtig anpackt, schafft es auch, die Oberfläche wirklich auf Hochglanz zu striegeln. Doch mit etwas Geduld und diesen Tipps hüllt jeder sein Auto mit Hochglanz - und schützt den Lack professionell.

Wirkliche Politur-Profis achten schon bevor sie den ersten Lappen über den Lack ziehen darauf, wo das Auto steht. Denn: Findet die Aktion in der prallen Sonne statt, wird es schon schwieriger. Fast alle Politurmittel trocknen dann viel zu schnell und "verzieren" den Lack eher mit weißen Schmierstreifen als mit edlem Glanz.

Vogelkot sollte natürlich immer so schnell wie möglich entfernt werden, um tiefere Schäden auf dem Lack zu vermeiden. Ist dies nicht geschehen, muss er spätestens vor der großen Politur-Aktion weg. Mit einem guten Schuss Wasser muss er erst aufgeweicht werden. Nach etwas warten wird mit sehr viel Wasser nachgespült. Und zwar so lange, bis wirklich alles verschwunden ist - und nicht kleinere Teile davon irgendwo anders hängen geblieben sind.

Los geht es mit dem Dach und von da aus sollte man sich systematisch nach unten durch arbeiten. Die Autopolitur wird auf einem ca. faustgroßen Stück Polierwatte gebracht und mit kreisenden Bewegungen über der Oberfläche verteilt. Die Politur sollte kurz antrocknen. In dieser Zeit lässt sich schon das nächste Teil mit ihr versehen. Ist sie nach ein paar Minuten trocken genug, entfernt man die Überreste mit einem neuen Stück Polierwatte.

Kunststoffteile sollten mit einem speziellen Reiniger aus dem Autozubehörgeschäft oder Baumarkt behandelt werden. Auch für kleine matte Stellen, die bei der normalen Politur nicht verschwinden, gibt es spezielle Schleifpasten, die helfen. Nicht vergessen werden sollten die Chromteile sowie die Zierleisten und Radflaufeinfassungen. Letztere sind meistens schwarz und vergrauen mit der Zeit, wenn man sie nicht regelmäßig pflegt. Und erhalten zudem den optimalen Schutz bei allen Wetterverhältnissen, die auch der Rest der Karosserie durch eine gute Politur erlangt.